Die Chroniken des Feuers

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01 Mar 2014 12:34 #64219 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Das kann doch nicht sein.“ Stellte Arianna fest. „Was stört euch meine Kaiserin?“ fragte einer der Diener die sie immer auf Schritt und Tritt verfolgten umgehend. „Ist es Korrekt das bisher kein Kaiser Reisen die Nichtmilitärischen Zwecken dienten aus dem Pyrus System hinaus unternommen hat?“ fragte Arianna daraufhin. „Meines Beschränkten Wissens nach ja Kaiserin.“ bestätigte der Diener umgehend. „Das müssen wir aber ändern.“ stellte Arianna umgehend für sich selbst fest ehe sie befahl: „ Versammelt umgehend die Besten Ingenieure des Imperiums, ich habe einen Spezialauftrag für sie.“, „Wie ihr befehlt.“ Bestätigte der Diener ehe er sie verneigte und den Saal Schnurstracks verlies. Nur Sekundenbruchteile darauf wurde ihr auf einem kleinen Infobildschirm, welcher gut versteckt in der Armelehne ihres Thrones verbaut war, angezeigt das eine Langstreckenholoübermittelung aus dem Echelon System darauf wartete angenommen oder abgelehnt zu werden. Arianna warf daraufhin einen kurzen Blick auf den ebenfalls eingeblendeten Chronometer und musste Schmunzeln. „Pünktlich auf die Minute.“ Stellte sie dann fest. Nur mit einem Fingerzeigt nahm sie die Verbindung daraufhin an worauf das Holographische Abbild Arkintecs vor ihr erschien. „Kaiserin.“ grüßte Arkintec umgehend und senkte den Blick. „Ihr seid Pünktlich General Militäradjutant, kann ich also davon ausgehen das Ihr eure Aufgabe erfüllt habt?“ fragte Arianna umgehend. „Natürlich Kaiserin. Die Flotte der Arthan wurde gemäß eures Wunsches besiegt.“ Antwortete Arkintec sofort. „Gut leitet den Wideraufbau der Echelon Kolonie ein, ich denke Ihr verfügt ja über genügend Arbeitskräfte.“ Erwiderte Arianna. „Wir konnten über Zehntausend Arthan festsetzen, mindestens noch einmal so Veiel sind bei den Gefechten gestorben.“ Antwortete Arkintec umgehend. „Sehr gut, solltet Ihr weitere Kräfte benötigen zögert nicht zu fragen.“ Meinte Arianna zufrieden. „Ihr wünscht also das wir sämtliche Gefangenen zum Wideraufbau der Kolonie einsetzen?“ fragte Arkintec dann zur Sicherheit nach. „Ja, sie sollen den Schaden den sie angerichtet haben selbst wieder reparieren.“ Bestätigte Arianna.

„Wünscht Ihr spezielle Maßnahmen beim Umgang mit ihnen?“ fragte Arkintec dann nach. „Nein, ich denke die üblichen Regeln beim Umgang mit Zwangsarbeitern sollten ausreichen.“ Antwortete Arianna. „Wie Ihr wünscht.“ Bestätiget Arkintec offenbar etwas überrascht, immerhin waren die Regelungen für den Umgang mit Zwangsarbeitern ziemlich hart und wurden von einigen Institutionen sogar als Barbarisch gebrandmarkt. „Meldet euch Morgen um dieselbe Zeit erneut, ich möchte erfahren wie es mit dem Wideraufbau voran geht.“ Meinte Ariana dann. Arkintec nickte daraufhin und wartete offenbar auf weitere Anweisungen. „Ihr könnt die Übermittlung beenden.“ meinte Arianna dann leicht genervt, etwas mehr Eigeninitiative konnte ihren Untergebenen wirklich nicht schaden. Sobald das Holographische Abbild dann verblasst war, lehnte sich Arianna zufrieden in ihrem Thron zurück, sie wusste das sie die meisten der Arthan Gefangenen zu einem Qualvollen Tod verdammt hatte, allerdings wurde es einfach Zeit den Arthan und im übrigen auch der Union, klar zu machen das ab jetzt ein anderer Wind wehte und Grenzverletzungen schwere Konsequenzen nach sich zogen.

Nathan mühte sich unterdessen damit ab seine Fesseln durch kontrollierte Bewegungen seiner Hände zu lockern, musste jedoch feststellen das dies in der Praxis bei weitem nicht so gut wie in Action Filmen funktionierte. Plötzlich ertönte dann eine Stöhnen und Nathan gab seine weniger erfolgreichen Versuche sich zu befreien auf. „Vickie?“ fragte er dann. „Nath?“ fragte Viktoria zurück und hörte sich dabei definitiv nicht sonderlich fit an. „Willkommen unter den lebenden Dornröschen. Leg dich am besten wieder schlafen.“ meinte dann Josh. „Wo sind wir und warum sind wir gefesselt?“, „Das ist offenbar eine Art Trägerschiff des Kartells, von hier aus starten sie ihre Angriffsschiffe und wir sind nun ihre Gefangene.“ Antwortete Nathan. „Wir haben aber auch echt ein Dusel.“ stellte Viktoria fest ehe sie fragte: „Wie geht‘s Ben und Janush?“, „Leben vermutlich noch, sonst würden sie wohl kaum gefesselt sein.“ antwortete Josh mit einem Anflugs seines üblichen Sarkasmus. „Wenigstens was, wie kommen wir hier raus?“ erwiderte Viktoria dann. „Vorläufig wohl gar nicht.“ Antwortete Nathan. „Toll.“ Meinte Viktoria betreten. Plötzlich öffnete sich erneut die Zugangstür, doch dieses mal trat nur ein einziger Mann ein, er war groß und Kräftig gebaut, was ihm eine Gewisse Aura verlieh. „Ich bin Askor, wenn ihr mir alles verratet was ich wissen will sorge ich dafür das es euch bedeutend besser gehen wird.“ Meinte der Mann dann und trat soweit in den Raum hinein das die Tür sich hinter ihm schloss. „Ach und was ist mit dem Narbenkopf, ich dachte der hätte hier das sagen?“ fragte Nathan dann spöttisch.

Askors Mundwinkel zuckten daraufhin nicht einmal als er antwortete: „Falls du versuchst mich zu Provozieren, wird das Scheitern. Ich empfehle euch lediglich auf mein Angebot ein zu gehen. Morfit wird nicht so gnädig sein.“, „Woher sollen wir wissen das Sie nicht lügen?“ fragte Viktoria dann. Askor setzte sich daraufhin in Bewegung und zückte eine kleine Apparatur schließlich kam er vor, dem nach wie vor Bewusstlosen, Ben zu stehen. „Was haben Sie vor?“ fragte Viktoria dann da sie nicht erkennen konnte was der Mann tat. Sekundenbruchteile später hörte man Ben scharf die Luft zwischen den Zähnen hindurch Saugen und er meinte dumpf: „Scheinbar hab ich einiges verpasst.“ Währenddessen war Askor weiter zu Janush gelaufen und wiederholte die Prozedur, worauf auch Janush ins Reich der Wachen zurück kehrte. „Woher haben Sie einen Neuroregenerator?“ fragte Nathan dann. „Das Kartell ist nicht so primitiv wie du denkst.“ antwortete Askor. „Offenbar nicht.“ Murmelte Nathan daraufhin. „Also nun da endlich alle wach sind, denke ich wäre es an der Zeit das ihr mir meine Fragen beantwortet, was sorgt für den Energieabfall in der Nähe von A1D100?“, „Tut mir leid das wir Sie enttäuschen müssen, aber das Wissen wir selbst nicht.“ Antwortete Nathan. Askor verzog daraufhin wieder keine Miene als er antwortete: „Nun denn, wie mir scheint vergeude ich hier meine Zeit.“, „Was für eine Tragödie.“ Kommentierte Nathan. Askor enthielt sich daraufhin eines Kommentars und verließ den Raum.

„Musst du ihn den unbedingt so reizen?“ fragte Viktoria umgehend. „Sie werden uns so oder so als Sklaven verkaufen. Das sind keine Zivilisierten Menschen hier.“ Antwortete Nathan. „Könnte mich mal jemand auf den aktuellen Stand bringen, ich fürchte das ich nicht ganz auf der Höhe bin.“ meinte dann Ben woraufhin Janush zustimmend nickte. „Das Kartell hat uns geschnappt und will so viele Informationen wie möglich aus uns raus pressen bevor sie uns verkaufen.“ erklärte Josh in Kurzform. „Tolle Aussichten.“ Meinte Janush daraufhin. „Irgendwelche Vorschläge wie wir rauskommen?“ fragte Ben dann. „Keine Ahnung, selbst wenn wir es irgendwie schaffen sollten die Fesseln zu lösen und diesen Raum zu verlassen, wüssten wir nicht wo wir hingehen sollten. Von der Schiffsbesatzung mal ganz zu schweigen.“ antwortete Nathan. „Vielleicht können wir ein Mitglied der Besatzung erpressen oder bestechen...“ überlegte Janush dann laut. „Möglich, aber zum erpressen fehlt uns ein Druckmittel und zum Bestechen das nötige Kleingeld.“ Meinte Nathan sofort. „Stimmt wohl.“ Gab Janush zu ehe sich wieder nachdenkliches Schwiegen über die fünf legte.
~~~Ende Kapitel 8~~~

mfg.: Tg

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06 Mar 2014 14:08 #64242 by Jack Hunter
OK, wie du meinst. Ist halt nur meine Meinung dazu. Doch nur wegen dieses einen Punktes werde ich bestimmt nicht mit lesen aufhören, da die Story und alles andere großartig ist.^^

Doch was das Erobern von Planeten angeht, darf man nicht vergessen, dass ja hauptsächlich gegen Militäreinheiten gekämpft wird, nicht zwangsläufig gegen die Zivilbevölkerung, wodurch man nicht die gesamte Population mitrechnen dürfte. Allerdings kann diese ja nach einer Invasion immer noch eine Bedrohung sein, weil sie gegen die Besatzungsmacht rebelliert.^^

Aber egal, nun sind also alle in Gefangenschaft geraten. Bin mal gespannt, wie die da alle wieder rauskommen und vor allem, ob Arkov überlebt hat oder nicht.^^

PS: Bis jetzt habe ich für jedes Kapitel einen passenden Namen gefunden, wenn man sich auf den Kernpunkt oder eine eventuelle Gemeinsamkeit der drei Handlungsbögen konzentriert.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
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11 Mar 2014 15:37 #64287 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Also ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich würde wohl kaum zusehen wie eine andere Macht die Kontrolle über meine Heimat an sich reißt, schon gar nicht wen ich seit meiner Geburt darauf KOnditioniert wurde eben jene Macht zu hassen. Die Zivilbevölkerung komplett zu Ignorieren währe daher aus taktischer Sicht weniger Klug.

@all: Bitte viemlals um verzeihung aber mir ist heute erst eingefallen das ich am Samstag vergessen habe ein Kapitel zu Posten, bei dieser doffen Schichterrei verliert man Komplett das Gefühl für den Wochentag :/

Jetzt geht's aber weiter:

Kapitel 9
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Zufrieden betrachtete Arkintec die Umgebung von seiner Schwebenden Gondel aus. Zwar sah die Hauptstadt der Echelon Kolonie noch immer wie ein Trümmerfeld aus, doch die Aufräumarbeiten machten dank der unzähligen Arbeitskräfte gute Fortschritte. „General Militäradjutant, einer der Gefangenen möchte euch sprechen, er behauptet der Oberkommandierende der besiegten Arthan Flotte zu sein.“ Meldetete dann einer der Soldaten die mit Arkintec auf der Schwebe Gondel standen und das Geschehen um sie herum genauestens überwachten, die Waffe immer im Anschlag. „Bringt mich zu ihm.“ Antwortete Arkintec lediglich, zwar gab es keinen besonderen Grund dem Anliegen nach zu kommen, aber es war wahrscheinlich das die Arthan ihren ehemaligen Anführer auch weiterhin respektierten was ihn zu einem Potenziellen Anführer für eine Revolte machte und es konnte nie schaden seinen Feind zu kennen. Noch während die Gondel eine elegante Kehre machte fragte Arkintec: „Wisst Ihr was der Arthan will?“, „Nein General Militäradjutant.“ Antwortete der Soldat wahrheitsgemäß.

Wenige Minuten später erreichte Arkintec dann einen großen Platz der bereits weitestgehend von den Trümmern befreit war und daher als eine Art Basislager für die Gefangenen Arthan diente. Über dem Platz schwebten mehrere Antigravitationsgondeln welche den Wachsoldaten den nötigen Überblick verschafften. Ebenfalls war ein Teil des Platzes mit einem hohen Zaun gesichert hinter dem sich das Auffanglager für einige Imperiale Kolonisten befand. Als Arkintecs Gondel dann sanft aufsetzte und er auf den Platz trat stand ihm auch schon ein anderer Mann gegenüber der von Zwei Soldaten Flankiert wurde und ganz Offenbar gefesselt war. „Was willst du Arthan?“ fraget Arkintec dann und gab sich dabei keinerlei Mühe seine Geringschätzung für die Arthan zu verbergen. „Ich bin General dritter Klasse der Republikanischen Verteidigung Arkov und momentaner Befehlshaber der fünften Flotte. Mein Anliegen ist due jüngeren meiner Untergebenen zurück nach Hause zu schicken, sie wurden gegen ihren Willen Zwangsrekrutiert und sind nicht aus eigenem Antrieb dem Kampf beigetreten.“ Antwortete Arkov und bemühte sich dabei Höflich zu bleiben, das letzte was er jetzt brauchte war das er aus Unwissenheit ausversehen den General Militäradjutanten verärgerte. „Ich bin nicht geneigt deinem Anliegen zu zustimmen General.“ Antwortete Arkintec und zollte Arkov durch die Nennung seines Titels zumindest etwas Respekt.

„Das ist verständlich General Militäradjutant. Allerdings bin ich bereit eine Gegenleistung zu erbringen.“ erwiderte Arkov gequält. „Ich wüsste nicht was du mir anbieten könntest.“ meinte Arkintec sofort eiskalt. „Doch das kann ich. Ich werde im Austausch dafür sorgen das es zu keinen Unruhen kommt.“ erwiderte Arkov, wohl wissend das seine Argumente ziemlich schwach waren und er sich daher auf die Barmherzigkeit des General Militäradjutanten Arkintec verließ, einem gefürchteten Schlächter und Erzfeind der Arthan Republik. Arkintec zog daraufhin nur amüsiert eine Augenbraue hoch und antwortete: „Sei versichert das wir sehr gut selbst mit Aufrührern Fertig werden, zudem bezweifel ich das deine Untergebenen dir auch in Zukunft noch folgen werden.“, „Ich gebe zu das ich nicht viel anzubieten habe, allerdings appelliere ich an euer Mitgefühl und eure Menschlichkeit.“ erwiderte Arkov und schaffte es dabei nur mit äußerster Anstrengung seine Formulierung den Gepflogenheiten des Imperiums an zu passen. „Ihr seid keine Menschen, Rebellen Gesindel. Ich empfinde daher kein Mitleid.“ Antwortete Arkintec knapp wobei Arkov deutlich den brennenden Hass Arkintecs in dessen Augen auflodern sehen konnte. Es war daher offensichtlich das zumindest die Führung des Imperiums die Arthan genauso Hasste wie die Arthan das Imperium hassten, keine guten Voraussetzungen um auf milde zu hoffen das wusste Arkov und musste sich daher eingestehen das er hier nicht weiter kam. „Dan haben wir uns wohl nichts mehr zu sagen.“ meinte er daher und streckte den Rücken durch um mit Arkintec auf Augenhöhe zu kommen. „Wie recht du hast.“ Stimmte Arkintec zu und drehte sich um.

„Na das sind ja mal tolle Neuigkeiten, meine Gäste sind endlich alle Aufgewacht, danke für die Information Askor.“ Meinte Morfit zufrieden als er in den zu einer Zelle umfunktionierten Frachtraum trat. Askor nickte lediglich, er war ganz offensichtlich kein Mann großer Worte. „Nun denn, ich bin Sicher das mein kleines Anliegens ich bereits herumgesprochen hat. Ist daher jemand bereit mir meine erwünschten Informationen zu geben? Im Austausch wäre ich auch bereit diese Situation etwas zu angenehmer zu gestalten.“ fuhr Morfit fort und vollführte mit dem Arm dabei einen Schwenk durch den Raum. Da sich auch nach einer Minuten niemand meldete meinte Morfit mit gespielter Enttäuschung: „Wie schade, dann werde ich wohl andere Mittel anwenden müssen.“ Obwohl Nathan daraufhin äußerlich gelassen blieb, lief ihm ein kalter Schauer den Rücken hinunter, alleine die Stimmlage seines Gegenübers machte klar das er bereit war bis ans äußerste zu gehen. „Askor sei doch so nett und bring mir vier Ampullen Zyrin.“ Meinte Morfit dann. Askor nickte lediglich knapp ehe er sich umdrehte und den Raum wieder verlies. „Zyrin? Das ist ein starkes Halluzinogen, Sie könnten unseren Aussagen nichtmehr trauen wenn wir unter seinem Einfluss stehen.“ Meinte Ben. „Das ist soweit Korrekt, weshalb nicht alle das Zyrin erhalten.“ Antwortete Morfit eiskalt. Nathan sträubten sich daraufhin erneut die Haare aufgrund der abscheulichen Taktik des Kartells. Zyrin war dafür bekannt starke Panikattacken und Angstanfälle auszulösen, je nach Dosierung glaubte das Opfer sogar unmittelbar vor dem eigenen Tod zu stehen und stand unvorstellbare Qualen durch. Jemanden zu zwingen bei diesen Höllenqualen zu zusehen und ihm einzureden das er für die Qualen verantwortlich war weil er nicht kooperierte gehörte daher zu den Brutalsten Foltermöglichkeiten die sich Nathan vorstellen konnte.

Dann kehrte Askor mit einer kleinen Schatulle zurück und trat neben Morfit. Dieser öffnete umgehend den Deckel behutsam und zog eine dünne Glasspritze mit einer Farblosen Flüssigkeit darin heraus. Anschließend schlenderte er zu Josh hinüber und injizierte die Droge direkt in die Halsschlagader. Auf den ersten Blick schien das Zyrin zwar nicht zu wirken, doch Halluzinogene benötigten in aller Regel ein paar Minuten um ihre Wirkung zu entfalten. Noch während Josh dann Morfit einen vernichtenden Blick hinterher warf, wiederholte dieser die Prozedur bei Janush, Ben und Viktoria, nur Nathan injizierte er das Halluzinogen nicht. „Also die Taktischen Merkmale, den Code für den Hauptcomputer und alles über A1D100. Überleg es dir.“ Meinte Morfit dann zu Nathan ehe er ein dämonisches Grinsen aufsetzte und aus dem Raum stolzierte. Askor verweilte noch kurz in seiner Position ehe er mit völlig emotionsloser Stimme meinte: „Ich hatte euch gewarnt.“ Dann verlies auch er den Raum, allerdings ohne ein Gewinnendes Grinsen. „Ich hasse das Kartell.“ Stellte Josh dann fest. „Versprich mir standhaft zu bleiben Nathan, die dürfen mit dieser Masche nicht durchkommen, egal wie schrecklich es uns geht.“ meinte dann Viktoria. „Ich verspreche es.“ Antwortete Nathan geknickt obwohl er keinesfalls garantieren konnte dieses Versprechen auch ein zu halten.

Unterdessen schuftete Herlan zusammen mit Tausenden anderen unter der Sengenden Sonne Echelons und gab sich mühe seinen Frust runter zu schlucken und sich auf die Arbeit zu konzentrieren, immerhin war es in den Schwer beschädigten Gebäuden in denen sie eingesetzt wurden verdammt Gefährlich, jederzeit konnte eine Wand oder Decke einstürzen, sogar der Fußboden konnte Wegbrechen wenn man nicht aufpasste wohin man trat. „Diese Verdammten Imperialen, alles Hurensöhne.“ Hörte er dann Seag fluchen der ein paar Meter weiter Steine schleppte. Obwohl auch Herlans erster Impuls war die Imperialen Soldaten für sein Momentanes Leid verantwortlich zu machen, hatte er doch schnell einsehen müssen das sie selbst schuld waren, immerhin hatten sie das Imperium angegriffen und nicht umgekehrt. Es war daher weniger verwunderlich das sie schlecht behandelt wurden. „Du solltest dich mäßigen, ich glaube die werden nicht gerne Beleidigt.“ stellte Herlan dann zu Seag fest. „Sagst du so leicht, die machen uns hier absichtlich kaputt und das weißt du.“ brummte Seag zurück während die beiden einen verbogenen Metallstrebe in Richtung Fenster schleiften. „Ich weiß aber hast du Lust ausgepeitscht zu werden oder an den Handgelenken an die Fassade eines Wolkenkratzers gefesselt zu werden?“ erwiderte Herlan der schon so einiges über Martialische Bestrafungen innerhalb Imperialer Arbeitslager gehört hatte. „Nein, hasst wohl recht das war nicht allzu clever.“ Brummte Seag zurück während sie die Strebe durch das Fenster wuchteten und auf die einige Meter tiefer liegenden Straße fallen Liesen wo bereits die nächsten Zwangsarbeiter warteten um den Schutt zu den Verwertungsplätzen zu bringen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Mar 2014 15:39 - 11 Mar 2014 15:40 #64288 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Arianna besah sich die Fortschritte auf Echelon V unterdessen aus sicherer Distanz von Pyrus I aus und versuchte dabei den Menschlichen Impuls des Mitgefühls für die schuftenden Zwangsarbeiter zu unterdrücken. „Sie haben es nicht anders gewollt.“ Sagte sie dann zu sich selbst und lies den Holografischen Bildschirm mithilfe eines kleinen Steuerhebels nach links gleiten. Das Bild wurde von einer der über der Stadt kreisenden Überwachungsdrohnen übermittelt wodurch sie sich einen Guten Überblick über die Lage verschaffen konnte. Aufgrund der Bilder gab es keinen Zweifel das die Arthan bei ihrer Plünderung ziemlich Rücksichtslos vorgegangen waren und auch die Bausubstanz mehrere Gebäude ernst zu nehmend beschädigt hatten. „Wie die Tiere.“ Dachte sich Arianna dann Kopfschüttelnd, es wurde wirklich Zeit das jemand hier ordnend durchgriff. Dann machte sie das Terminal durch ein dezentes Blinken darauf aufmerksam das eine weitere Transmission empfangen wurde.
Mit einer kurzen Handbewegung, welche von in dem Terminal integrierten Sensoren registriert wurde, scheib sie das Bisherige Bild zur Seite und ein weiterer Holographischer Bildschirm erschien unmittelbar vor ihr. „Ich sagte doch das ich nicht gestört werden will!“ meinte sie dann energisch. „Es tut mir Leid Kaiserin, aber ich habe eine wichtige Nachricht von einem unserer Agenten empfangen.“ Antwortete Deskar umgehend unterwürfig. „Worum geht es?“ fragte Arianna sofort. „Die Arthan haben die Waffenkammern geöffnet und Rekrutieren jedes Kampftaugliche Schiff in ihrem Einflussbereich, sie formieren eine Gewaltige Armada im Sensennebel, offenbar in der Hoffnung nicht entdeckt zu werden da die Nebel jedwede Langstreckenabtastung verhindert.“ Antwortete Deskar.

„Der Sensennebel?“ dachte sich Arianna dann schaudernd. Immerhin war diese Region des Alls quasi zum Inbegriff des Imperialen Versagens in der Dunklen Epoche geworden als die Komplette siebte Armada im inneren des Nebels in einen Hinterhalt geriet und nach einem Brutalen Gefecht fast vollständig vernichtet worden war, dies hatte den Arthan überhaupt erst die Möglichkeit gegeben so etwas wie einen Staat zu gründen, da aufgrund der zu dieser Zeit überall eskalierenden Konflikte keine weiteren Truppen in dieses Gebiet entsendet werden konnten. „Ich habe verstanden Geheimrat, gibt es sonst noch etwas?“ meinte Arianna dann, sie musste nachdenken, sie wollte auf jedenfalls ein derartiges Fiasko wie damals vermeiden und wusste daher nicht ob sie die Arthan Armada Angreifen sollte oder nicht. „Das Kartell hat ein paar Unionswissenschaftler aufgegriffen die ein Phänomen an einem Planetoiden im Hes System untersuchten, einer Unserer Agenten ist vor Ort.“ Antwortete Deskar. „Gut Informiert mich auch weiterhin über alle Neuigkeiten Geheimrat.“ Erwiderte Arianna worauf Deskar sich verneigte und das Bild verschwand. „Was hast du jetzt vor?“ fragte dann Beldanna die in den Raum getreten war ohne das Arianna sie bemerkt hatte. „Ich weiß nicht.“ Gestand Arianna. „Ich kann dir dabei leider nicht Helfen, Militärtaktik ist nicht unbedingt mein Fachgebiet.“ Meinte Beldanna dann bedauernd. „Ich weiß, ich muss Nachdenken.“ erwiderte Ariana ehe sie sich erhob und meinte: „Ich ziehe mich zur Meditation zurück.“

Nathan fühlte sich währenddessen wie in einem Surrealen Alptraum aus dem es kein erlösendes erwachen gab. Der ganze Raum hallte wieder vor Panischem Geschrei und Gestöhne während sich die anderen in ihren Fesseln wanden und die Augen grotesk verdrehten. „Ich werde nie mehr ruhig schlafen können.“ Dachte sich Nathan dann während er weiterhin die Augen geschlossen hielt um sich das Leid nicht ansehen zu müssen und versuchte die Geräusche aus zu blenden. Allerdings war das alles nur von mäßigem Erfolg gekrönt, er war nur ein einfacher Sicherheitsoffizier, kein hartgesottener Special Ops Soldat. „Wie ich sehe genießt du die Show.“ Meinte dann die selbstgefällige Stimme Morfits der offenbar in den Raum getreten war. Nathan schlug die Augen daraufhin auf und war Morfit einen Hasserfüllten Blick zu, der Lokale Kommandant des Kartells schien sich obwohl des Leids regelrecht zu amüsieren, was Nathan absolut abstoßen fand. „Hier gibt es überhaupt nichts was man genießen könnte.“ Meinte er daher. „Oh das sehe ich anders.“ Erwiderte Morfit gelassen und schlenderte zu Nathan herüber. „Um ehrlich zu sein bin ich aufgrund deines Durchhaltevermögens überrascht, ich hätte gedacht das du Schneller einbrichst, ihr Unionisten seid so weich.“, „Große Worte für einen Feigling der sich in einer Partikelwolke versteckt und wehrlose Schiffe angreift.“ Entgegnete Nathan. „Das nennt sich Überlebenstaktik.“ Entgegnete Morfit wobei man an seinem Tonfall deutlich erkennen konnte das er gekränkt war. „Ein eitler Pirat, na sowas.“ Dachte sich Nathan darauf und meinte: „Es ist trotzdem Feige und zeigt wie unfähig Sie sind. Wenn Sie irgendwas könnten außer über Wehrlose her zu fallen währen sie kein Pirat sondern würden einen ehrbaren Beruf ausführen.“

Es war nun deutlich zu sehen wie Morfit langsam die Beherrschung über sich selbst entglitt, offensichtlich war er es nicht gewohnt das jemand ihn so schamlos beleidigte. „Du solltest jetzt lieber still sein.“ Presste Morfit dann zwischen den Zähnen hindurch. „Sonst was, willst du uns Töten?“ höhnte Nathan. Morfits Gesicht begann daraufhin sich rötlich zu verfärben und seine Augen traten ungesund hervor. „Du hast keine Ahnung zu was ich fähig bin.“ Erwiderte Morfit dann. „Es zeugt schon von ungeheurem Mut einem gefesselten zu drohen, scheinbar sind Sie nicht mal Mannes genug ihre Drohungen einem gegenüber ins Gesicht zu sagen wen dieses sich wehren kann.“ Höhnte Nathan weiter und beobachtet beinahe belustigt wie das Gesicht des Piraten weiter an quoll. „Dafür wirst du bezahlen.“ presste Morfit dann erneut zwischen den Zähnen hervor und zückte einen Neuroschocker womit er Nathan kurzerhand außer Gefecht setzte.
~~~Ende Kapitel 9~~~

Mfg.: Tg

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Last edit: 11 Mar 2014 15:40 by Todesgleiter.

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17 Mar 2014 14:59 #64326 by Jack Hunter
Na, schon wieder vergessen, TG?^^

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17 Mar 2014 16:03 #64328 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Nö, Taktik ;) Muss den Rythmus ja langsam wieder auf Samstag zurück schieben. Das letzte mal hab ich Diesntags gepostet alsoist das nächste Kapitel Heute dran.

@all: Dann geht es jetzt weiter mit:

Kapitel 10
Als Nathan wieder erwachte fühlte er zunächst eine unglaubliche Trockenheit in seinem Rachen, sobald er die Augen öffnete wusste er auch weshalb: Als Morfit ihn außer Gefecht gesetzt hatte, hatte sein Gehirn die Kontrolle über den Körper fast vollständig verloren, inklusive der Speicheldrüsen. „Spitze, so eine Sauerei.“ dachte sich Nathan dann frustriert ehe ihm die Stille auffiel die ihn umgab, es war nichts mehr von den Panischen Schreien und Schluchzern der unter Drogen gesetzten Wissenschaftler zu hören. Alarmiert sah er sich daher um und sah das die anderen mit erschlafften Gliedmaßen und hängenden Köpfen noch immer gefesselt dort standen wo sie auch gestanden waren bevor er ausgeknockt worden war, allerdings rührten sie sich nicht. „Das Schwein hat sie umgebracht.“ Dachte sich Nathan dann geschockt, immerhin konnte eine zu hohe Dosis an Drogen immer den Tod herbeiführen. „Sie sind nur Bewusstlos.“ Stellte dann eine Stimme fest. Sobald Nathan aufsah konnte er Askor erkennen der beinahe Regungslos im Schatten neben der Tür gestanden war und ihn scheinbar beobachtet hatte. „Was?“ fragte Nathan verwirrt, aufgrund der starken Dehydrierung seines Körpers, immerhin hatte er seit seiner unfreiwilligen Ankunft auf dem Schiff nur eine Minimalration an Flüssigkeit erhalten, hatte sein Verstand so seine Probleme damit dem Sachvergalt zu folgen. „Ich wollte bleibende und irreversible Schädigungen ihrer Psyche verhindern, außerdem hätten sie sich wohl früher oder später selbst verletzt.“ antwortete Askor völlig Teilnahmslos. „Und warum wollten Sie das?“ fragte Nathan verwirrt, irgendwie wurde er aus Askor nicht schlau. Sicher er würde vermutlich nicht zögern zu töten wen es seinen Zeilen dienlich währe, aber im Vergleich zu Morfit war er regelrecht höflich und zuvorkommend.

Derart beeinträchtigt würdet ihr einen geringeren Preis auf dem Sklavenmarkt einbringen und zudem benötige ich noch die Informationen.“ Antwortete Askor dann, nach wie vor völlig Teilnahmslos. Obwohl die Erklärung durchaus schlüssig war, zweifelte Nathan daran das Askor die Wahrheit gesagt hatte und erwiderte daher: „Was planen Sie wirklich Askor? Ich mag ja nur in kleiner Sicherheitsoffizier sein, aber ich habe eine gute Menschenkenntnis und daher weiß ich das Sie nicht das sind was sie vorgeben zu sein.“ Askor zog daraufhin eine Augenbraue hoch und fragte, nach wie vor mit einem Teilnahmslosen Tonfall: „Und was plane ich deiner Meinung nach?“, „Ich weiß nicht. Aber ich bezweifle das Sie wirklich für Morfit Arbeiten. Sie verfolgen ihre eigenen Ziele und Morfit ist nur ein Weg sie zu erreichen.“ antwortete Nathan. „Eine Interessante Theorie, aber leider völlig falsch.“ erwiderte Askor. „Das glaube ich weniger.“ Entgegnete Nathan zurück, je mehr er sich mit Askor unterhielt desto sichererer war er sich das der Mann ein Geheimnis verbarg. „Wie dem auch sei, bist du bereit meine Fragen zu beantworten? Andererseits wird Morfit andere Seiten aufziehen.“ Meinte Askor dann. „Ich habe Sie schon einmal überrascht, Sie sollten meine Willenskraft nicht unterschätzen.“ entgegnete Nathan. „Ich deute das als Nein. Morfit wird enttäuscht sein.“ Meinte Askor daraufhin und verließ den Raum gemessenen Schrittes.

Auf Pyrus I verlies Arianna gerade die Halle der Flammen und steuerte zielsicheren Schrittes auf das Kommunikationszentrum des Palastkomplexes zu, sie hatte einen Entschluss gefasst der vermutlich in die Geschichtsschreibung eingehen würde. Schnellen Schrittes durchquerte sie daher die Tempelvorhalle die hauptsächlich zur Rituellen Waschung vor dem Betreten des inneren Heiligtums diente, wozu in der Mitte der Halle ein Gewaltiger Springbrunnen Installiert war der beständig wohltemperiertes, duftendes Wasser, in ein flaches Becken das fast die Hälfte der Halle einnahm laufen ließ. Zusätzlich zogen sich an den Wänden der Halle Marmorne Sitzbänke welche für Hohe Priester oder andere Hochrangige Persönlichkeiten gedacht waren die auf die Rückkehr des Kaisers aus der Halle der Flammen warteten. Arianna würdigte die Prunkvolle Einrichtung jedoch keines weiteren Blickes und verließ den inneren Bereich des Tempelbereichs. Sofort reihten sich daraufhin wieder vier Wächter hinter ihr ein die vor den Türen gewartete hatten, es war nicht jedem gestattet den inneren Bereich zu betreten. „Wie ich sehe hast du wohl einen Entschluss gefasst.“ Meinte dann Beldanna die aus einem Anderen Korridor gelaufen kam und schnell aufschloss. „Könnte man so sagen.“ stimmte Arianna zu.

Schnell hatte Arianna dann das Kommunikationszentrum erreicht und meinte: „Etabliert eine Verbindung zu General Militäradjutant Arkintec.“, „Wie Ihr wünscht Kaiserin.“ bestätigte einer der Männer die im ganzen Raum ihre Stationen besetzt hatten. Nur wenige Minuten darauf erschien auf eine Holoplattform das Abbild Arkintecs, es war offensichtlich das er nicht damit gerechnet hatte gerufen zu werden. „Kaiserin, Ihr habt mich rufen lassen.“ meinte Arkintec dann trotzdem routiniert wie immer. „Exakt General Militäradjutant. Ich habe eine neue Aufgabe für euch.“ Antwortete Arianna. „Euer Wunsch ist mir Befehl.“ Erwiderte Arkintec unterwürfig. „Ich möchte das Ihr zurückkommt und das Kommando über die Inferno übernehmt, und die Titanendivision in den Sensennebel führt um die Streitkräfte der Arthan zu vernichten.“, „Die Titanendivison Kaiserin?“ fragte Arkintec ungläubig. „Ja die Titanendivision.“ Bestätigte Arianna während sie interessiert auf die entgleisten Gesichtszüge Arkintecs schaute, es war das erste mal das sie ihn mit einem völlig überrumpelten Gesichtsausdruck sah. „Ich verstehe Kaiserin.“ meinte Arkintec dann obwohl man ihm deutlich ansah das er es zwar akustisch verstanden hatte, jedoch Schwierigkeiten mit dem begreifen hatte. „Ich erwarte eure Meldung wenn Ihr die Flotte formiert habt.“ Meinte Arianna dann woraufhin Arkintec sich kurz verneigte und die Verbindung abbrach.

„Die Titanendivison?“ fragte dann auch Beldanna mit hochgezogener Augenbraue. „Ja es wird Zeit das die Arthan merken mit wem sie sich Angelegt haben.“ antwortete Arianna. „Nun ich denke dass sie die Symbolkraft dieser Geste verstehen werden, spätestens wenn ihre Flotte vernichtet wurde.“ Meinte Beldanna schluckend. Die Titanendivision war noch nie im Kampf eingesetzt worden. Es handelte sich um eine Zusammenstellung der mächtigsten Kampfschiffe des Imperiums, eines mächtiger und Zerstörerischer als das andere und Angeführt wurde dieser gefürchtete Verband aus einmaligen Sonderkonstruktionen vom mächtigsten Kampfschiff des bekannten Universums, der Inferno selbst. „Das hoffe ich, ansonsten wird es sehr viele Tote geben.“ Erwiderte Arianna.

Auf Echelon V schufteten die gefangenen Angehörigen der fünften Republikanischen Flotte unterdessen noch immer um den von ihnen angerichteten Schaden zu beheben. Mittlerweile hatte es auch bereits erste Ausfälle gegeben, einzelne Männer waren aufgrund der immensen Arbeitsbelastung einfach zusammengebrochen und auch herabstürzende Trümmer hatten schon das eine oder andere Leben gefordert. „So kann das nicht weiter gehen, es wird Zeit für eine weitere Rebellion.“ Meinte Kelma entschlossen. „Dann könnten wir uns genauso gut selbst die Pistole auf die Brust setzen.“ erwiderte Arkov. Es hatten schon ein paar andere versucht einen kleinen Aufstand auf die Beine zu stellen, doch sie waren Rücksichtslos über den Haufen geschossen worden. „Aber so sterben wir auch und zwar unter Menschenunwürdigen Verhältnissen, ich würde lieber im Kampf sterben als irgendwann total entkräftete unter einem Tragegestell zusammenzubrechen.“ Konterte Kelma. „Ich stimme zu, wir sind doch immerhin Soldaten.“ meinte dann Seag. „Besiegte Soldaten ohne Waffen.“ Fügte Herlan hinzu, er war hin und hergerissen, einerseits wusste er das es Sinnlos war sich auf zu lehnen, im Zweifelsfall würde die Imperiale Flotte im Orbit den Planeten einfach in die Steinzeit zurück Bomben, andererseits waren die Verhältnisse unter denen sie gezwungen waren ihr Dasein zu fristen wirklich unerträglich. „Na und, unserer Vorfahren hatten auch nicht mehr und haben es geschafft.“ Erwiderte Kelma Siegessicher.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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17 Mar 2014 16:05 #64329 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Das kann man nicht vergleichen, das war eine andere Zeit mit anderen äußeren Faktoren.“ Meinte Arkov Kopfschüttelnd. „Selbst wenn, ich lasse mich nicht länger so behandeln!“ meinte Kelma aufbrausend. „Ich kann deine Erregung verstehen, aber ein Aufstand würde alles nur noch schlimmer machen.“ Erwiderte Arkov besänftigen auch wenn er wusste das er die aufkochenden Emotionen seiner Kameraden nicht ewig würde im Zaum halten können. „Du magst ja schon aufgegeben haben, aber ich nicht, wer schließt sich mir an?“ meinte Kelma dann entschlossen. Sofort schossen eigne Hände in die Höhe und mehrere Männer traten vor. „Ihr werdet uns noch danken.“ meinte Kelma dann und drehte sich in Richtung der Tür des Gebäudes um das ihnen als Provisorische Ruhestätte diente ehe er von einem Laserstrahl sauber in der Brust getroffen und glatt durchlöchert wurde. Mitten in der Tür stand ein Imperialer Sturmsoldat der ein mächtiges Lasergewehr in seinen Gepanzerten Fingern hielt. „Deckung!“ brüllte Seag noch, doch auch er wurde von dem Laserstrahl getroffen und ging sofort tot zu Boden während der Soldat weiter in den Raum lief und damit einigen weiteren Soldaten Platz machte deren Rüstungen in dem Licht irgendwie unwirklich schimmerten. „Verdammt, das war schnell, woher wussten die das?!“ fragte Herlan dessen Herz bis zum Hals klopfte während er sich an eine niedrige Steinmauer presste. „Vermutlich haben wir einen Verräter.“ Antwortet Arkov der sich hinter die selbe Mauer presste.

„Und jetzt? Wir haben keine Waffen!“ meinte Herlan dann während ihm das Herz bis zum Hals klopfte. „Ergeben wir uns, was den sonst.“ Erwiderte Arkov . „Toller Plan Dad.“ Stellte Herlan daraufhin fest. „Arkov zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Wenn du ne besserer Idee hast...“ Da Herlan sich eigestehen musste das auch er keine bessere Idee hatte meinte er: „Also gut.“ Arkov nickte dann noch einmal und rief deutlich hörbar: „Wir ergeben uns Feuer einstellen!“ Tatsächlich legte sich daraufhin eine unwirkliche Stille über den Raum weshalb Arkov und Herlan sich vorsichtig und langsam erhoben. Sobald sie über ihre Deckung sehen konnten erkannten sie das außer ihnen eigentlich nur noch Sterlas überlebt hatte, alle anderen lagen in einer den Boden verdunkelten Blutlache. „Ihr werdet wegen Aufrührertums und Verschwörung gegen den Flammenden Thron Hingerichtet, das Urteil wird sofort vollstreckt.“ Meinte dann einer der Imperialen Soldaten und richtete seine Waffe aus. „Negativ Soldat. Diese beiden waren gegen einen Aufstand und werden lebend nützlicher sein als tot.“ Meinte dann Sterlas der sich elegant aus seiner Deckung erhob, sofort richtete ein weiterer Soldat seien Waffe auf ihn, was Sterlas jedoch weniger zu stören schien. „Du kommst auch noch daran.“ Meinte der Soldat dann gelassen. „Spezial Agent Marik Sveron, Deckname Sterlas, IFM Dienstnummer 01532 im Spezialauftrag des IFM. Überprüft diese Angaben.“ Erwiderte Sterlas immer noch gelassen und angelte ein Flammenförmiges Abzeichen aus den tiefen seiner Kleidung. „Die Angaben sind korrekt, entschuldigt meine Voreiligkeit.“ Meinte der Soldat dann auf einmal auch sehr viel ruhiger nachdem er einen kurzen Informationsausgelich vorgenommen hatte. „Ihr habt nur euren Auftrag erfüllen wollen, ich werde das Vorgehen eurer Einheit in meinem Bericht an Geheimrat Deskar lobend als absolut Vorschriftskonform erwähnen.“ Erwiderte Sterlas während Herlan der Mund offen stand, er hätte nie gedacht das Sterlas zum IFM gehörte, auch wenn das seine Gelassenheit im Vorfeld der Schlacht erklärte.

Nathan fristete sein Dasein unterdessen noch immer gefesselt in der Gefangenschaft des Kartells und wartete darauf das sich Morfit wieder blicken ließ um ihm und den anderen, mit Sicherheit voller Stolz, die neuste Schikane zu präsentieren mit der er sie Gefügig machen wollte. Dan veranlasste ihn jedoch ein Stöhnen sich von seinen Finsteren Gedanken ab zu wenden und er meinte: „Na alles fit?“, „Nein.“ Antwortete Viktoria, sie klang erschöpft, das Zyrin hatte ihr offenbar schwer zugesetzt. „Leck mich am Arsch, so ne scheiße ist mir ja noch nie passiert.“ Hörte man dann Josh vor sich hin Prozessen. „Ah wie ich sehe seid ihr wieder wach.“ meinte dann Morfit der soeben in den Raum getreten kam. „Wenn diese Fesseln nicht währen würde Sie ihre eigene Mutter nicht wieder erkennen.“ Brummte dann Janush. „Tja sie sind aber da, so ein Pech aber auch nicht wahr?“ erwiderte Morfit voller Schadenfreude. Da sich daraufhin niemand zu einer Antwort hinreisen lies fuhr Morfit nach wie vor gut gelaunt fort: „Da mein letzter Überzeugungsversuch offenbar nicht sonderlich erfolgreich war, musste ich mir etwas neues Ausdenken und bin der Meinung das etwas mehr Druck nötig ist.“ Dann hob er eine kleine Seitenwaffe und richtete sie genau auf Viktoria welche scharf die Luft durch die Zähen sog. „Keine Sorge Süße, du bist viel zu schade dafür, für dich habe ich schon eine andere Verwendung.“ Meinte Morfit dann in einem Tonfall der Definitiv schlechte Vorahnungen weckte.

„Ich denke das du dich im Kasino gut machen würdest, oder doch im Freudenhaus?“ meinte Morfit dann mit einem Nachdenklichen Tonfall und fasste Viktoria ins Gesicht. „Lass deine dreckigen Finger von ihr.“ knurrte dann Josh in einem Tonfall der vermutlich sogar einen Imperialen Sturmsoldaten innehalten hätte lassen. „Oh ihr seid doch nicht etwa ein Pärchen oder? Wie süß!“ meinte Morfit dann hämisch. „Nein sind wir nicht. Nur gute Freunde und das ist für mich Grund genug dir die Gesichtszüge um zu modellieren wenn du sie nicht loslässt.“ erwiderte Josh wobei die Adern an seinen Muskulösen Armen deutlich hervortraten. „Ich glaube du bist nicht wirklich in der Position Forderungen zu stellen.“ meinte Morfit dann voller Häme und betrachtete seine Waffe dabei nachdenklich. „Nun ich denke es wird Zeit eine deutlichere Sprache zu sprechen.“ meinte er dann und feuerte die Waffe ab. Sofort darauf schrie Janusch getroffen auf, das Projektil hatte ihn im Bein erwischt. „Die nächste wird treffen.“ meinte Morfit dann und drehte sich langsam um die eigene Achse. „Das ist Wahnsinn!“ kreischte Viktoria dann schockiert. „Nein das ist zielführend.“ entgegnete Morfit und richtete die Waffe auf Ben. „Letzte Chance.“ Meinte er dann ruhig.

„Das reicht!“ meinte dann eine Stimme aus dem Schatten und Morfit drehte sich überrascht um, war jedoch zu langsam. Mit beeindruckender Präzision traf ihn das Projektil genau zwischen den Augen und er viel Rücklings um. Dann trat Askor aus dem Schatten und Holsterte seine Waffe gerade wieder als wäre nichts geschehen. „Sind den hier alle verrückt?!“ kreischte Viktoria dann schockiert. „Er lebt noch. Ich musste ihn nur außer Gefecht setzen bevor etwas dummes tut.“ Entgegnete Askor, erst in diesem Moment viel auch Nathan auf das sich um Morfit keine Blutlache gebildet hatte. „Aber warum?“ fragte Nathan dann während Askor den am Boden liegenden Morfit rabiat mit einem Fußtritt herumdrehte und ein winziges Dursichtiges Projektil aus seiner Stirn zog. „Wenn er euch alle Umbringt kann ich nichtmehr erfahren was ich wissen will.“ entgegnet Askor dann aalglatt. „Sie Arbeiten nicht wirklich für ihn oder?“ fragte dann Ben und nickte mit dem Kinn in Richtung Morfit. „Nein, er ist nur eine Möglichkeit meinen Zielen zu dienen.“ bestätiget Askor. „Und die währen?“ fragte dann Josh. Askor grinste daraufhin kurz und meinte: „Im Anbetracht des Zustandes euren Freundes schlage ich euch einen Handel vor, ihr sagt mir was ich wissen will und ich sorge im Ausgleich dafür das ihr die längste Zeit an Bord wahrt.“, „Mir geht‘s gut.“ presste Janusch daraufhin zwischen den Zähnen hindurch.

„Unwahrscheinlich. Das Geschoss hat das Schienbein zertrümmert und war nebenbei vergiftet, wenn du nicht innerhalb von zwei Tagen behandelt wirst stirbst du an dem Gift, wenn du vorher nicht verblutest.“ erwiderte Askor kühl. „Wie wollen Sie uns hier raus bringen, das würde Morfit nie gestatten.“ meinte dann Nathan. „Morfit kann mich nicht aufhalten und ich hatte nie vor euch raus zu bringen, vielmehr lasse ich euch abholen. Ich habe den Transponder eures Schiffes entdeckt und mit einer Energiequelle verbunden, sobald ich sie aktiviere wird die Unionsflotte dieses Schiff innerhalb von Stunden dingfest gemacht haben.“ Antwortete Askor. „Aber dann würden Sie doch auch erwischt werden.“ Stellte Ben fest. „Zu diesem Zeitpunkt werde ich bereits nichtmehr an Bord sein.“ Entgegnete Askor. „Wie sollen wir Ihnen vertrauen, sie schießen viel zu gut um ein einfacher Schurke zu sein und auch die Tatsache das sie den Transponder der Fähre entdecken und reparieren sowie mit einer Energiequelle verbinden konnten passt nicht zu einen gewöhnlichen Piraten. Wir wissen daher nicht mal mit wem wir es zu tun haben.“ Erwiderte Nathan. „Die Entscheidung liegt bei euch, er wird in ungefähr fünf Stunden aufwachen und ziemlich miese Laune haben.“ meinte Askor dann und deutet auf Morfit ehe er sich umdrehte und auf die Tür zu marschierte. „Na gut, ich gebe ihnen die Passwörter für die Sensorlogs der Fähre, mehr als das wissen wir auch nicht über A1D100.“ Meinte Nathan dann. „Kluge Entscheidung.“ antwortet Askor und zog einen Verband aus seinem Mantel mit welchem er Janushs Wunde professionell verband um die Blutung zu stoppen ehe er sich aufrichtete und meinte: „Ich höre?“
~~~Ende Kapitel 10~~~

mfg.: Tg

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21 Mar 2014 13:38 #64379 by Jack Hunter
Sorry, wußte ich ja nicht, wollte dich nur dran erinnern.^^

Nun, das mit Askor ist seltsam. Entweder ist er kein Pirat oder wenn dann ein ehrbarer. Ich hoffe doch, dass man sein Geheimnis noch erfahren wird oder er gar öfters vorkommt, vielleicht als eine Art Verbündeter unter den Piraten. Doch zumindest ist er kein Imperialer Agent wie Sterlas, der Verräter. Hätte ich echt nicht gedacht.

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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23 Mar 2014 10:29 #64394 by Todesgleiter
@ Jack Hunter: Tja, klassicher Fall von Kommunikationsfehler :D

Nun ja Askor's kleines geheimniss wird noch ne weile eins bleiben ;) Und aus Sterlas Sicht hat er nie jemanden veraten, sondern nur seine Pflicht als Geheimagent getan, aber das ist wie üblcih ne FRAge des Standpunktes :lol:

@all: So dann geht es jetzt mal weiter:

Kapitel 11:
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Eine heftige Erschütterung weckte Nathan rabiat auf, er hatte sich ein kleines Nickerchen gegönnt nachdem er Askor den Code für den Speicher der Fähre gegeben hatte und dieser mitsamt dem Bewusstlosen Morfit abgezogen war. „Was ist denn los?“ fragte dann Ben während ein weiterer Ruck durch das Schiff ging. „Ich glaube das Schiff wird angegriffen.“ Meinte Josh dumpf. „Dann hat Askor wohl Wort gehalten.“ stellte Nathan fest. „Sieht so aus, jetzt müssen wir nur noch hoffen das unsere Leute den Kahn vor lauter Übereifer nicht zu Klump ballern.“ Meinte dann Janush. Plötzlich öffnete sich dann die Tür und Morfit stürme gemeinsam mit einigen Weiteren Männern herein, sein Gesichtsausdruck war regelrecht panisch. „Versiegelt die Tür!“ schrie er dann etwas schriller als es für einen Mann seiner Statur normal gewesen wäre. „Was ist denn los? Da draußen muss ja ne mächtige Party steigen.“ Meinte Nathan dann gehässig. „Du, du hast sie irgendwie hergeführt!“ meinte Morfit dann und stellte sich knapp vor Nathan auf während er seine Waffe zückte. „Dafür murks ich dich und deine Freunde jetzt ab!“ kreischte er dann ehe ein mächtiger Schlag ertönte und die Tür sich nach innen bog. Sofort wurde Morfits Gesicht Kreidebleich während er sich wie in Zeitlupe herumdrehte. Dann krachte erneut etwas mit enormer Wucht gegen die Tür und sie bog sich noch ein paar Zentimeter durch. „Die Tür wird das nicht aushalten!“ brüllte dann einer der Männer die Morfit begleiteten, vermutlich Mitglieder seiner Besatzung. Dann rumste es erneut und die Tür wurde aus ihren Arretierungen gerissen weshalb sie als Grotesk verbogenes Metallstück in den Raum viel.

„Juggernaut!“ brüllte eine Männerstimme ehe ein wahrhaftes Monster aus Metall in den Frachtraum trat, seine Gepanzerte Haut war übersaht von Einschlägen und Kratzern während sein Roter Zielsuchlaser durch den Raum schwenkte. Man musste Morfit daraufhin lassen das er schnell und entschlossen reagierte und sofort das Feuer auf das Ungetüm eröffnete. Die Geschosse prallten jedoch nutzlos von der Panzerrung ab. Dann klappten die Schultern des Juggernauts hoch und offenbarten dutzende von Läufen. „APSUM Geschosse!“ kreischte einer von Morfits Männern dann noch ehe er, gemeinsam mit all seinen Kameraden und auch Morfit durch einen Kopfschuss zu Boden ging. Sofort ertönte lautes Fußgetrappel und weitere Männer kamen in den Raum gestürmt, aufgrund ihrer Rangabzeichen erkannte Nathan sofort das sie zur Unionsflotte gehörten. „Los befreit sie!“ befahl dann der führende Soldat während draußen vor der Tür der Kampf offenbar noch immer tobte. „Burlow, gehen Sie raus und räumen Sie da mal auf.“ befahl der Soldat dann worauf der Juggenraut sich umdrehte und erneut durch die Tür stampfte.

Herlan befand sich unterdessen erneut in einer Imperialen Gefängniszelle, gemeinsam mit Arkov und wartete darauf das irgendwer die Güte hatte ihnen zu erklären was eigentlich los war. Dann öffnete sich die Zugangstür in den, relativ kleinen nur aus zwei Zellen bestehenden, Zellentrakt führte und Sterlas, oder vielmehr Marik, trat mit einem großen Tablett in den Händen herein. „Hunger?“ fragte er dann und deutete auf das Tablett auf dem zwei Schüsseln gefüllt mit einer Art Pastete standen. „Solange kein Wahrheitsserum drinnen ist.“ brummte Herlan zurück. „Das kann ich nicht garantieren.“ erwiderte Marik amüsiert. „Wie lange bist du schon beim IFM?“ fragte dann Arkov. „Seit meiner Geburt, mein Vater ist auch beim IFM und hat mich da mit rein gezogen, meine Komplette Akte bei der Republikanischen Flotte ist gefälscht. Ich wurde eigentlich auf Pyrus III geboren und wurde erst vor gut einem Jahr in das Republikanische Territorium entsendet.“ Antwortete Marik. Arkov schüttelte daraufhin den Kopf, er hätte nie gedacht das es dem Imperialen Fernmeldedienst so leicht fallen würde seine Agenten ein zu schleusen. „Und wo bringst du uns jetzt hin?“ fragte Herlan dann. „Icunan IV.“ antwortete Marik. „Das ist Sperrgebiet...“ stellte Arkov umgehend fest. „Nicht für mich. Dort befindet sich der nächste größerer Stützpunkt des IFM, deshalb ist die Gegend auch Sperrgebiet.“ Erwiderte Marik. „Warum erzählst du uns das alles?“ fragte dann Herlan. „Weil mir langweilig ist und ihr euch später sowieso an nichts mehr erinnert was seit der Schlacht von Echelon V passiert ist.“ Antwortet Marik wie aus der Pistole geschossen. Augenblicklich horchte Arkov auf und fragte: „Was hast du mit uns vor?“, „Ich Rekrutiere euch für das Imperium. Ich denke ihr habt schon mal von der Gedankenkonditionierung gehört...“ antwortete Marik worauf es Arkov und Herlan eiskalt den Rücken hinunterlief, bei der Gedankenkonditionierung handelte es sich um ein kompliziertes, vom IFM entwickeltes, verfahren bei dem einer Person eine Art zweites Bewusstsein implementiert wurde wodurch betreffende Person zu einem Schläferagenten wurde ohne es selbst zu wissen.

Währenddessen erreichte Arkintec seine neue Wirkungsstätte und sah ehrfürchtig aus dem Fenster als sein Transporter in einem der Hangars der Inferno zur Landung ansetzte. Er hatte ja schon viel gesehen und erlebt und auch die Inferno sah er nicht zum ersten Mal, doch erst aus derart kurzer Distanz wurde einem wirklich bewusst wie gigantisch das Schiff war. Schließlich schwebte der Transporter, welcher im Vergleich zu dem Monströsen Schiff nicht größer als ein Staubkorn erschien, durch das Hangareindämmungsfeld wodurch die Sicht nach draußen durch die Hangarwände blockiert wurde. Noch während der Pilot des Schiffes den Landevorgang abschloss und es Butterweich aufsetzen lies, straffte Arkintec die Schultern und stellte sich vor der Ausstiegsrampe in Positur. Als sich das Schott dann öffnete sah Arkintec das er von einem Ehrenspalier aus hunderten von Marineoffizieren begrüßt wurde welche den Weg zum Ausgang säumten, ebenfalls wartete der bisherige Kommandant des Schiffes knapp vor der Ausstiegsrampe auf ihn und lies keine Gefühlsregung erkennen, was typisch für einen Imperialen Offizier war. „General Militäradjutant.“ Grüßte er dann und schlug die Hacken zusammen während er sich elegant verneigte. „Garde Kapitän.“ grüßte Arkintec zurück. „Ihr habt das Kommando General Militäradjutant, gestattet das ich euch zur Kommandozentrale führe.“ meinte der Garde Kapitän dann, wie in der Imperialen Flotte üblich sprach er andere Personen lediglich mit ihrem Rang an, Namen wurden nur genutzt wenn mehrere Vertreter des selben Ranges anwesend waren, um Missverständnisse zu vermeiden. „Geht voran Garde Kapitän.“ antwortete Arkintec umgehend. Dieser nickte lediglich kurz ehe er sich umdrehte und angemessenen Schrittes los lief.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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23 Mar 2014 10:31 #64395 by Todesgleiter
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Wenige Minuten später erreichte Arkintec gemeinsam mit seiner Eskorte einen der Hochgeschwindigkeitslifte des Schiffes. Aufgrund der simplen Größe der Inferno war es zu Fuß praktisch unmöglich in einer angemessenen Zeitspanne von einer Sektion in eine andere zu gelangen, weshalb das Ganze Schiff von einem Netzwerk aus Kanälen durchzogen war durch welche die Lifte, auch horizontal, mit annähernder Schallgeschwindigkeit rasten um das Personal über das Schiff zu transportieren. Kaum hatten sich die Türen des Liftes dann hinter den Männern verschlossen ging die Rasante Fahrt auch schon los. Aufgrund leistungsfähiger Trägheitsdämpfer und einem eigenen, nur auf die Liftkabine beschränkten, Künstlichen Gravitationssystem bekam man im Innenraum jedoch nicht allzu viel davon mit. Dann verkündete die neutrale Stimme des Bordcomputers: „Kommandodeck, Zugangsberechtigung wurde geprüft, Ihr dürft passieren.“ Ehe sich die Türen öffneten und den Weg damit freigaben. Der sich dann bietende Anblick war Zugegebener Maßen beindruckend. Während das Kommandodeck auf den meisten Schiffen im Prinzip nur ein einziger, mit Kontrollschirmen und Steuerpulten vollgestopfter, Raum war, war die Inferno auch in diesem Punkt einfach gigantisch. So zog sich das Kommandodeck des Schiffes über mehrere ebenen die untereiander mit einfachen Liften oder Rampen verbunden waren und hatte eine Länge von mehreren Hundert Metern. Aus diesem Grund waren in Regelmäßigen Abständen Breite Öffnungen in den einzelnen Ebenen eingebaut in welchen Riesige Holobildschirme projiziert wurden welche das Geschehen außerhalb des Schiffes darstellten. Zusätzlich gab es dutzende Holoprojektoren die einen Schematischen Überblick über die Umgebung gewährten und genug Überwachungsschirme um jeden Einwohner einen kleinen Stadt mit einem eigenen zu versorgen.

„Ein Imposantes Schiff Garde Kapitän.“ Stellte Arkintec daher fest. „Wartet bis Ihr es in Aktion sehen könnt. Soweit ich informiert bin wird das ja nicht mehr lange dauern.“ Antwortete der bisherige Kommandierende Offizier. „Eure Informationen sind Korrekt.“ Bestätigte Arkintec während er sich auf dem Kommandothron niederlies, aufgrund der Größe des Kommandodecks war der Thron drehbar in einer separaten Alkove an der hinteren Wand installiert welche als dreihundertsechzig Grad Monitor ausgeführt war der mithilfe einiger kleiner Kontrollhebel und Schalter Justiert werden konnte. Zusätzlich konnten weitere Holobildschirme bei Bedarf Projiziert werden um dem Kommandierenden Offizier jeder Zeit den nötigen Überblick zu verschaffen. Gleichzeitig sorgte eine multikomm Schaltung dafür das man von dem Thron aus bequem seine Befehle geben konnte. Aus purer Neugier aktivierte Arkintec dann die Kommandoschnittstelle und lies das Bild einmal quer durch das Kommandodeck wandern, es war mühelos möglich jede einzelne Station genau zu beobachten oder aber einen rundum Blick über die Schiffsumgebung zu erhalten. „Die Arthan können einem schon fast leidtun.“ Dachte sich Arkintec dann gehässig.

Nathan befand sich unterdessen gemeinsam mit Bens Team an Bord des Unionsschiffes dessen Besatzung sie befreit hatte, es handelte sich um das selbe Schiff das Wissenschaftler nach Theta-1 gebracht hatte. „Sie können sich glücklich Schätzen, keine Langzeitschäden feststellbar.“ meinte dann der Leitende Medizinische Offizier während er sich die letzen Ergebnisse des Bioscanns ansah. „Wenigstens was.“ Murmelte Nathan zur Antwort. „Sie können aufstehen, allerdings empfehle ich das Sie viel Trinken, Ihr Körper ist ziemlich ausgelaugt.“ Meinte der Offizier dann freundlich. „Danke Doc.“ Erwiderte Nathan und rutschte von dem Bett herunter ehe er in Richtung Tür lief und das Medizindeck verlies. Unschlüssig was er nun tun sollte stand Nathan dann in dem Korridor und wartete auf eine Eingebung. Die kahm erstaunlicher weiße auch schnell und stellte sich auch umgehend vor: „Mr. Danna, ich bin Aufklärungsoffizier Nick Balmer, wir könnten Sie auf der Brücke brauchen um ein paar Fragen zu beantworten.“, „Ich habe sowieso nichts anderes zu tun.“ erwiderte Nathan und machte sich daran Nick zu folgen. Schnell hatten die beiden dann die Brücke des Schiffes erreicht und Nathan sah sich interessiert um, im Gegensatz zu der Sicherheitszentrale auf Theta-1 war hier jede Station besetzt und die Instrumente waren topmodern. Seine leicht neidischen Blicke blieben seiner Begleitung natürlich nicht verborgen, weshalb Nick meinte: „Es ist nicht gerade üblich das sich jemand derart für ein paar Schaltpulte interessiert.“, „Wohl nicht, aber ich wollte schon immer auf einem Schiff wie dem Ihren dienen.“ antwortete Nathan grinsend. „Ich verstehe.“ Meinte Nick ebenfalls grinsend.

Kurz darauf traten die beiden vor eine Sekundäre Konsole von welcher aus man Zugriff auf das Sensorsystem des Schiffes hatte. „Also Mr. Danna...“ fing Nick an, doch Nathan winkte ab und meinte: „Nennen Sie mich Nathan, da wo ich herkomme nehmen wir es mit dem Protokoll nicht so genau.“, „Also gut Nathan. Wir wissen das sie versuchten nähere Informationen über einen Himmelkörper zu sammeln der die Bezeichnung A1D100 trägt. Was haben Sie rausgefunden unsere eigenen Analysen haben nicht gerade den erwünschten Effekt gehabt.“, „Tut mir leid aber mehr als das offensichtliche haben wir auch nicht rausgefunden, da sämtliche System unserer Fähre ausfielen ehe wir genaue Untersuchungen anstellen konnten.“ Antwortete Nathan. Nick wirkte daraufhin zwar leicht enttäuscht, lies sich das jedoch nicht anmerken: „Ich muss wohl kaum erwähnen das Ihre Kooperation in diesem Fall sich gut in Ihrer Akte machen würde.“ Nathan grinste daraufhin breit und erwiderte: „Nein, aber ich weiß wirklich nicht viel über den Brocken.“, „Spielt keine Rolle.“ Antwortete Nick. „Warum ist dieser Brocken auf einmal so wichtig?“ fragte Nathan dann. „Das Oberkommando hat der Erforschung des Planetoiden eine hohe Priorität eingeräumt, eventuell können wir die Eigenschaften des Planetoiden für unsere Zwecke nutzen.“ Antwortete Nick. „Sie wollen eine Waffe daraus bauen?“ fragte Nathan eine Augenbraue hochziehend. „Könnte man so sagen. Aber eine Möglichkeit einem feindlichen Schiff sämtliche Energie ab zu ziehen klingt doch auch durchaus verlockend oder?“ antwortete Nick. „Natürlich tut es das.“ Antwortete Nathan ehe er begann alles was sie über den Planetoiden in Erfahrung gebracht hatten herunter zu Beten.

Arianna lass sich unterdessen einige der, ziemlich umfangreichen, Berichte durch die ihre untergebenen über den bisherigen Echelon Konflikt angefertigt hatten. Mit typisch Imperialer Genauigkeit hatten sie dabei kein Detail außen vor gelassen, weshalb es mitunter etwas dauerte bis der Bericht zu seiner eigentlichen Aussage kam. „Ich muss dringend die Richtlinien ändern was das angeht.“ dachte sich Arianna dann und setzte dieses Vorhaben als einen weiteren Punkt auf ihre Reform Liste. Dann fand sie jedoch etwas interessantes und betätigte umgehend den Schalter für das Palastinterne Kommunikationssystem: „Geheimrat Deskar, Ihr werdet im Thronsaal erwartet.“ Meinte sie dann und lehnte sich zurück, aus Erfahrung wusste sie das es nicht lange dauern würde bis Deskar eintraf. Nur wenige Minuten später öffneten sich dann auch die gewaltigen Türflügel und Geheimrat Deskar schritt würdevoll in den Saal. Sobald er das kleine Podest gegenüber dem Thron erreicht hatte verneigte er sich Schwungvoll und meinte unterwürfig: „Ihr habt gerufen Kaiserin.“, „Ich habe gerade einen der Berichte zum Echelon Konflikt durchgesehen, ist es korrekt das einer eurer Agenten es geschafft hat den Anführer der feindlichen Flotte zu fassen?“ erwiderte Arianna. Deskar legte die Stirn daraufhin kurz in falten während er nachdachte ehe er antwortete: „Das ist Korrekt Kaiserin.“, „Gut, ich möchte das Ihr ihn und seinen Sohn hierher bringen lassen. Ich möchte ihn persönlich befragen.“ Erwiderte Arianna. „Darf ich fragen was euch zu dieser Entscheidung bewogen hat?“ fragte Deskar umgehend unterwürfig. „Ich möchte einfach wissen was in seinem Kopf vorgeht.“ Antwortete Arianna. „Ich verstehe Kaiserin.“ Meinte Deskar daraufhin. „Gut Ihr könnt gehen.“ Erwiderte Arianna dann zufrieden.

Arkov und Herlan warteten unterdessen in ihrer Zelle darauf das sie für den Raumsprung nach Icunan IV in Stabilisationskapseln verlegt wurden. „Was dauert da denn so lange?“ fragte Herlan daher. „Ich weiß es nicht, aber ich glaube irgendwas läuft nicht nach Plan.“ Antwortete Arkov. Dann öffneten sich die Gitterstäbe welche die Zelle bislang abgeriegelt hatten und Marik trat mit zwei weiteren Imperialen Offizieren vor die beiden. „Putzt euch besser nochmal ordentlich raus bevor wir springen. Es gab ne kleine Planänderung, offenbar interessiert sich Kaiserin Arianna I. persönlich für euch.“ Meinte Marik dann. Sowohl Arkov als auch Herlan schauten daraufhin überrascht auf, sie hätten nie damit gerechnet das die Kaiserin persönlich sich mit ihnen befassen würde. „Was will sie?“ fragte Herlan dann. „Keine Ahnung, spielt für mich aber auch keine Rolle.“ Antwortete Marik entschlossen ehe er den beiden Offizieren zunickte welche jeweils einen Stapel Klamotten trugen. „Wie großzügig.“ Meinte Herlan dann sarkastisch während er sein Paket in Empfang nahm. Marik Ignorierte diese Aussage gekonnt und meinte stattdessen: „Wir springen in zehn Minuten, seit bis dahin fertig.“
~~~Ende Kapitel 11~~~

mfg.: Tg

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