Die Chroniken des Feuers

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08 Feb 2014 12:50 #63961 by Todesgleiter
@Amelius: Na dann fühl ich mich ja mal Gebauchkitzelt ;)
Tja der weitere Weg der Jungen Kaiserin, sagen wir mal so es wird alles anders als man im Moment denkt :P ;)
OT: Würde mich auch über eine weitere Story aus deiner Feder freuen, immerhin hat Chia'san seinen Endsieg ja knapp verpasst :D

@all: So dann geht'S jetzt weiter:
Kapitel 5
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Elegant und ohne eines spürbare Erschütterung viel das goldene Schiff aus seinem Subraumkrümmungskanal, keines der anderen anwesenden Schiffe reagierte daraufhin auf den Neuankömmling, alleine seine Farbgebung machte sowieso jedem klar dass dieses Schiff zur Kaiserlichen Garde gehörte. „Wir erreichen Pyrania meine Kaiserin.“ meldete dann ein Diener unterwürfig. Arianna sparte sich einen Kommentar und erhob sich stattdessen aus ihrem Thron, schon immer hatte sie die Pyrania Werft sehen wollen, die größte Bekannte Raumstation im Universum. Es handelte sich dabei um einen gigantischen Fabrikkomplex der um das Zentralgestirn des Pyrus Systems, Pyrania, kreiste und dessen einzige Aufgabe es war die Imperiale Sternenflotte mit Schiffen zu versorgen, vom kleinen Einmannjäger bis hin zum Sternenschlachtschiff. Etwas zu schnell dafür das es elegant gewirkt hätte lief Arianna daraufhin durch die Tür aus dem Thronsaal und steuerte zielsicher das Observationsdeck an, während sich ihre Leibgarde und einige Diener sowie Beldanna lautlos hinter ihr einreihten. Als sich die Tür zum Observationsdeck dann öffnete riss Arianna ihre Augen weit auf, das sich bietende Bild war einfach überwältigend. Genau vor dem kleinen Transportschiff erstreckte sich soweit das Auge blicken ein riesiges Wirrwarr aus Metall. Zwischen den unzähligen Werftpiers, Wartungshangars, Lagerhallen und Logistikzentren welche allesamt durch ein kompliziertes Netzwerk aus Verbindungstunneln und Transportschächten verbunden waren, schwirrten zusätzlich tausende von Raumschiffen in allen erdenklichen Größen und Formen Umher. Um dem ganzen noch einen oben drauf zu setzen lieferte der Stern Pyrania selbst den Hintergrund, sie waren so nah an der Korona der Sonne dass die Leuchtende Oberfläche des Sterns das Komplette Sichtfeld ausfüllte. „Das ist überwältigend.“ Stellte Arianna dann fest.

Plötzlich schob sich dann ein Schatten zwischen das Sichtfester und die Werft, es handelte sich dabei um das Flaggschiff der Imperialen Sternenflotte, die „Inferno“ ein gewaltiges Kriegsschiff das angeblich sogar einen ganzen Planeten mit seiner Hauptwaffe vernichten konnte. Wohl wissend das die Propaganda es gerne etwas übertrieb, vermutete Arianna zwar das ein Planet dann vielleicht doch eine Nummer zu groß für das imposante Schlachtschiff war, aber auf jeden Fall gab es kein Schiff und keine Raumstation das den Angriff dieses Schiffes überstehen konnte. „Kaiserin, der Verwalter der Werft erkundigt sich über euer Anliegen.“ informierte dann die Stimme des Piloten. „Ich möchte mich persönlich von dem Zustand der Werft und ihrer Effizienz versichern.“ antwortete Arianna, immerhin konnte sie wohl kaum sagen dass sie sich schon seit Jahren wünschte hier her zu fliegen. „Ihr werdet gebeten Oberaufseher Ken zu treffen damit er euch durch die Werft führen kann.“ Meinte die Stimme des Piloten dann. „Bringt mich zu ihm.“ Antwortete Arianna welche ihre Aufregung nur schwer unter Kontrolle halten konnte, eine Führung durch die Pyrania werft von Oberaufseher Ken Persönlich und das nur für sie! Ein Kindheitstraum wurde wahr. „Es hat durchaus seine angenehmen Seiten Kaiserin zu sein.“ meinte Arianna dann grinsend zu Beldanna, „Wo schatten ist, ist auch immer Licht.“ antwortete Beldanna ebenfalls grinsend.

„Schlechte Nachrichten.“ Meinte Ben und lies sich neben den anderen auf einen freien Stuhl fallen. „Was ist denn?“ fragte Josh umgehend. „Es gibt hier in der Nähe keinen größeren Probenbohrer.“ antwortete Ben umgehend. „Und wie sollen wir dann in den Kern des Planetoiden vordringen?“ fragte Janush Kopfschüttelnd. „Keine Ahnung.“ Gestand Ben. „Interessiert das Oberkommando den nicht was sich für ein Geheimnis unter der Oberfläche des Planetoiden befindet?“ fragte dann Viktoria. „Doch, aber im Moment scheint es andere Prioritäten zu geben. Die Hinweise verdichten sich dass das Imperium seine Armeen mobil macht und da die Lüftung des Geheimnisses wohl kaum einen taktischen Vorteil bringt...“ erwiderte Ben. „Also macht das Imperium jetzt ernst, war ja nur eine Frage der Zeit.“ Stellte Janush dann fest und genehmigte sich noch einen Schluck von dem braunen Gebräu in seinem Becher. „Noch haben sie uns nicht den Krieg erklärt, ich glaube dass dieser Schlag hauptsächlich gegen die Arthan gerichtet sein wird.“ Erwiderte Josh. „Am Anfang bestimmt, aber je länger diese Auseinandersetzung dauert, desto wahrscheinlicher wird es das wir da irgendwie mit rein gezogen werden.“ Gab Viktoria zu bedenken. „Der eigentliche Feldzug wird schnell durch sein, der vollen Schlagkraft der Imperialen Horden hat die Republik nicht viel entgegen zu setzen. Aber der anschließende Guerilla Krieg, der wird sich ziehen. Immerhin üben die Arthan ne Menge Erfahrung mit Guerilla Taktiken. “ erwiderte Josh umgehend. „Wir sollten uns vielleicht nicht den Kopf über Dinge zerbrechen die wir sowieso nicht ändern können, konzentrieren wir uns lieber auf unser Problem.“ Meinte dann Ben.

„Ich glaube du bist hin und wieder etwas zu fixiert auf deine Aufgabe Ben. Wen interessiert der blöde Planetoid schon wenn wir im Krieg sind?“ meinte dann Janush grinsend. „Ich hab da so ein Gefühl dass das Geheimnis dieses Blöden Planetoiden einiges ändern wird.“ Erwiderte Ben. „Da ist wohl einer auf eine Beförderung scharf, hast du etwa die Schnauze voll von uns?“ fragte dann Josh grinsend und Prostete Ben mit seinem Becher zu. „Ihr seit unmöglich.“ stellte Ben dann ebenfalls grinsend fest. „Nein, nur realistisch.“ Erwiderte Josh prustend. Ben schüttelte daraufhin nur den Kopf und genehmigte sich seinerseits einen Schluck aus seinem Becher. „Vielleicht brauchen wir garkeinen Bohrer.“ Meinte dann Viktoria auf einmal. „Hä, was, wie, wo Bohrer?“ fragte Janush dann verwirrt da er ernsthafte Schwierigkeiten hatte dem Gedankensprung zurück zum ursprünglichen Thema zu folgen. „Wie meinst du das, willst du den Fels von Hand abgraben oder was?“ fragte dann Josh der es trotz des Genusses von Alkohol erfolgreich geschafft hatte dem Gedankengang zu folgen. „Nein, obwohl etwas Bewegung könnte euch nicht schaden.“ Erwiderte Viktoria zwinkernd. „Du hörst dich wie meine Frau an.“ stellte Josh daraufhin fest. „Ist mir hier etwa was entgangen?“ fragte dann Janush dessen Verstand offenbar schon etwas durch den Konsum des alkoholischen Getränkes beeinträchtigt war. „Nein.“ Antwortete Josh amüsiert.

„Und wie willst du dann in das Innere des Planetoiden kommen?“ fragte dann Ben und lenkte die Unterhaltung somit zurück auf das ursprüngliche Thema. „Nathan hat erzählt dass es hier vor kurzem ein Gefecht mit dem Kartell in der Nähe unseres Planetoiden gab.“ Antwortete Viktoria. „Und?“ fragte Ben weiter. „Nun dabei wurde ein Arthan Zerstörer unter dem Kommando des Kartells vernichtet, es ist gut möglich das einige Trümmerstücke des Schiffes mit hoher Geschwindigkeit auf den Planetoiden gestürzt sind.“ Antwortete Viktoria erneut. „Und dabei ein Loch in die Kruste gerissen haben.“ meinte dann Ben der nun verstanden hatte worauf Viktoria hinaus wollte. „Genau.“ Stimmte Viktoria zu. „Jetzt müssen wir die Krater nur noch finden.“ Stellte Josh fest. „Dazu müssen wir nur die Sensorlogs der Station durchsehen, immerhin fand das alles in unmittelbarer nähe statt.“ Erwiderte Janush. „Gut, dann sollten wir sofort anfangen.“ stellte Ben fest. „Wenn es denn unbedingt sein muss.“ Antwortete Josh und erhob sich schwungvoll ehe er noch kurz schwankte bevor er das Gleichgewicht gefunden hatte. „Debbie, lokalisiere bitte Nathan Danna.“ Meinte Ben dann. „Sicherheitsoffizier Danna befindet sich in der Sicherheitszentrale.“ Antwortete die Stimme des Computers sofort. „Na der wird sich freuen uns schon wieder zu sehen.“ Stellte Josh dann glucksend fest ehe sich die Gruppe in Bewegung setzte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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08 Feb 2014 12:52 #63962 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Das erste was Herlan fühlte war eine schwindelerregende Übelkeit, dicht gefolgt von akuter Atemnot. Er viel daher etwas unkontrolliert vornüber aus seiner Kapsel und konnte sich nur mit Mühe abfangen ehe er sich erst mal übergab und ordentlich nachwürgte um die schleimige Flüssigkeit aus seinem Rachen zu bekommen die überall klebte. Aus der umgebungslautstärke schloss Herlan das es den anderen mindestens genauso bescheiden ging wie im Selbst, wenn nicht noch schlimmer. Direkt neben ihm wand sich ein kräftiger junger Mann auf dem Boden in einer Pfütze aus der selben schleimigen Flüssigkeit die auch Herlan herauswürgte und hustete, es handelte sich dabei um die Stütz und Nährflüssigkeit die in den Kapseln eingesetzt wurde. Angestrengt setzte sich Herlan dann auf die Knie um nicht vornüber in die lache aus seinem eigenen Erbrochenen zu fallen und schaute sich kurz um, der ganze Raum bot ein Anblick des Elends, überall röchelten sich am Boden windende Menschen nach Luft oder übergaben sich verkrampft, insgesamt machte keiner einen besonders kampffähigen Eindruck, was der Hauptgrund war weshalb man mit Raumsprüngen vorsichtig umgehen musste, da das eigene Schiff einige Zeit vor und noch mehr Zeit nach dem eigentlichen Sprung praktisch schutzlos im All trieb. „Alter ich fühl mich als währ ne ganze Raumstation über mich drüber gerollt.“ Stöhnte dann Seag direkt neben Herlan. „Weiß gar nicht wovon du sprichst“ antwortete Herlan sich mit einer Hand abstützend um nicht um zu kippen, immerhin drehte sich vor seinen Augen alles.

Während Herlan und Seag noch gegen die Nachwirkungen des Raumsprunges ankämpften, stellte Arianna einmal mehr fest das ihre bloße Anwesenheit genügte um die Umgebung komplett kopf stehen zu lassen. Mittlerweile hatten die meisten Schiffsbesatzungen deren Schiffe an der Werft gedockt Lagen oder zur Zeit instand gesetzt wurden davon Wind bekommen das die Kaiserin Persönlich die Wert inspizierte. Dies wiederum sorgte dafür das Arianna und ihr Gefolge in praktisch jedem Korridor durch ein Spalier aus Marinesoldaten liefen die allesamt den Blick senkten während die Kapitäne der Schiffe um eine günstige Gelegenheit buhlten sie diskret für einen Rundgang auf ihrem Schiff zu begeistern. „Warum wollen die mich den alle auf ihr Schiff einladen?“ fragte Arianna dann Beldanna in einer stillen Minute in der sie nicht von den Schiffsbesatzungen belagert wurde. Beldanna grinste daraufhin und antwortete: „Du bist Ihre Kaiserin, es wäre eine große Ehre für das Schiff und seine Besatzung wenn du es betrittst. Zusätzlich sorgt die Prophezeiung dafür das die meisten dich als eine Art Messias Ansehen der das Imperium endlich wieder zu altem Glanz verhilft.“, „Ich bin garantiert kein Messias.“ erwiderte Arianna. „Noch nicht.“ Meinte Beldanna daraufhin. Im nächsten Moment öffnete sich die Tür des Liftes und gab den Weg damit in einen weiteren, von Soldaten gesäumten, Korridor frei, weshalb Arianna sich eine Erwiderung verkniff und sich stattdessen wieder damit abmühte einen Ausdruckslosen Gesichtsausdruck auf zu setzen.

Schließlich kam Arianna eine Idee und sie fragte Oberaufseher Ken, welcher ebenfalls einen schier unermüdlichen Fleiß ihr „seine“ Werft zu zeigen an den Tag legte: „Gibt es hier eine Zentrale Holoübermittlungsstelle?“, „Selbstverständlich Kaiserin.“ Antwortete Oberaufseher Ken untertänig. „Gut, führe mich hin.“ erwiderte Arianna. Oberaufseher Ken zuckte daraufhin nicht mal mit einer Wimper als er antwortete. „Wie Ihr wünscht.“ Und zielstrebig den Korridor entlang schritt. „Was hast du vor?“ fragte Beldanna dann während sie alle dem Oberaufseher hinterher liefen. „Meine Ausstrahlung ausnutzen.“ antwortete Arianna augenzwinkernd. Beldanna zählte daraufhin eins und eins zusammen und erwiderte: „Das ist eine interessante Idee.“, „Interessant?“ fragte Arianna daraufhin eine Augenbraue hochziehend. „Ja Interessant.“ Meinte Beldanna. „Wenn du meinst.“ Erwiderte Arianna daraufhin. „Damit meine ich dass das noch lein Kaiser vor dir getan hat, direkt zu seinen Soldaten zu sprechen um sie zu motivieren meine ich.“ Erklärte Beldanna dann. „Dann wird es aber Zeit. Diese Männer riskieren ihr Leben nur weil ich es sage.“ Erwiderte Arianna sofort. „Ich sehe schon, es wird unter deiner Herrschaft noch die eine oder andere Reform geben.“ Stellte Beldanna dann fest. „Nicht alles was neu ist muss auch schlecht sein. Viele unserer Gesetzte und Regelungen sind weit über zweihundert Jahre alt und stammen noch aus der dunklen Epoche, ich finde sie könnten eine kleine Modernisierung gebrauchen.“ Antwortete Arianna. „Man könnte auch sagen sie haben sich bewährt.“ Stellte Beldanna fest. „Nur keine Sorge, ich will ja nicht alles abändern.“ Antwortete Arianna grinsend.

In diesem Moment meldete sich Oberaufseher Ken wieder und meinte Unterwürfig: „Entschuldigt die Störung Kaiserin, Hüterin, aber wir sind da.“, „Sehr gut, aktiviere die Übertragung für die ganze Station.“ Erwiderte Arianna sofort. „Wie Ihr wünscht Kaiserin.“ betätigte Oberaufseher Ken sofort während sich Arianna auf dem kleinen Runden Podest in Positur stellte das dazu diente ihren Körper ein zu scannen damit ein Holografisches Abbild ihrer selbst an jeder Empfängerstation erstellt werden konnte das jedwede Bewegung nachahmte. „Die Übertragungsstation ist soweit meine Kaiserin.“ Stelle Oberaufseher Ken dann fest. „Beginne.“ Antwortete Arianna lediglich, sofort begann das Podest auf dem sie stand zu leuchten und sie wusste das ab jetzt jede ihrer Bewegungen und jeder laut den sie von sich gab übertragen wurde. Im selben Moment aktivierten sich auf der ganzen Station und auch den Angedockten Schiffen, die Empfängerstationen welche bislang lediglich ein sich um die eigene Achse drehendes, drei Dimensionales Abbild des Imperialen Wappens projiziert hatten. Augenblicklich verstummten daraufhin Gespräche und die Körperhaltung der anwesenden Strafte sich während sie sich Kerzengerade aufrichteten, die Faust auf die Brust hieben und den Kopf senkten.

Dann begann Arianna zu sprechen: „Soldaten des Imperiums. Euch allen ist bekannt das wir uns in schwierigen Zeiten befinden. Vor über Dreihundert Jahren spalteten sich die schändlichen Arthan vom Imperium ab um ihren eigenen freien Staat zu gründen. Jahrelang wurde dieses Terroristische Gebilde, das die Arthan als Staat bezeichnen Toleriert. Doch damit ist jetzt Schluss. Sie haben mit dem Angriff auf Echelon V eine Grenze überquert die sie niemals hätten überschreiten dürfen. Es liegt an euch die gefallenen zu rächen und den verblendeten die Wahrheit zu bringen. Lasst keine Gnade walten, den sie tun es auch nicht. Vernichtet jeglichen Widerstand und ihr könnt euch meines Wohlwollens und dem des ganzen Imperiums sicher sein. Holt die verlorenen Seelen heim und der Name jedes Einzelnen Soldaten wird im Saal der Zeiten vermerkt werden, damit auch zukünftige Generationen nie vergessen wer dem Universum endlich den Frieden gebracht hat. Lang lebe des Imperium!“, „Lang lebe das Imperium!“ riefen die Soldaten daraufhin allesamt aus voller Kehle während das Holgraphische Abbild der Kaiserin schon wieder verschwunden war. „Im Saal der Zeiten?“ fragte Beldanna dann. „Ja, warum sollen nur die Taten der Kaiser festgehalten werden, ich gebe nur Befehle, die eigentlichen Helden stehen da draußen hinter ihren Kontrollpulten.“ Antwortete Arianna ehe sie sich an Oberaufseher Ken wandte: „Wie hoch ist die Auslastung der Werft?“, „Wir sind nur zu zwanzig Prozent ausgelastet meine Kaiserin.“ antwortete Oberaufseher Ken sofort. „Gut, kontaktet General Militäradjutant Arkintec und stimmt euch mit ihm darüber welche Schiffe benötigt werden. Ich will dass diese Werft am Maximum ihrer Möglichkeiten Produziert, wir waren lange genug passiv.“ Erwiderte Arianna sofort. „Wie ihr wünscht Kaiserin.“ bestätigte Oberaufseher Ken umgehend.

Während Arianna auf Pyrania noch den Kampfgeist ihrer Untergebenen antrieb, lümmelte sich Nathan auf seinem Stuhl in der Sicherheitszentrale und beobachtete, einmal mehr, die Punkte auf dem Sensorschirm. Plötzlich störte Debbie seine Gedanken: „Das Bergbauteam wünscht Einlass in die Sicherheitszentrale zu erhalten. Soll ich sie einlassen?“ Nathan stemmte sich daraufhin an den Armlehnen seines Stuhles in eine Aufrechte Sitzposition hoch, glättete seine Uniform notdürftig mit den Händen und antwortete: „Ist schon gut, lass sie rein.“ Sofort darauf öffnete sich die Sicherheitstür, und Ben samt seinem Team trat in den hellerleuchteten, aber parktisch leeren, raum. „Ihr schon wieder.“ Meinte Nathan dann und drehte sich auf seinem Stuhl um hundertachtzig Grad. „Ja wir schon wieder.“ Betätigte Ben grinsend. „Worum geht’s?“ fragte Nathan, wohl wissend das die Bergbauspezialisten wohl kaum nur wegen eines netten Plausches her gekommen waren. „Vor kurzem wurde hier doch ein Zerstörer es Kartells vernichtet oder?“ fragte Ben umgehend. „Ja, aber was hat das mit eurem Planetoiden zu tun?“ antwortete Nathan. „Eventuell sind Trümmer des Schiffes auf den Planetoiden gestürzt und haben bei Ihrem Aufschlag Löcher in die äußere Struktur geschlagen. Wir brauchen Zugriff auf die Sensorlogs um das zu überprüfen.“ Erwiderte Ben. „Na dann, viel Spaß.“ Antwortete Nathan und deutete auf ein großes Terminal an der Wand.

„Danke, aber geht das den so einfach?“ fragte Ben dann etwas verwirrt. „Das hier ist ein kleiner Bergbauvorposten ohne Strategische Militärische Bedeutung, es gibt keinen Grund die Sensorlogs geheimen zu halten.“ Antwortete Nathan schulterzuckend. „Klingt logisch.“ Stimmte Josh zu. „Türlich, immerhin hab ich das ja gesagt.“ Erwiderte Nathan zwinkernd und wandte sich wieder seinem Überwachungsschirm, zu. „Dann wollen wir mal.“ Stellte Ben fest und ging zu dem Terminal. „Warum sind die Ganzen Stationen hier den unbesetzt?“ fragte dann Viktoria während sie zwischen den verwaisten Schaltpulten auf denen diverse Anzeigen zu betrachten waren hindurch ging. „Wie ich schon sagte, kleiner, bedeutungsloser Außenposten. Dieser Kartellzerstörer war das erste Ereignis seit Jahren das über ne verstopfte Toilette oder ein paar betrunkene Bergleute hinaus geht.“ Antwortete Nathan. „Ich glaube dann verstehe ich so langsam weshalb du so glücklich bist hier zu sein.“ antwortetet Viktoria nachdenklich und rahmte „glücklich“ dabei mit, mit den Fingern gebildeten, Anführungszeichen ein. „Was, ist doch ein absoluter Traumjob.“ Unkte Janush umgehend. „Ja man hat Zeit jede Menge zu lesen.“ bestätigte Nathan grinsend, die gute Laune der Wissenschaftler war einfach ansteckend.
~~~Ende Kapitel 5~~~

mfg.: Tg

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14 Feb 2014 14:48 #64045 by Jack Hunter
So, habe nun endlich Kapitel 4 und 5 geschafft.^^

Nicht schlecht, bin schon sehr auf die Imperiale Flotte gespannt. Doch der Schiffsname "Flammeninferno" ist finde ich unsinnig, da ein Inferno (italienisch) ja bereits die Bezeichnung für eine Feuersbrunst, Großbrand oder Feuersturm ist. Also bitte nur "Inferno" nennen.

Der arme Seag und Herlan, nun müßen sie doch schon ran. Aber ist das nicht alles etwas kompliziert und Aufwändig, dieses Verfahren für einen Überlichtsprung? Einfache Kälteschlafkapseln hätten es doch bestimmt auch getan.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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15 Feb 2014 16:57 #64083 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Glückwunsch! :P
Nun ja die Imperiale Flotte ist.. groß: :D Auf den KAmpfeisnatz wirst du jedoch noch etwas warten müssen :evil:
Nun ja Da "Flammeninferno" in diesem Fall ein Eigenname ist, finde ich es eigentlich trotzdem legitim, aber wenn du drauf bestehst ändere ich das hallt :lol:
Wer sagtd en das ein Kälteschlaf "einfach" ist? Immerhin muss man den Körper eingefrieren ohne die Zellmmembranene dabei zu beschädigen und irgendwie das Bewusstsein Konservieren. Hört sich für mich nicht grade simpel an :lol:
Außerdem will ich das Raumsprünge so einen Aufwand erfordern, finde es amchmal einfach etwas langweillig wenn ein Schiff sich aus jeder Sitaution befreien kan in dem es einfach auf Überlicht geht udn abhaut...

@all: So dann geht es mal weiter mit:

Kapitel 6

„Das ist jetzt also für die nächste Zeit mein zuhause.“ Dachte sich Herlan und sah sich in dem Zimmer um. Schon auf den ersten Blick wurde klar das bei der Gestaltung weniger Wert auf Ästhetik und Komfort gelegt wurden. So stapelten sich in dem zweieinhalb Meter hohen Raum insgesamt sechs Regalartige Betten die jeweils Platz für drei Piloten boten. Wobei die persönlichen Schränke jedes Soldaten direkt über ihm an der Unterseite des Bettes darüber angebracht waren, da in den schmalen Fußwegen zwischen den Kojen sowieso kaum genug Platz für einen Ausgewachsenen Mann war. Im selben Moment betrat Seag, welcher dem selben Geschwader wie Herlan zugeteilt worden war und damit im selben Schlafsaal nächtigte, den Raum und meinte: „Mann zu Hause hat unser Hund ne größerer Hütte.“ Herlan grinste daraufhin und meinte: „Sie es positiv, al zu viel Zeit wirst du hier sowieso nicht verbringen.“ Dann drängten auch schon die restlichen Mitglieder des Geschwaders in den Raum und warfen einander und der Einrichtung missmutige Blicke zu. Aufgrund ihres Alters war es nicht schwer zu erraten das die meisten, genau wie Herlan und Seag, noch nicht mal die grundsätzliche Ausbildung komplett abgeschlossen hatten. „Was soll so ein Haufen den das Imperium ausrichten?“ fragte dann Seag der ursprünglich gedacht hatte das sie als Anfänger zumindest ein paar erfahrene Soldaten zur Seite gestellt bekommen würden.

„Hättest du nur im Geschichtsunterricht aufgepasst. Wir sind nur zur Ablenkung gut und werden im Notfall als Kamikaze Piloten geopfert genau wie damals während der Rebellion.“ antwortete ein anderer Junger Pilot der gerade in den Raum geschlurft kam und alles andere als Motiviert wirkte. „Na das sind ja tolle Aussichten.“ Antwortete Herlan sarkastisch. „Ich habe aber keine Lust mit Volldampf gegen einen Kreuzer zu kesseln nur weil es mir befohlen wird.“ Stellte Seag dann fest. „Wirst du aber früher oder später müssen. Spätestens wenn das Imperium über Arthan I selbst steht.“ Antwortete der Pilot wieder. „Dazu können die mich nicht zwingen.“ Stellte Seag entschlossen fest ehe er fragte: „Wie heißt du eigentlich?“´, „Sterlas und doch, das können die. Eine Weigerung würde als Hochverrat gelten, das heißt du stirbst so oder so.“ antwortete Sterlas schulterzuckend. „Täusch ich mich oder ist dir das alles ziemlich egal?“ fragte Herlan dann. „Ich hab mich mit meinem Schicksal eben abgefunden, für die Freiheit muss eben manchmal ein hoher Preis gezahlt werden.“ antwortete Sterlas schulterzuckend ehe er weiter ging. „Das glaub ich ihm nicht, er hat nen Plan.“ Stellte Seag dann fest. Herlan nickte daraufhin kurz zur Bestätigung ehe er sich daran machte seine Private Habe in die Staufächer zu stopfen.

Nathan döste derweil gelangweilt in seinem Sessel vor sich hin und lies sich von den leisen Gesprächen der Wissenschaftler, welche noch immer die Sensorlogs durchforstetet, nicht wirklich stören. Doch plötzlich hallte ein lautes „Aha!“ durch den Raum und Nathan schreckte aus seinem Dämmerschlaf hoch. „Was ist denn los?“ fragte er dann. „Ein größeres Trümmerstück des Zerstörers hat den Sensoraufzeichnungen zufolge Planetoid A1D100 getroffen woraufhin eine größerer Bruchstücke von der Oberfläche abgesprengt wurden.“ antwortete Ben. „Ist ja kein Grund so rum zu brüllen.“ antwortete Nathan. „Er wollte dich doch bloß wecken Schlafmütze.“ Erwiderte Viktoria daraufhin augenzwinkernd. „Außerdem besteht die Möglichkeit das der Einschlag leichten Zugang zu den tieferen Gesteinsschichten des Planetoiden frei gelegt hat.“ fügte Ben grinsend an. „Weshalb ihr euch das jetzt natürlich möglichst vorgestern ansehen wollt.“ Erwiderte Nathan. „Genau, das ist die perfekte Gelegenheit.“ stimmte Ben nickend zu. Nathan stöhnte daraufhin hörbar und antwortete: „Wenn es denn sein muss, aber heute nichtmehr.“, „He etwas mehr Begeisterung, immerhin hast du nen Vorwand hier raus zu kommen.“ Meinte Viktoria daraufhin. „Und mir wieder den ganzen Tag die Füße in den Bauch zu stehen, ganz großes Kino.“ Erwiderte Nathan. „Och komm schon du hast Grade doch eh nix zu tun.“ Meinte Viktoria daraufhin und schlang einen Arm um Nathans schultern, wohl wissend das die wenigsten Kerle es schafften ihr in solch einer Situation zu widersprechen. „Das ist fies Vickie.“ Stellte Nathan daher fest. „Ich weiß.“ Antwortete Viktoria Augenzwinkernd. „Also gut. Debbie mach die Fähre klar.“ Meinte Nathan dann und erhob sich aus seinem Stuhl während Ben und die anderen nur in sich hinein grinsten.

Mit schallendem Schritt kahm General Militäradjutant Arkintec über den blank polierten Boden angestürmt und schaffte es dermaßen Präzise abzubremsen und den Blick zu senken das er exakt in der Mitte eines kleinen Podestes zum stehen kam das einige Meter vor einer bedeutend größeren, über eine Flachtreppe erreichbare, Empore auf welcher der imposante Kaiser Thron ruhte zum stehen kam. „Kaiserin.“ grüßte er dann. „General Militäradjutant. Erhebt euch.“ Erwiderte Arianna und wunderte sich wieder einmal über die perfekte Akustik des Saales. Obwohl sie nicht laut gesprochen hatte war ihre Stimme offenbar überall in der hunderte Quadratmeter großen Halle zu hören. Sie vermutete das dies auch an der überdimensionalen Rückenlehne ihres Thrones lag welche, aus Purem Gold bestehend, in der Form einer riesigen Flammenzunge bis zur Decke reichte. Arkintec kam der Aufforderung umgehend nach, hielt den Blick jedoch gesenkt und wartete darauf das er seine Anweisungen erhielt. Lange musste er auch nicht warten, da Arianna schnell begann zu sprechen: „General Militäradjutant, ich unterstelle euch die achte und siebte Flotte. Erobert Echelon V umgehend zurück, es ist euch jedes Mittel erlaubt das notwendig ist diese Terrorosten zu vernichten, vermeidet jedoch möglichst die Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft zu ziehen.“ Arkintecs Gedanken rasten daraufhin, er hatte nie damit gerechnet selbst das direkte Kommando über die Flotten welche den Gegenschlag ausführen sollten zu erhalten, immerhin war es üblich das er als General Militäradjutant eine eher beratende Rolle einnahm. Allerdings erkannte er schnell die Vorzüge dieser Aufgabenverteilung, so konnte er sehr viel Direkter agieren, insbesondere dank der vollmacht welche Kaiserin Arianna ihm kurz zuvor erteilt hatte. „Ich fühle mich geehrt Kaiserin.“ antwortete er daher mit nach wie vor gesenktem Kopf.

„Gut. Ich erwarte eure Erfolgsmeldungen.“ Meinte Arianna daraufhin und schaffte es damit auf elegante weiße Druck auf zu bauen. „Ich werde euch nicht enttäuschen Kaiserin.“ Erwiderte Arkintec umgehend und Arianna wusste das er das nicht einfach so sagte. Immerhin war Arkintec nicht ohne Grund General Militäradjutant. Er hatte eine glanzvolle Kariere in der Sternenflotte hinter sich und war in seiner aktiven Dienstzeit ein von seinen Feinden gefürchteter und von seinen Verbündeten bejubelter Kommandant gewesen. Auch als Kaiserlicher Admiral hatte er mehr als einmal bewiesen das er ein gutes taktisches Verständnis besaß. „Dann geht jetzt und bereitet euch vor.“ Meinte Arianna dann woraufhin Arkintec sich mit der Faust auf die Brust hieb und den Raum mit kräftigen Schritten verlies. „Ich werde aus dir einfach nicht schlau Kaiserin Arianna.“ Stellte Beldanna dann fest. „Wieso denn nicht?“ fragte Arianna daraufhin neugierig. Auf der einen Seite trittst du als sanftmütige Reformerin auf, aber auf der anderen sendest du ein glasklares Symbol der stärke nach außen in dem du deinen General Militäradjutanten selbst in den Kampf schickst.“ Erklärte Beldanna. „Die Einheit der Gegensätze, schon vergessen?“ erwiderte Arianna daraufhin zwinkernd und spielte damit auf eine ihrer früheren gemeinsamem Lernstunden an in denen Beldanna, oft aufgrund der Lernunwilligkeit ihrer Schülern, regelmäßig am verzweifeln gewesen war. „Dann hat das alles also doch etwas gebracht.“ Meinte Beldanna daraufhin grinsend und offensichtlich auch ein kleinwenig stolz.

Herlan und Seag besichtigten unterdessen den Haupthangar des Schiffes auf dem sie nun Stationiert waren, einem mächtigen Schlachtkreuzer. „Ganz schön eindrucksvoll.“ Stellte Seag fest während er seinen Blick durch die gewaltige Halle vor ihm schweifen lies. Noch während die beiden da standen und einfach nur staunten, lief der Betrieb im Hangar auf Hochtouren, dutzende Jäger wurden mithilfe von Antigravitationsliften zwischen den unterschiedlichen Ebenen des Hangars hoch und runter befördert während Konventionelle Kräne, welche sich über ein kompliziertes Netz von Magnetschienen in der Decke bewegten, Ersatzteile, Munition, oder ganze Jäger auf den einzelnen Ebenen umher hievten. Zusätzlich wuselten dutzende von Ingenieure des Instandhaltungsteams umher und warfen dabei hektische Blicke auf die Tragbaren Handcomputer die sich bei sich trugen. „Beeindruckend, nicht wahr?“ fragte dann eine Stimme die Herlan seltsam vertraut vorkam, dennoch fuhr er erschrocken herum, genau wie Seag. Daraufhin blickten sie auf einen älteren Mann in einer Militäruniform dessen Körper von einem eleganten Schwarzen Offiziersmantel verhüllt wurde in dessen Schulterpolstern drei Silberne Schwerter eingearbeitet waren, das Rangabzeichen eines Generals dritter Klasse. „Vater?“ fragte Herlan dann ungläubig. „Wie klein das Universum doch ist und ausgerechnet hier müssen wir uns wieder sehen.“ Antwortete Arkov. „Du kommandierst dieses Schiff?“ fragte Herlan dann während Seag nur mit offenem Mund zwischen den beiden hin und her schaute. „Nein, die ganze Flotte.“ Antwortete Arkov wahrheitsgetreu. „Wow, ich bin nur Kampfpilot.“ erwiderte Herlan. „Ich weiß. Ich bin hier weil ich deinen Namen auf einem der Verlegungspläne gelesen habe. Du hast doch noch nicht mal deine Grundsatzausbildung abgeschlossen oder?“ erwiderte Arkov. „Nein wir wurden vorher einberufen, genau wie alle anderen.“ Antwortete Herlan.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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15 Feb 2014 16:59 #64084 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Diese ignoranten alten Narren.“ Murmelte Arkov dann, immerhin war er von seinen Vorgesetzten nicht darüber informiert worden das die Republik offenbar den Ausnahmezustand verhängt hatte und sämtliche Jungen Männer Zwangsrekrutierte um sie in ihr sicheres verderben gegen einen Feind zu schicken der im Kampf keine Gnade kannte. „Was ist denn?“ fragte Herlan dann. „Nichts, ich weiß nur manchmal nicht was ich von den Entscheidungen des Rates halten soll.“ Antwortete Arkov, während er den Rat innerlich verteufelte. So langsam wusste er nichtmehr ob das Imperium wirklich das größte Übel in diesem Universum war. Sicher das Imperium war streng autoritär aufgebaut, Widerworte gegen den Kaiser wurden nicht geduldet und der beinahe fanatische Glaube war für einen Außenstehenden ziemlich abschreckend, aber immerhin gab es im Imperium eine sichere Gesetzeslage, die jedem Bürger gewisse Rechte zu sicherte. Selbst die Kaiser wagten es nur selten an diesen Grundsätzlichen Regeln ihres Staates zu rütteln. Zusätzlich konnte jeder Imperiale Bürger darauf vertrauen das die ganze Macht des Imperiums aufgeboten wurde um ihn vor Äußeren Gefahren wie Piraten, oder eben Arthan, zu schützen.

Währenddessen saß Nathan nur mäßig Motiviert auf dem Pilotenstuhl einer kleinen Transportfähre, obwohl das eigentlich nicht nötig war, es war sowieso Debbie welche die Fähre flog. Plötzlich begannen dann einige Lampen hektisch zu blinken und Nathan ließ seinen Blick auf die Anzeigen wandern. „Debbie funktionieren die Sensoren des Schiffes?“ fragte er dann. „Alle Schiffssysteme Arbeiten innehrlab der geforderten Parameter.“ Antwortete Debbie, was Nathan nicht wirklich überraschte, wenn etwas anderes der Fall wäre, hätte Debbie ihn schon längst alarmiert. „Wie erklärst du dir dann den extremen Temperatursturz in dem Krater voraus?“ fragte Nathan dann während er die Sensorwerte mit kraus gezogener Stirn musterte. Die Temperatur der Oberfläche des Planetoiden war an dieser ganz spezifischen Stelle sehr viel Tiefer als an anderen Stellen des Planetoiden und viel tiefer als sie eigentlich hätte sein dürfen, sie lag nur knapp über dem absoluten Nullpunkt. „Ich verfüge nicht über genügend Sensordaten für eine Analyse.“ Antwortete Debbie dann prompt, womit das Thema für sie erledigt schien.

Für Nathan war das Thema jedoch nicht erledigt und er erwiderte: „Leg ein Navigationsgitter über die Oberfläche des Planeten und markiere sowohl den kalten Fleck als auch die Absturzstelle des Trümmerstückes.“ Debbie sparte sich daraufhin zwar eine verbale Bestätigung, jedoch wurden sofort darauf Halbtransparente weiße Linien auf der Oberfläche des Planetoiden angezeigt, welche die Oberfläche in exakte Quadrate unterteilten. Gleichzeitig wurden sowohl ein gelber als auch ein blauer Punkt angezeigt welche sich exakt auf der selben Position befanden. „Welch Überraschung.“ murmelte Nathan daraufhin, nun wusste er zwar das die Trümmer des Zerstörers exakt auf dem kalten Fleck eingeschlagen waren, weshalb es dort so kalt war entzog sich seiner Kenntnis jedoch nach wie vor. Er entschloss sich daher Verstärkung zu Mobilisieren und betätigte die intercomschaltung: „Ben, Vickie, Josh, Janush kommt mal bitte ins Cockpit.“

Kurz darauf traten die Wissenschaftler durch die Luftdicht schließende Luke welche den Frachtraum vom Cockpit der Fähre trennte und Ben fragte: „Was ist den los?“, „Schaus dir selber an.“ antwortete Nathan und deutete auf die Sensorwerte. „Das kann nicht sein.“ Stellte Janush dann schnell fest. „Sehe ich auch so, aber Debs ist sich sicher das sie und ihre Sensoren ordnungsgemäß funktionieren.“ Erwiderte Nathan. „Debs?“ fragte Viktoria dann eine Augenbraue hochziehend. „Warum sollte ein Computer keinen Spitznamen bekommen können?“ fragte Nathan zurück. „Könnte eine noch funktionierende Kühleinrichtung des Zerstörers eventuell für die Temperaturen verantwortlich sein?“ fragte dann Josh etwas ratlos. „Nein, die Arthan oder das Kartell verfügen nicht über Technologie um etwas dermaßen weit hinunter zu kühlen, selbst uns ist das nur im Labormaßstab möglich.“ Antwortete Janush sofort. „Zusätzlich macht es aus Technischer Sicht keinen Sinn etwas auf den absoluten Nullpunkt herunter zu kühlen.“ Fügte Ben an. „Und außerdem empfangen die Sensoren keine Messbaren Energieeimissionen. Was immer da los ist, es hat seinen Ursprung definitiv nicht in einer Schiffswerft.“ Meinte dann Nathan. „Es gibt einige Natürlich vorkommende Mineralische Verbindungen welche Energie in Form von Licht und Temperatur absorbieren und wieder abgeben können, aber bis zum absoluten Nullpunkt reicht das nicht.“ Meinte dann Viktoria nachdenklich.

Noch während über den Ursprung des kalten Flecks auf der Planetoiden Oberfläche gerätselt wurde, betrachtete Arianna auf einem Taktischen Lageschirm die Imperiale Armada, welche auf ihren Befehl angeführt von General Militäradjutant Arkintec ausflog. „Sorgt dafür das die Arthan nicht wissen was auf sie zukommt.“ Meinte Arianna dann zu Deskar. Welche lediglich nickte, der Imperiale Fernmeldedienst hatte die niedrigeren Institutionen der schein Republik fast komplett unterwandert und in beinahe jedem Regierungsnetzwerk gab es Spähsoftware, es stellte daher keine größerer Herausforderung dar die Kommunikation zeitweilig zu blockieren und Langstreckensensoren örtlich begrenzt ausfallen zu lassen. Gerade als Deskar sich dann auf die Brust hieb und bereits im Begriff war sich weg zu drehen meinte Arianna: „Ach und Geheimrat, sorgt dafür das wir möglichst viele Agenten im direkten Umfeld des Rates haben.“ Deskar senkte daraufhin demütig den Kopf und antwortete: „Meine Kaiserin im direkten Umfeld des Rates ist es sehr viel schwieriger unentdeckt zu bleiben, zudem dienen dort ausschließlich ältere Veteranen es ist daher sehr schwierig einen neuen Agenten einzuschleusen.“, „Wie Ihr das bewerkstelligt überlasse ich euch. Wenn Ihr es geschafft habt die Agenten ein zu schleußen sorgt dafür das sie unentdeckt bleiben, um jeden Preiß.“ Erwiderte Arianna. Deskar nickte daraufhin und meinte: „Wie Ihr wünscht. Habt Ihr noch weitere Anweisungen an mich?“, „Nein nicht direkt. Aber ich möchte euch etwas sagen Geheimrat: Ich möchte euch hiermit nur darüber informieren das ich euren Erfahrungsschatz und den der anderen Räte durchaus schätze. Ihr seid eingeladen eure Vorschläge offen zu unterbreiten.“ Antwortete Arianna und sah daraufhin dabei zu wie Deskar kurz zusammenzuckte als ihm die Konsequenz der Worte bewusste wurde: Die Kaiserin wusste von seiner Persönlichen Antipathie und Abneigung gegen ihre Person in diesem Amt. „Ich verstehe Kaiserin.“ meinte er dann zügig und wandte sich erneut zum gehen, dieses Mal lies Arianna ihn auch gehen, sie wusste das sie ihn ordentlich schockiert hatte.

„Das war klug.“ Stellte Beldanna dann fest. „Was den? Fragte Arianna umgehend. „Geheimrat Deskar nicht offen anzugreifen und damit in eine Ecke zu drängen. Er ist ein mächtiger Mann und ein fähiger Geheimrat, es könnte schwierig werden auf die Schnelle passablen Ersatz zu finden. Du legst eine für dein Alter ungewöhnliche Weisheit an den Tag.“ Antwortete Beldanna ehe sie sich ihrer Worte klar wurde und schockiert die Hand vor den Mund hielt ehe sie leise meinte: „Vergebt mir Kaiserin das stand mir nicht zu.“ Arianna lachte daraufhin lediglich und erwiderte: „Du hast doch völlig Recht. Ich hätte Deskar eigentlich offen gesagt was ich weiß und eine Rechtfertigung verlangt. Aber die Flammen selbst rieten mir die Sache anders an zu gehen.“ Beldanna schwieg daraufhin es war ihr jedoch an zu sehen das sie nur zu gerne etwas sagen wollte, es sich aber nicht traute. „Was beschäftigt dich?“ fragte Arianna daher. „Verzeih bitte einer alten Frau ihre Neugierde, aber dann stimmt es, die Flammen sprechen wirklich zu den Kaisern?“ erwiderte Beldanna. „Es ist nicht direkt eine Sprache, vielmehr Symbole und Gefühle.“ Antwortete Arianna nachdenklich, um ehrlich zu sein wusste sie selbst nicht genau wie man die Kommunikation einordnen konnte.

Nathan steuerte unterdessen die Fähre näher an den kalten Fleck des Planetoiden heran während der Rest die Sensorwerte im Auge behielt. Plötzlich meldete sich dann Debbie: „Warnung, kritischer Energieabfall!“, „Was?!“ fragte Nathan überrascht, immerhin hatten die Generatoren bisher nie Probleme gemacht. „Sie hat Recht wir verlieren die Primärenergie.“ bestätigte Janush. „Debbie, Selbstanalyse, welcher Defekt liegt vor?“ meinet Nathan dann. „Alle System Arbeiten innerhalb normaler Parameter.“ Antwortete Debbie daraufhin. „Kann ich nur bestätigen, die Generatoren arbeiten auf hundert Prozent Leistung, es ist wie wenn jemand alle Energie aus dem Schiff saugen würde.“ Meinte Janush sofort. „Das ergibt Sinn. Temperatur ist nichts anderes als der Energiegehalt von Atomen. Wenn irgendwas an diesem Ort Energie absorbiert würde das sowohl die niedrige Temperatur als auch unseren Energieabfall erklären.“ Stellte dann Ben fest. „Ok ich versuch uns hier weg zu bringen, vielleicht kommen wir ja aus der Reichweite dieses Dings wieder raus bevor Hier die Lichter ausgehen.“ Meinte Nathan dann und stellte die Steuertriebwerke auf volle Leistung während er den Hauptantrieb abschaltete, er wusste das die Zeit für eine komplette Wende nicht reichte, er hatte daher vor das Schiff von der Gravitation des Planetoiden beschleunigen zu lassen. Dabei kam es dem Felsbrocken jedoch unweigerlich näher. „Das wird eng, wir haben gerade den Hauptcomputer verloren, ab jetzt ist alles auf Manuell.“ Meinte dann Josh während die Beleuchtung und auch die meisten Monitore zu flimmern begannen. „Nur noch eine Kurskorrektur, dann können wir alles bis auf die Lebenserhaltung runter fahren.“ antwortet Nathan hochkonzentriert, seine Letzte Trainingseinheit im Manuellen Fliegen von Schiffen lag doch schon etwas länger zurück.

„Liefern die Sensoren wenigstens brauchbare Werte?“ fragte dann Ben während die Fähre immer näher an die von Einschlägen zerklüftete Oberfläche des Planetoiden heranflog. „Offenbar befindet sich unter der Oberfläche aus verdichtetem Silikat Staub und Fels eine Art Kristallstruktur aus einer unbekannten Verbindung.“ Antwortete Viktoria mit gerunzelter Stirn. „Können wir die Elemente Isolieren aus denen die Kristallstruktur zusammengesetzt ist?“ fragte Ben weiter. „Nein, nicht von hier aus.“ Antwortete Viktoria umgehend. „Wie groß ist der Kristall?“ fragte dann Janush. „Kann ich nicht sagen, aber er dürfte fast das komplette Volumen des Planetoiden ausfüllen.“ Antwortete Viktoria. „Das wäre aber ein verdammt großer Kristall.“ Stellte Josh fest. „Zu groß um natürlichen Ursprungs zu sein.“ Fügte Ben an. „Ihr glaubt das irgendwer, oder irgendwas diesen Planetoiden Künstlich erschaffen hat?“ fragte dann Nathan fassungslos. „Vielleicht nicht den Planetoiden, ich glaube viel mehr das sich der Planetoid sich aus dem Staub um eine künstliche Struktur herum aufgebaut hat.“ Antwortete Ben. „Dann haben wir wohl doch ein Alien Artefakt gefunden. Weder wir noch das Imperium und schon garnicht die Arthan währen fähig so etwas zu erschaffen.“ meinte Janush dann. „Wohl war.“ Stimmte Ben nachdenklich zu ehe sich wieder bedrücktes Schweigen über die fünf legte.

„Letzte Treibwerkszündung, jetzt.“ meinte Nathan dann woraufhin ein Ruck durch das Schiff ging, die Trägheitsdämpfer hatten Nichtmehr genug Leistung um den Impuls zu absorbieren. Dann flackerte die Beleuchtung ein letztes mal auf ehe sie komplett ausfiel, ebenso die meisten Anzeigen und Kontrollpulte. „Das war’s wir haben keine Energie mehr.“ Stellte Janush fest. „Dann sollten wir möglichst in die Raumanzüge schlüpfen, bevor es hier drin richtig kalt wird.“ Antwortete Josh. „Gute Idee.“ Stimmte Ben zu während er sich bereits auf dem Weg in den Frachtbereich der Fähre befand. Noch während sich daraufhin alle in der herrschenden Finsternis in ihre Raumanzüge quetschten fragte Viktoria: „Wie kann das was auch immer es ist uns eigentlich die Energie abziehen?“, „Ich vermute das es die EM Felder an die Jedes Schiff umgeben anzapft. Wenn das hier in Militärisches Schiff wäre, hätten wir vermutlich keine Probleme da deren Systeme isoliert sind um die Entstehung eines starken EM Feldes zu unterbinden, hauptsächlich zum Schutz vor EM Waffen wie sie die Arthan früher gerne benutzt haben.“ Antwortete Janush. „Wie lange glaubst du brauchen wir bis wir den Einflussbereich dieses Dings verlassen haben?“ fragte Ben dann Nathan. „Wenn man zu Grunde legt in welcher Distanz wir die ersten Auswirkungen zu spüren bekommen haben, werden wir schon ein paar Stunden ohne Strom auskommen müssen.“ Antwortete Nathan. „Na das kann ja gemütlich werden.“ Stellte Josh säuerlich fest.
~~~Ende Kapitel 6~~~

mfg.: Tg

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20 Feb 2014 12:39 #64172 by Jack Hunter
Hast ja recht mit dem Kälteschlaf, so sieht man wenigstens mal die technologischen Unterschiede der drei Völker und auch deiner bisherigen 3 FFs, da jedes Genre seine eigene Technik hat.^^

Was diesen Planetoiden angeht, was für eine bedeutende Entdeckung (was ein guter Kapitelname wäre^^). Könnte das der Beginn der Einführung einer Alien-Rasse sein?^^
Wäre ja nicht schlecht, zuerst bekriegen sich die drei Menschen-Völker gegenseitig, doch dann kommt eine neue feindliche Macht, die stärker ist, wodurch alle drei sich verbünden und gemeinsam gegen die Aliens kämpfen.^^

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22 Feb 2014 13:06 #64181 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Tja wer weiß schon was die Zukunft bringt ;) :D Vielkleicht ist der Kristall ja doch natürlichen Ursprungs oder die Alienrasse die ihn erschaffen hat ist schon lange ausgestorben...


@all: So jetzt geht es erstmal mit Zwischenmenschlichen Konflikten weiter:
Kapitel 7:
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„Scheiße, mir tut alles weh.“ Stellte Nathan fest als er die Augen öffnete, es hatte sich nämlich herausgestellt das der Kalte Fleck auf dem Planetoiden auch sämtliche Notfallenergiereserven leer gesaugt hatte, wodurch ein Neustart der Systeme nicht möglich war. Dies wiederum hatte zur Folge gehabt dass die Fähre nun schon seit zwei Tagen Antriebslos durch das Asteroidenfeld driftete und so langsam machten sich die Effekte der Dehydrierung bemerkbar, immerhin handelte es sich nur um eine Kurzstreckenfähre es hatten sich daher lediglich wenige Liter Flüssigkeit an Bord befunden, viel zu wenig für fünf Ausgewachsene Menschen. Zusätzlich war es im Innenraum mittlerweile eiskalt und die Sauerstoffreserven der Anzüge näherten sich dem Ende. „Nicht nur dir, diese Kälte macht dich fertig.“ antwortete dann Josh. Immerhin hatten sie alle die Funktionen der Anzüge herunter reguliert um Energie und Sauerstoff zu sparen. „Brüllt doch nicht so mein Schädel brummt auch so schon.“ Meinte dann Janush. „Vielleicht solltest du deinen Kohlendioxyd Filter weiter aufmachen, du zeigst offenbar schon erste Anzeichen einer Kohlendioxyd Vergiftung.“ Stellte dann Ben fest. „Lieber etwas Kopfweh und dafür die Chance vergrößern das ich noch lebend geborgen werde.“ Erwiderte Janush.

Plötzlich ging ein Ruck durch das Schiff wodurch die Insassen, aufgrund der ausgefallenen Schwerkraft, gegen die Wände prallten. „Was zum?!“ fragte Ben und klammerte sich an einem Griff fest. „Da draußen ist ein Schiff, sie haben uns mit Magnetharpunen fixiert.“ meinte dann Nathan der sich bereits ins Cockpit vorgearbeitet hatte. „Was für ein Schiff?“ fragte dann Viktoria Hoffnungsvoll. „Keine Ahnung, auf jeden Fall kein Schiff der Unionsflotte.“ antwortete Nathan. Dann wurde die Fähre näher an das andere Schiff herangezogen wodurch mehr Details sichtbar wurden, die unsauber verschweißten, dreckigen sowie verdelten und verkratzten Hüllenplatten sowie die an ein Haufen Altmetall erinnernde Formgebung der Hüllentrassen Liesen keinen Zweifel über die Herkunft des Schiffes. „Es ist ein Arthan Schiff.“ Stellte dann Janush fest der zu Nathan in das Cockpit geschwebt war. „Das war es zumindest mal, ich würde ja eher auf das Kartell tippen.“ Erwiderte Nathan verbittert. „Was haben die den hier zu suchen?“ fragte Josh umgehend. „Werden vermutlich von den Frachtern angezogen.“ ,mutmaßte Nathan. „Und was machen wir jetzt?“ fragte dann Ben. „Viel können wir nicht tun außer abwarten. Zumindest wollen sie uns nicht töten, sonst hätten sie uns längst pulverisiert.“ Antwortete Nathan mit einen schwachen und schicksalsergebenen Schulterzucken.

Es ging nur ein sanfter Ruck durch Arkintecs Körper, doch das reichte um ihm zu wecken. Nur Sekundenbruchteile nachdem sich seine Stabilisationskammer geöffnet hatte schlug er die Augen auf und machte einen schnellen Ausfallschritt nach vorne um nicht vornüber zu kippen. Er ging daraufhin kurz in die Knie und spuckte die Stützflüssigkeit aus seinen Lungen. Kurze Zeit, etwa ein bis zwei Minuten verharrte er dann in dieser Position, bis sich das gröbste Schwindel und Übelkeitsgefühl gelegt hatte, ehe er sich wieder aufrichtete und umgehend, in Richtung der Kommandozentrale los marschierte. Im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen waren Imperiale Flottenangehörige nämlich derart konditioniert das sie sich selbst durch die, wirklich ausgesprochen unangenehmem, Nachwirkungen eines Raumsprunges nicht länger als unbedingt notwendig von dem widerbesetzen ihres Postens abhalten Liesen. Dies hatte zur Folge das ein Imperiales Kriegsschiff bedeutend Schneller nach einem Raumsprung wieder einsatzbereit war als ein vergleichbares Arthan oder Unionsschiff.

Nur wenige Minuten Später hatte Arkintec dann seinen Platz in der Kommandozentrale seines Flaggschiffes, einem mächtigen Serie 4 Schlachtschiff , eingenommen und betrachtete die Taktischen Analysen des Echelon Systems. Die Arthanflotte befand sich noch immer im Orbit um Echelon V und war weiterhin mit der Plünderung der Welt beschäftigt „Wurden wir bereits entdeckt?“ fragte Arkintec dann, auch wenn er nicht davon ausging da die Arthan sich nicht regten. „Negativ General Militäradjutant.“ Antwortete Umgehend der Kommunikationsoffizier, welche bereits im Kontakt mit einem Agenten an Bord des Führungsschiffs der Arthan stand. „Postiert Kreuzer an den Wahrscheinlichsten Fluchtrouten wenn wir Echelon V von dieser Position aus Angreifen.“ Befahl Arkintec daraufhin. „Bestätigt, Positionieren Kreuzer an den Wahrscheinlichsten Fluchtrouten.“ bestätigte der Kommunikationsoffizier umgehend. Sofort konnte man mehrere der Kreuzer dabei beobachten wie sie aus der Formation ausbrachen und ihre Raumverzerrungsaggregate anwarfen um in Position zu gehen. Sie waren mit speziellen Störsendern ausgestattet die das Verzerrungsfeld eines Schiffes zum Kollabieren brachten und konnten somit effektiv feindliche Kontakte daran hindern konnten zu entkommen. „Wir greifen an sobald die Schiffe in Position sind. Umgehende Statusmeldung bei aktiven Unterbrechungsfeldern.“ Befahl Arkintec sofort. „Bestätigt, sofortige Meldung bei aktiven Unterbrechungsfeldern.“ Bestätigte der Kommunikationsoffizier sofort. Arkintec lehnte sich daraufhin zufrieden in dem Kommandothron zurück, welcher am hinteren Ende der Brücke auf einem kleinen Podest stand wodurch er seine Untergebenen bequem im Auge behalten konnte ohne den Kopf verdrehen zu müssen.

An Bord des Flaggschiffes der Arthan Flotte, der „Nachtschatten“, ahnte Arkov indessen noch nichts von dem Imperialen Gegenschlag und ärgerte sich daher darüber das sowohl die Langstreckenkommunikation als auch die Langstreckensensoren zeitgleich ausgefallen waren, wodurch die Flotte praktisch Blind war. „Wie ist das möglich das sowohl die Kommunikation als auch die Sensoren Zeitgleich auf mehren Schiffen ausfallen?“ fragte er daher gerade seinen Leitenden Ingenieur Kelma. „Ich weiß es nicht General, eigentlich ist das unmöglich. Es sind auch sämtlich Notfallsysteme ausgefallen.“ antwortete Kelma schulterzuckend. Plötzlich meinte ein weiterer Ingenieur: „Ich glaube ich weiß was los ist.“ Und deutete dann auf seinen Monitor. „Verdammt.“ schoss es Arkov durch den Kopf dem was er da sah war zweifellos vom Imperium ausgelöst worden. „Wie konnten sämtlich Schiffe damit infiziert werden?“ fragte Kelma dann. „Es scheint als wäre das Virus mit unserer eigenen Kommandoträgerwelle an die ganze Flotte verschickt worden.“ antwortete der Ingenieur. „Was?“ fragte Kelma ungläubig, während Arkov sich mit der Hand über das Gesicht fuhr und nur: „Verfluchter Nachrichtendienst.“ murmelte. Er wusste nun das sie mindestens einen Imperialen Agenten an Bord hatten und die Tatsache das er ohne entdeckt zu werden ein Virus an die ganze Flotte schicken hatte können, sprach dafür das er sehr gut wusste was er tat. Plötzlich heulte dann die Alarmsirene auf und der Bordcomputer meldete: „Warnung, Imperiale Kampfeinheiten lokalisiert, alle Mann auf Gefechtsstationen!“ Fluchend drehte sich Arkov daraufhin um und hastete zum nächsten Lift, er wusste das es nun ernst wurde.
~~~Fortsetzung im nächsten Post~~~~

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22 Feb 2014 13:08 #64182 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~~

Als Arkov dann in der Kommandozentrale ankam sackte ihm erst mal das Herz in die Hose als er die Imperiale Armada erblickte auf deren Ockerfarbenen bis Goldenen Hüllenpanzern sich das Sonnenlicht majestätisch brach. „Wie viele?“ fragte er dann und deutete auf die Imperialen Schiffe. „Über fünfhundert. Das sind Mindestenes zwei Tiefraumflotten.“ Antwortete der Sensoroffizier. Arkov schluckte daraufhin erst mal. Sein Feind war ihm Zahlenmäßig weit überlegen und wenn er sich nicht täuschte führte das Imperium seine Brandneuen Serie 4 Kreuzer ins Gefecht. Zusätzlich konnte man einige Serie 4 Schlachtschiffe mit bloßem Auge ausmachen, diese Zähhäutigen Giganten waren Weiterentwicklungen der Schiffe die damals schon bei den Arthanrebellionen im Einsatz gewesen waren und dort eine Schmeiße der Verwüstung hinterlassen hatten wo auch immer sie aufgetaucht waren. „Wir werden gerufen General, auf Breitband. Es ist Arkintec.“ meinte dann der Kommunikationsoffizier. „Arkintec Persönlich führt die Offensive?“ dachte sich Arkov daraufhin kurz verwundert ehe er befahl: „Durchstellen.“ Sofort darauf erschien das, jedem Arthan bekannte und verhasste, Gesicht des General Militäradjutanten auf dem Bildschirm und er zögerte auch nicht lange zu sprechen: „Ergebt euch, oder werdet vernichtet. Es wird keine Verhandlungen über Rückzug geben und Flucht ist zwecklos. Ihr habt zwei Minuten.“ Dann verblasste das Bild wieder. Arkovs Gedanken rasten daraufhin, ohne Verstärkung hatte er keine Chance gegen die Imperiale Flotte und da Imperiale Agenten offenbar das Republikanische Netzwerk infiltriert und lahmgelegt hatten, war es unwahrscheinlich das noch welche eintraf. Andererseits konnte er sich auch nicht einfach so ergeben und seine Leute der Willkür des Imperiums überlassen.

„Alle Mann bereit für Gefecht, konzentriert euer Feuer auf die Schlachtschiffe!“ befahl Arkov dann. Sofort eröffneten die Republikanischen Schiffe das Feuer. Der Imperiale Gefechtsverband zeigte sich dadurch zunächst weniger beeindruckt obwohl die Schilde der Getroffenen Schiffe mächtig aufflackerten. Theatralisch langsam fuhren dann die Panzerplatten über den Kuppelspiegeln zurück und die Besatzungen der Arthan Schiffe schluckten einmal fest, sie wussten ganz genau was jetzt kam. Dann erleuchteten Tausende von Gleißenden Lichtstrahlen das All, auch die Imperialen Streitkräfte fokussierten ihr Feuer und visierten die Schlachtkreuzer der Arthan Flotte an. „Ausweichmanöver, versuchte auch zwischen sie zu setzen damit sie ihr Feuer nicht konzentrieren können!“ befahl Arkov dann während er die Augen mit der Hand beschatte um von den Grellen Lichtstahlen nicht geblendet zu werden. Die Laserstrahlen folgten den Bewegungen der Arthan Schiffe jedoch mühelos und schwächten deren Schilde durch den beständigen Angriff in einem beeindruckenden Tempo. „Sie müssen Ihre Laserwaffen optimiert haben.“ stellte Arkov dann für sich selbst fest. Früher war es den Imperialen Streitkräften nicht möglich gewesen in konstanten Strahlen zu feuern, nun schien das kein Problem mehr dar zu stellen. Allerdings zeigte auch der Beschuss der Arthan Flotte langsam Wirkung, mit einem letzten Aufflackern erloschen die Schilde der Angegriffenen Schlachtschiffe.

Arkov ging seine Optionen daraufhin schnell im Kopf durch, er konnte nun versuchen die Schildlosen Schiffe mit Bombern anzugreifen, allerdings würden die Verluste bei über achtzig Prozent der eingesetzten Piloten und Maschinen liegen, da die Laserwaffen seines Feindes keine Probleme damit hatten einen schnellen Jäger zu erfassen und auch zu zerstören. Er entschied sich daher vorläufig gegen einen Nahkampfangriff und befahl stattdessen: „Lenkwaffen starten, zielt auf ihre Waffen!“ Noch während die Marschflugkörper starteten schaffte es Arkovs Flaggschiff sich in die Feindliche Flotte zu schieben und dadurch dem Feuerbereich einiger Schiffe zu entkommen. „Status!“ brüllte Arkov dann obwohl es offensichtlich war das es schlecht aussah. „Schilde auf dreißig Prozent und fallend.“ Antwortete der Waffenoffizier. Im selben Moment zuckte ein greller Lichtblitz auf, die Imperialen Schützen hatten die Lenkwaffen anvisiert und zerstörten sie mit bemerkenswerter Präzision. „Alle Lenkwaffen abgefangen.“ Meldet der Waffenoffizier dann ehe ein Grell leuchtender Laserstrahl nur knapp vor dem Sichtester der Kommandozentrale die stark geschwächten Schilde durchbrach und auf die Hülle traf. „Schilde auf fünfzehn Prozent, sie werden durchlässig!“ rief der Waffenoffizier dann panisch während die Besatzung wie in Trance dabei zu sah wie die Hülle vor dem Fenster sich rötlich färbte und begann Blasen zu werfen, noch traf nicht die volle Stärke des Lasers auf die Hülle doch das war nur eine Frage der Zeit. „Alle Raus hier!“ rief Arkov dann ehe der Laserstrahl begann auf das Fenster zu zuwandern und dabei eine rötlich leuchtende Spur von Geschmolzenem Metall zurücklies.

Herlan und Seag saßen unterdessen bereits in den Cockpits ihrer Jäger und warteten darauf das der Startbefehl kam, bis auf die Erschütterungen der eigenen Deckartillerie bekamen sie dabei nicht viel von dem um sie tobenden Kampf mit. Doch sie wussten dass das nicht viel zu sagen hatte, Imperiale Laserwaffen versursachten auf getroffenen Schiffen zu nächst keine großen Erschütterungen da sie keine Explosionen verursachten. Plötzlich ertönte dann ein Knall der selbst durch die Geschlossenen Cockpithauben ohrenbetäubend war und die Jäger wurden heftig herumgerissen. Im nächsten Moment realisiere Herlan den Grellen Laserstrahl der sich durch eine Bordwand fraß und dabei Einen geraden, wenn auch etwas ausgefransten Schnitt zurücklies. „Verdammt!“ brüllte dann Seag durch die Kommunikationsverbindung. Herlan realisierte erst in diesem Moment das der laute knall und der Ruck der durch seine Maschine gefahren war durch eine explosive Dekompression verursachte worden sein musste als der Laser die innere Hülle durchbrochen hatte. Sein erster Reflex war dann Flucht, doch er konnte sich gerade noch davon abhalten die Haube zu öffnen, außerhalb des Jägers herrschte nun ein tödliches Vakuum, vermutlich war jeder der sich zum Zeitpunkt des Hüllenbruches Außerhalb seines Jägers befunden oder die Haube geöffnet hatte, mehr oder weniger all ihre Kameraden, bereits tot.

„Wir müssen hier raus bevor die Eindämmung des Hauptreaktors zusammenbricht!“ Stellte dann Seag fest. „Gut, hast du auch eine Idee wie?“ fragte Herlan daraufhin. „Schießt euch den Weg frei, das Schiff ist sowieso nenn Fall für den Schrottplatz.“ Meinte dann eine dritte Stimme welche Herlan umgehend Sterlas zuordnete. Da er selbst keine besser Idee hatte aktivierte er die Taktischen Systeme seines Jägers und zog den Abzug durch. Sofort begannen die Geschütze zu feuern und jagten einen Strahl aus Projektilen gegen die Hangarinnenwand. Es dauerte nicht lange bis die, durch den Imperialen Beschuss sowieso schon geschwächte, Konstruktion nachgab und zerborst. „Jetzt Vollgas und ab dafür.“ Meinte Herlan dann und drückte den Schubhebel durch. Sofort machte der Jäger daraufhin einen Satz nach vorne und beschleunigte in einem unglaublichen Tempo, es dauere daher nicht lange bis Herlan das besiegte Schiff hinter sich gelassen hatte und sich mitten in einer regelrechten Todeszone wiederfand. Überall zuckten Laserstrahlen durch das All und schnitten sich dabei mühelos durch die überall umherschwirrenden Trümmer. Von der Arthanflotte war nur noch kläglicher Rest übrig der sein Heil in der Flucht suchte und sich so schnell es die Treibwerke ermöglichten von den Imperialen Schiffen entfernte.

„Sie fliehen.“ meldet unterdessen der Waffenoffizier auf der Brücke des Imperialen Führungsschiffes. Arkintec grinste daraufhin zufrieden in sich hinein, das war definitiv eine Lektion für die Arthan gewesen das Imperium so schnell nicht wieder zu unterschätzen. Andererseits wusste er auch das sein Sieg nicht besonders Ehrenvoll errungen war, immerhin war er seinem Feind von Anfang an weit überlegen gewesen. „Sendet eine weitere Mitteillung auf Breitband.“ Befahl er dann. „Was soll ich übermitteln General Militäradjutant?“ fragte der Kommunikationsoffizier umgehend. „Folgendes: Arthan Terroristen, eure Flotte wurde besiegt. Ergebt euch oder werdet endgültig vernichtet!“ erwiderte Arkintec zufrieden. „Gesendet.“ Bestätigte der Kommunikationsoffizier dann. „Einige Kreuzer berichten das sie fliehende Arthan aufgegriffen haben. Sie haben sich ergeben als sie in unserer Unterbrechungsfelder geraten sind.“ meldete der Kommunikationsoffizier dann schnell. „Setzt die Besatzungen fest und ladet die Datenbank der Schiffe runter, dann zerstört sie.“ Befahl Arkintec umgehend.

„Und was machen wir jetzt?“ fragte Seag. „Keine Ahnung.“ Gestand Herlan. Zwar hatten sie es gemeinsam mit Sterlas geschafft den tieferen Orbit Echelon V’s versteckt hinter einem großen Trümmerstück zu verlassen ohne das eines der Imperialen Schiffe auf sie aufmerksam geworden währe, doch nun standen sie vor einem gewaltigen Problem. Ihre Maschinen waren reine Kurzstreckenjäger und verfügten daher nicht mal über einen Raumverzerrungsantrieb, von einem Sprungantrieb ganz zu schweigen. Sie konnten daher lediglich ihre Ionentriebwerke verwenden mit denen jedoch schon reisen innerhalb eines Sonnensystems Monate wen nicht gar Jahre dauern konnten, von einem Flug zurück ins Arthan Territorium ganz zu schweigen. „Nun ja nach Hause fliegen scheidet aus offensichtlichen Gründen aus. Der einzige Bewohnbare Himmelskörper in Reichweite ist Echelon V...“ stellte dann Sterlas fest. „Wo wir sofort vom Imperium aufgegriffen und versklavt werden, tolle Aussichten.“ meinte Seag umgehend. „Besser als zu sterben oder?“ erwiderte Sterlas. „Zugegeben das ist ein Argument.“ Meinte Seag daraufhin. Plötzlich verdunkelte sich jedoch die Sonne und als die drei Piloten nach oben sahen blickten sie genau auf den massigen Rumpf eines Imperialen Kreuzers. „Oh Scheiße...“ meinte Seag daraufhin. „Ergebt euch oder werdet vernichtet.“ Hallte es dann aus den Lautsprechern, der Kommandierende Offizier des Kreuzers war offenbar kein Freund ausschweifender reden. „Was haben wir den für eine Wahl.“ Murmelte Herlan schicksalsergeben sie hatten nicht den Hauch einer Chance einen Imperialen Kreuzer mit nur drei Jägern zu bezwingen.
~~~Ende Kapitel 7~~~

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26 Feb 2014 14:35 #64199 by Jack Hunter
Also jetzt ist es aber mehr als nur übertrieben, 500 Imperiale Schiffe? Das ist nur ein Schreibfehler oder? In DRG oder DTI waren es schon zu meist übertriebene Flottenanzahlen, doch 500 Schiffe, nur für so einen Gegenschlag, ist ja wohl der Gipfel des Wahnsinns. 50 wären ja wohl mehr als genug gewesen. Sorry, doch wie kommst du nur immer auf solche absurden Zahlen?

Davon abgesehen, schade um die vielen Arthaner-Schiffe. Ich hoffe doch Arkov hat es überlebt (vermutlich in Gefangenschaft).

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01 Mar 2014 12:33 #64218 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Ich find es jedesmal aufs neue drollig wie ihr euch über so belanglose dinge wie Flottenstärken aufregen könnt :lol:
Nein ist kein Schreibfehler, die fünfhundert Schiffe sind so beabsichtigt und meiner bescheidenen Meinung nach alles andere als Übertrieben. Immerhin handelt es ishc um zwei Komplette Flotten betsehend aus dutzenden Unterschiedlcihen Schiffstypen. Ich für meinen Teil fidne es immer lächerlich wenn Raum "Schlachten" nur von einem dutzend Schiffen durchgeführt werden. Alleine ein einfaches Sonnesytsem ist so gewaltig das nur ein dutzend Schiffe unmöglich den Kompletten Raum kontrollieren können, von den resigen Leerräumen zwischen den Sonnesystemen mal ganz abgesehen. Zusätzlich braucht man für eine Invasion ncoh viel mehr Schiffe, immerhin muss man ja auch die Planetaren und Orbitalen Kolonien irgendwie einnehmen und wenn man da vone einer Bevölkerungsstärke von meheren Hundert Millionen pro Kolonie ausgeht kann man sich ja ausrechnen wie viele Soldaten man Braucht um die alle unter Kontroille zu halten udn die müssen ja irgednwie transportiert werden.
Außerdem wurden diese Flotten von einem stak Millitaristische Orientierten Staat ausgesannt der sich schon seit über Tausend Jahren beständig Hochrüstet...

Zusätzlich gillt wie immer: Wem's nicht passt, der muss ja nicht weiterlesen.

@all: Dann geht es HEute jetzte rstmal weiter mit:

Kapitel 8
Als Nathan die Augen wieder öffnete erblickte er eine bestenfalls spärlich ausgeleuchtete Umgebung. Zunächst wusste er nicht wo er war, doch dann fiel ihm alles wieder ein. Die Besatzung des fremden Schiffes hatte die Fähre geentert und sie alle außer Gefecht gesetzt. Vermutlich befanden sie sich nun an Bord des Fremden Schiffes das aller Wahrscheinlichkeit nach zum Kartell gehörte. „Och Scheiße.“ Hörte Nathan dann Josh fluchen der ein paar Meter neben ihm ebenfalls an einen Pfeiler gefesselt war. Nach einer kurzen Lagesondierung stellte sich schnell heraus dass das gesamte Bergbauteam anwesend war, Janush, Ben und Viktoria waren jedoch noch nicht wieder aufgewacht. „Ich nehme an dir geht’s Gut so wie du fluchst“ fragte Nathan dann. „Könnte kaum besser sein.“ brummte Josh sarkastisch zurück. Dann öffnete sich eine Tür und drei Männer kamen hereingelaufen. „Sieh mal einer was wir da haben...“ meinte der mittlere von ihnen, welcher einen ungepflegt wirkenden drei Tage Bart sowie eine Narbe quer über das Gesicht zur Schau trug. Seine beiden Begleiter trugen dagegen blickdichte Helme, es handelte sich daher wohl um eine Form von Wachsoldat. „Sie haben einen großen Fehler begangen, die Unionsflotte hat ein Kriegsschiff vor Ort.“ Meinte Josh dann Siegesgewiss. „Das ist uns bekannt es gibt jedoch keinen Grund zur Besorgnis, wir wurden bisher nicht entdeckt und es ist unwahrscheinlich das sich das in näherer Zukunft ändert, wir haben also jede Menge Zeit uns zu unterhalten antwortete der Mann amüsiert.

„Was wollen Sie?“ fragte Nathan dann. „Ich hatte ja eigentlich vor die Sache langsamer an zu gehen aber gut. Ich will alle Taktischen Daten von Theta-1 sowie die Codes um den Hauptcomputer lahm zu legen. Zusätzlich möchte ich alles über A1D100 wissen unserer Sensoren gaben diesem Planetoiden bezüglich einige Seltsame Werte aus und eine unserer Sonden meldet sich Nicht mehr seid zu nah daran vorbei geflogen ist...“ antwortete der Mann. „Ich muss Sie leider enttäuschen, wir wissen auch nichts über die seltsamen eigenschafften von A1D100. Immerhin wurde auch unser Schiff von diesem Planetoiden lahm gelegt.“ Erwiderte Nathan trotzig, wenn dieser dahergelaufene Möchtegern Pirat mit seinem fettigen Bart glaubte das er ihn mit seiner Narbe beeindruckte hatte er sich geschnitten. „Das glaube ich dir sogar. Aber ich weiß wer du bist Nathan Danna. Du kannst mir daher nicht weißmachen du würdest die Codes nicht kennen.“ Meinte der Mann dann. Nathan lief es daraufhin eiskalt den Rücken herunter, etwas in der Tonlage des Mannes weckte definitiv schlechte Vorahnungen in ihm. „Nun ich denke das wir dieses Gespräch fortsetzen wenn der Rest auch erwacht ist.“ Stellte der Mann dann fest ehe er sich umdrehte und den Raum, gefolgt von seinen Wachen, verlies. „Irgendwas sagt mir das es hier noch echt unbequem wird.“ Stellte Josh dann fest.

Vorsichtig sah sich Herlan in seiner Zelle um. Er wusste das jede seiner Bewegungen beobachtet wurde und versuchte daher nicht den Eindruck zu erwecken das er im Moment einen Fluchtplan ausheckte. Allerdings sah er schnell das er keine Chance hatte zu entkommen. Die Innenauskleidung der Zelle war vollständig Glatt und bot keine Kanten oder Schlitze an denen man ein Werkzeug hätte ansetzen können um die Wandverkleidung auf zu stemmen und auch die, mit Strom geladenen, leise vor sich hin summenden, Gitterstäbe welche die Zelle zu dem Korridor hin abschlossen Liesen keine Schwachstelle erkennen. „Vergiss hier kommst du nicht raus.“ Stellte Herlan dann fest. Im nächsten Moment ertönte das Rhythmisches Schrittgeräusch das die, anscheinend immer im Gleichschritt laufenden, Soldaten des Imperiums verursachten wenn sie über den Boden stampften. Schließlich traten fünf Imperiale Offiziere vor Herlans Zelle, alle fünf trugen die selbe Uniform: Blank Polierte Schwarze Lederstiefel, eine Ockerfarbene Hose sowie eine ebenfalls Ockerfarbene Weste die mit acht großen Goldenen Knöpfen zusammengehalten wurde. Zusätzlich konnte man am Kragen noch eine Blass cremefarbenes Hemd erkennen das die Soldaten wohl unter ihren Westen trugen. Der Aufzug wirkte auf Herlan trotz seiner auffälligen Farbgebung ziemlich funktional, es gab keine Unnützen Zierkettchen oder ähnliches wie viele Arthan dachten. Tatsächlich waren die einzigen Zierelemente auf den Uniformen die Goldenen Knöpfe sowie die Flammenförmigen Rangabzeichen am Kragen.

„Aufstehen und an die hintere Wand!“ bellte dann einer der Offiziere, sein Gesichtsausdruck machte dabei klar das er nicht zu Scherzen aufgelegt war, weshalb Herlan der Aufforderung umgehend nachkam, soweit er wusste waren Imperiale Offiziere zwar hart aber fair, wer keine Schwierigkeiten machte bekam in der Regel auch keine Probleme. Sobald Herlan die gewünschte Position eingenommen hatte erstarb das summen der Stäbe und sie fuhren ohne ein Geräusch in die Decke zurück. Sofort trat ein weiterer Offizier heran und fesselte Herlan mit Magnethandschellen. „Mitkommen.“ Meinte der erste Offizier dann wieder und bedeutete Herlan einen Platz zwischen ihm und seinen Kameraden ein zu nehmen. Wieder fügte sich Herlan widerstandslos, er hatte keine Lust auf eine Disziplinarmaßnahme. „Wo bringt ihr mich hin?“ fragte Herlan dann, bekam jedoch keine Antwort während er mit seiner Eskorte den, scheinbar Endlosen, Gefängniskorridor entlanglief an dessen Wänden regelmäßig die Zugänge zu weiteren, leeren, Zellen zu sehen waren. Schließlich erreichten sie eine Tür und Verliesen den Korridor nur um daraufhin einige weitere entlang zu laufen. Herlan war es dabei schleierhaft wie sich die Offiziere Orientierten, für ihn sahen die Korridore irgendwie alle gleich aus. Irgendwann traten sie dann durch eine weitere Tür in eine Art von Hangarbereich. Herlan stockt darauf der Atem, der ganze Raum war vollgestopft mit seinen Kameraden, welche durch Elektrische Zäune sowie den überall Patrouillierenden Imperialen Soldaten in Schach gehalten wurden. Er benötigte daraufhin keine Anweisung um zu wissen was von ihm verlangt wurde und trat knapp vor die Warnend summenden Stäbe die denen in seiner Zelle nicht unähnlich waren.

Sofort fuhr daraufhin einer der Stäbe in den Boden zurück und gab damit eine schmale Öffnung in der Umzäunung frei. Kaum war Herlan hindurch getreten fuhr der Stab wieder in seine alte Position zurück und machte damit jede Flucht unmöglich. „Was haben die nur vor?“ fragte er sich dann, es war aus Sicherheitstechnischer Sicht nicht besonders Klug so viele Gefangene zusammenzusperren. Dann ging auf einmal ein Mechanisches Grollen durch den Raum und eine der Wände entpuppte sich als mächtige Frachtluke die sich nun öffnete und den Blick in einen weiteren Ladebereich Freigab. Sofort wusste Herlan was die Imperialen Vorhatten, sie befanden sich in einer Art Frachthangar, der vielleicht extra für Zwecke wie diesen konstruiert war und würden nun durch die Frachtluke auf ein andere Schiff transferiert werden das sie vermutlich zu Arbeitslagern brachte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

Autor diverser Fanfictions im hießigen FF bereich.

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