Die Chroniken des Feuers

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18 Jan 2014 13:55 #63683 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Tja die drei Handlungsbögen bleiben auczh so erhallten, ich habe vor den fortgang der gesammten Egschichte aus den Blickwinkeln aller drei Fraktionen dar zu stellen, auch wenn der jeweiligen Anteil zwischen den Kapiteln schwankt. Immerhin steuern alle drei gemeinsam auf ein Ereigniss zu dass einen maßgeblichen EInflkuss auf sie haben wird ;)

War ja klar das du dich wieder in die Waffen verguckst :lol:

Keine Sorge die Uniosntrzuppen werden auch noch ihren Auftritt haben, hab mir schon grundlegende Konzepte für die Kriegsschiffe der drei Hauptfraktionen überlegt ;)

Und es gibt ncoh mehr Piraten als nur das Kartell, die wurden bisher nur noch nciht explizit erwähnt. Immerhin gehören diese ruchlsoen egoisten irgendwie dazu :D

@all:
Dann geht es heute mal weiter:

Kapitel 2
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„Bist du dir sicher dass das alles nötig ist?“ fragte Arianna und betrachtete sich nachdenklich im Spiegel. „Natürlich.“ Antwortete Beldanna. „Aber das bin ja garnichtmehr ich.“ entgegnete Arianna und betrachtete das Gesicht im Spiegel. Die Haut war völlig Glatt und ohne jedweder Farbabweichung und sah insgesamt nicht wirklich lebendig aus. Zudem wirkte das Gesicht bedeutend älter als Arianna wirklich war. „Du musst lernen das du als Kaiserin ein offizielles Gesicht hast welches die Spuren der Zeit und eventueller Krankheiten kaschiert, damit deine Untertanen dich immer als eine starke Führungspersönlichkeit sehen. Zudem ist diese neue Nanopaste bei weitem angenehmer zu tragen als frühere Gesichtsmasken, bei denen man sich nicht mal ins Gesicht fassen konnte ohne alles zu verschmieren.“ Antwortete Beldanna entschlossen. „Wenn du meinst.“ Meinte Arianna darauf und klang dabei weniger überzeugt. „Ich sehe schon, wir müssen an deiner Ausstrahlung Arbeiten.“ Meinte Beldanna dann. „Wie meinst du das?“ fraget Arianna zurück. „Du musst alles was du sagst so entschlossen vortragen das kein Zweifel an deiner Entscheidungskraft oder deiner Autorität aufkommt. Du darfst keine Widerworte dulden und musst jedem, wirklich jedem unmissverständlich klar machen das du die Kaiserin bist. “ Antwortete Beldanna. „Vielleicht bin ich dann die falsche für diese Aufgabe.“ stellte Arianna fest. „Das darfst du nichtmahl denken!“ meinte Beldanna daraufhin erschüttert. „Aber wieso denn. Ich glaube nicht das ich all diese Aufgaben gemeistert bekomme. Vielleicht ist es das Beste den Platz für jemanden anderen zu räumen.“ Erwiderte Arianna. „Das ist ja fast schon Ketzerei. So manch anderer würde für diese Worte seinen Kopf verlieren.“ Meinte Beldanna daraufhin und lies sich ermattet auf einen Stuhl sinken.

„Entschuldigt die Störung Kaiserin, Hüterin. Aber ich wurde gerufen.“ Meinte dann eine zaghafte Stimme von der Tür her. „Jetzt nicht Helena, wir haben etwas wichtiges zu besprechen, warte vor der Tür.“ Antwortete Beldanna sofort. „Wie Ihr wünscht.“ Antwortete die Stimme ehe man ein leises Schrittgeräusch vernahm und die Tür sich kaum hörbar wieder schloss. Dann holte Beldanna erneut tief Luft, sie hatte ja schon so einiges erlebt und war auf viele Denkbare Situationen vorbereitet, doch auf das war sie nicht vorbereitet gewesen. „Hör mal gut zu Arianna. Wenn du an deiner Eignung als Kaiserin zweifelst, zweifelst du an allem was uns Ausmacht, zweifelst du an dem Imperium selbst. Seit über tausend Jahren herrschen die Kaiser über das Imperium und noch keiner erlaubte es sich seine von den Flammen selbst erhaltene Autorität in Frage zu stellen. Deine Worte und Gedanken sind Wasser auf die Mühlen unserer Wiedersacher. Willst du etwa das die undisziplinierten und ehrlosen Arthan oder die Chaotischen Unionisten sich auf das stürzen was deine Vorfahren aufgebaut haben?“, „Vielleicht sind die Ideale der Arthan und Unionisten aber besser als die unsrigen, wie können wir uns erlauben über sie zu Urteilen?“ erwiderte Arianna nachdenklich. Beldanna wurde daraufhin regelrecht bleich im Gesicht doch sie behielt die Fassung und antwortete: „Du kennst die Arthan nicht. Das sind Brutale und Primitive Monster die dich nur allzu gerne Tot sehen würden und die Unionisten verkaufen ihre Seele für den Technologischen Fortschritt. Willst du wirklich das solche Kreaturen die Menschheit Kontrollieren?“

Noch während die beiden Frauen in ihrer Grundsatzdiskussion vertieft waren blickte Arkov Gedanken verloren aus dem riesigen Panoramafenster das den Blick auf die eilig vorbeiziehenden Sterne freigab. „Das ist ein Fehler.“ Murmelte er dann zum eintausendsten mal. Doch seine Meinung interessierte hier nicht. Er hatte vom obersten Stammesrat der Republik das Kommando über die fünfte Flotte erhalten und sollte damit einen großangelegten Angriff auf Echelon V, eine Imperiale Kolonie im Grenzbereich welche als hauptsächlicher Knotenpunkt des lokalen Handles diente, angreifen. Um zu verhindern das der Imperiale Geheimdienst von der Sache Wind bekam, war der Ganze Angriff ziemlich überstürzt angeordnet worden. „Wir erreichen in Kürze das innere System General.“ Meldete dann eine Stimme irgendwo hinter Arkov. „Bereithalten für Angriff. Abbremsen auf mein Zeichen.“ befahl Arkov daraufhin während der Planet vor ihnen Rasend schnell größer wurde. „Jetzt!“ befahl Arkov dann und die Flotte deaktivierte ihre Subraumkrümmungsantriebe welche zur Fortbewegung innerhalb eines Sonnensystems genutzt wurden und es ermöglichten die Interplanetaren Distanzen in wenigen Stunden zurück zu legen. Arkov erkannte schnell das er hier leichtes Spiel hatte, Echelon V war nicht auf einen Großangriff vorbereitet. „Zerstörer nach vorne, nutzt eure Trägheit um die Kreuzer aus zu manövrieren. Sämtliche Schlachtkreuzer geben Artillerie Deckung!“ befahl Arkov dann. Obwohl die Imperialen Garnisonstruppen hoffnungslos unterlegen waren stellten sie sich ohne zu zögern den Angreifern entgegen, sie waren derart konditioniert das sie selbst im Angesicht ihrer sicheren Vernichtung keine Furcht empfanden. Dann wurde Arkovs Flaggschiff auch schon vom eigenen Geschützfeuer durchgeschüttelt und er konnte die Geschosse dabei beobachten wie sie erbarmungslos auf die Imperialen Streitkräfte niederprasselten während die Zerstörer sich mit hoher Geschwindigkeit näherten.

Doch auch die Imperialen Streitkräfte eröffneten das Feuer, grell leuchtend zuckten die Laserstrahlen durch das All und schwenkten suchend durch die Finsternis. Es dauerte auch nicht lange bis die Geschütze die Anfliegenden Zerstörer erfasst hatten und unter Beschuss nahmen. Die überlegene Wendigkeit der Arthan Schiffe nützte ihnen dabei herzlich wenig, die Laserstrahlen trafen ihr Ziel mit erbarmungsloser Effizienz. „Schickt die Bomber, jetzt.“ Befahl Arkov dann, er wusste das er einige Verluste hin nehmen musste, aber schlussendlich würde er gewinnen. Im selben Moment brachen die Schilde der meisten Imperialen Schiffe unter dem Angriff von allen Seiten zusammen und die Geschosse trafen auf die Panzerung der Schiffe. Arkov wusste das es ewig dauern würde die massiven Panzerrungen durch simplen Beschuss zu knacken, Imperiale Ingenieure waren dafür berühmt praktisch undurchdringliche Hüllenpanzer zu entwerfen die so ziemlich jedes Waffensystem vor eine gewaltige Herausforderung stellten. „Die Bomber sollen die Kuppelspiegel anvisieren, Zerstörer greift die Treibwerke an. Angriffsschiffe bereithalten.“ Befahl Arkov dann, er hatte seinen Feind dort wo er ihn haben wollte. Und trotz der tatsche das die tödlichen Laserstrahlen den Schwarm der Anfliegenden Bomber drastisch lichteten, wusste Arkov das sie nicht alle Abfangen konnten. Insbesondre da die Zerstörer in diesem Moment Ebenfalls angriffen und versuchten die Strukturellen Schwachstellen der Kreuzer zu treffen. Auch wusste Arkov ganz genau was sein Feind als nächstes tun würde, Imperiale Kommandanten waren ja so vorhersehbar.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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18 Jan 2014 13:56 #63684 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Sie Aktivieren ihre Lenkwaffen!“ hallte dann ein Warnruf durch die Kommandozentrale. „Angriff schiffe los, zielt auf die Lenkwaffenschächte“ befahl Arkov sofort darauf. Umgehend rasten die Angriffsschiffe los und Überwanten die Distanz zwischen sich und dem Feind in Bemerkenswerter Geschwindigkeit. Dann eröffneten sie das Feuer und lösten eine verheerende Kettenreaktion durch Treffer auf die startbereiten Sprengköpfe aus. „Die meisten Ziele wurden zerstört Admiral der Rest ist nur noch bedingt Kampffähig.“ Tönte dann eine Meldung an Arkovs Ohr. „Bereitet den Bodenangriff und die Plünderung des Planeten vor.“ Erwiderte Arkov. Er wusste das er diese Schlacht gewonnen hatte, doch ob er den nun unvermeidlich bevorstehenden Krieg gewinnen konnte, daran hatte er noch so seine zweifel. Sicher das Imperium war im Moment Schwach ohne einen richtigen Kaiser, doch Militäradjutant Arkintec würde schon dafür sorgen das es ihm nicht all zu leicht fallen würde tiefer in Imperialen Raum vor zu dringen. „Das Oberkommando gratuliert zu deinem Sieg.“ Meldete dann eine weitere Stimme durch die allgemein ausgebrochene Jubelstimmung. „Sieg? Das war kein Sieg. Wir haben ein paar veraltete Serie zwei Kreuzer und Kanonenboote mit einer kompletten Flotte überwältigt. Das war gar nichts im Vergleich zu dem was uns jetzt bevorsteht.“ Erwiderte Arkov düster.

Auf Pyrus I der Hauptwelt des Imperiums, war der Vorstoß der Arthan selbstverständlich nicht unbemerkt geblieben. „Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen.“ Knurrte Geheimrat Deskar während er einen Buckel wie eine Sprungbereite Katze bildete. „Ihr habt völlig recht. Das war eine Kriegserklärung.“ Stimmte Militäradjutant Arkintec zu. „Gut dann lasst uns die Flotte aussenden.“ Meinte Geheimrat Deskar daraufhin. „Ich muss euch in Erinnerung rufen das ich das nicht kann.“ Erwiderte Militäradjutant Arkintec daraufhin. Geheimrat Deskar rollte daraufhin mit den Augen ehe er meinte: „Dann sollten wir sie darüber informieren. Das kann sie nicht ignorieren.“, „Ich stimme euch zu.“ Meinte Militäradjutant Arkintec umgehend ehe die beiden Männer sich umdrehten und los Marschierten.

„Gut und was hast du jetzt vor?“ fragte Beldanna im selben Moment ermattet. „Ich erkläre meinen Rücktritt und verfüge die Bildung einer Übergangsregierung welche einen neuen Kaiser einsetzt.“ Antwortete Arianna entschlossen. „Damit rüttelst du an dem Fundament auf dem unsere ganze Gesellschaft aufgebaut ist.“ Erwiderte Beldanna schwach während ihr eine einzelne Träne die Wange hinunter lief, sie hatte vom letzten Kaiser, Ariannas Vater, den Befehl bekommen Arianna auf ihr Amt als Kaiserin vorzubereiten und hatte dabei offensichtlich total versagt. Gerade als Beldanna daher überlegte wie sie mit diesem Wissen weiter leben sollte trat erneut Helena, eine der persönlichen Kammerzofen der Kaiserin, in den Raum und meinte in tiefer Verbeugung. „Kaiserin, Hüterin, General Militäradjutant Arkintec und Geheimrat Deskar Ersuchen um eine Audienz, es scheint dringend zu sein.“ Arianna warf daraufhin einen kurzen hoffnungsvollen Blick auf Beldanna, doch diese schüttelte nur schwach den Kopf, ihr waren die Worte ausgegangen. „Dann schick sie rein.“ Antwortete sie dann. „Wie ihr wünscht Kaiserin.“ Antwortete Helena und lief rückwärts aus dem Zimmer. Nur Sekundenbruchteile später ertönte das rhythmische Schrittgeräusch gepanzerter Stiefel auf dem blank Polierten Marmorboden und General Militäradjutant Arkintec schritt gemeinsam mit Geheimrat Deskar in den Raum, beide schienen höchst angespannt zu sein obwohl sie es, scheinbar mühelos, schafften aus dem Laufschritt elegant in eine Verbeugung zu wechseln.

„Kaiserin.“ Grüßten die beiden dann völlig Simultan und hieben sich mit der Faust auf die Brust. „Steht auf und sagt mir was ihr wollt.“ antwortete Arianna die sich irgendwie so schrecklich klein im Vergleich zu den beiden Männern vorkam. „Meine Kaiserin die schändlichen Arthan Terroristen haben es gewagt in unseren Raum einzudringen und eine unserer Kolonien an zu greifen.“, „Sie tun was?“ fragte Ariana daraufhin schockiert nach. „Sie greifen uns offen an meine Kaiserin.“ antwortete Arkintec sofort. Während Beldanna daraufhin offenbar kurz davor stand einen kompletten Nervenzusammenbruch zu erleiden und schockiert nach Luft schnappte, schafft es Arianna erstaunlich objektiv zu bleiben und fragte: „Seid Ihr euch da sicher?“, „Bilder lügen nicht Kaiserin, mit eurer Erlaubnis?“ meinte Geheimrat Deskar daraufhin und deutet auf einen Holotisch der mitten im Zimmer stand und bisher als Ablage für diversen Krempel diente. Arianna nickte lediglich knapp woraufhin Geheimrat Deskar sich erhob und eigne Knöpfe betätigte. Sofort darauf wurde die sich über Echelon V abspielende Szenerie angezeigt, über flogen Trümmer von zerstörten Schiffen und Raumstationen umher zwischen denen sich die Schiffe der Republik Arthan hindurch wälzten. Zusätzlich wurden weitere Bilder angezeigt die das Geschehen auf der Oberfläche abbildeten, auch hier zeigte sich ein Bild der Zerstörung und des Leids. „Woher stammen diese Bilder?“ fragte Arianna dann etwas dumpf. „Von einigen unserer Agenten meine Kaiserin.“ Antwortete Deskar sofort während man auf einem der frei schwebenden Holoschirme einige Soldaten der Arthan dabei beobachten konnten wie sie sich alles unter den Nagle rissen was nicht Niet und Nagelfest war, fliehende Zivilisten eingeschlossen.

Beim Anblick dieser Bilder rasten Ariannas Gedanken, ihr wurde mit einem Schlag klar das es keine Rolle spielte ob sie zurück trat oder nicht, die Feinde des Imperiums würden so unerbittlich und unbarmherzig wie eh und je bleiben. Sie fasste daher den Entschluss das diesem Treiben ein Ende gesetzt werden musste, ein für allemal. Sie hatte damals eine Welt der Arthan verschont, doch wie wurde es gedankt? Mit noch mehr Tod und Verwüstung. „Genug ist genug. Ich bin die Kaiserin der Flamen, wer wenn nicht ich soll dem ein Ende setzen?“ Murmelte Arianna dann ehe sie bedeutend lauter meinte: „Geht jetzt Militäradjutand, Geheimrat.“, „Aber Kaiserin...“ setzte Geheimrat Deskar an, wurde jedoch von einem vernichtenden Blick seitens Arianna zum schweigen gebracht ehe sie erwiderte: „Willst du es etwa wagen mir zu widersprechen?“ Geheimrat Deskar schluckte daraufhin, im Blick der Kaiserin lag nichts Kindliches mehr und ihr Tonfall war eiskalt und aalglatt, ein Tonfall eben der keine widerrede duldete. „Nein natürlich nicht Kaiserin.“ Knickte er daher ein und lief gemeinsam mit Militäradjutant Arkintec rückwärts aus dem Zimmer. Kaum hatten die beiden, reichlich verstört wirkenden, Männer das Zimmer verlassen, meinte Arianna: „Helena, bring mein Gewand und sorge dafür das meine Frisur hergerichtet ist. Ich habe eine Krönungszeremonie und eine wichtige Ankündigung vor mir.“, „Natürlich Kaiserin.“ bestätigte Helena sofort auch wenn sie nicht minder überrascht wirkte. „Du hattest recht Beldanna, ich kann mich nicht verstecken.“ Meinte Arianna dann zu Beldanna die leicht verwirrt wirkend noch immer auf ihrem Stuhl saß.

Auch im Unionsraum blieb der Angriff der Arthan nicht unbemerkt und Nathan fragte sich was jetzt geschehen würde, bislang hatte es seitens des Imperiums weder eine Stellungnahme noch einen Militärschlag als Antwort gegeben, was höchst untypisch war. „Das ist die Ruhe vor dem Sturm.“ Dachte sich Nathan dann, die trügerische Apathie des Imperiums konnte nur zwei Dinge bedeuten, entweder war das Imperium wirklich bereits so schwach das es sich nicht wehren konnte oder wollte, oder aber in diesem Moment wurde ein dermaßen vernichtender Gegenschlag vorbereitet das die gesamte Arthan Republik unter dem schallenden Schritt Imperialer Truppen erbeben würde. „Debbie, wie stehen die Chance das die Republik Arthan eine Militärische Auseinandersetzung mit dem Imperium überlebt?“ fragte Nathan dann rein Neugier halber. „Aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Daten ermittel ich eine siebzig Prozentige Wahrscheinlichkeit das die Republik Arthan innerhalb der ersten zwei Monate vom Imperium besiegt wird. Nach diesen zwei Monaten steigt die Wahrscheinlichkeit einer Neiderlage jede Woche um fünf Prozent. Selbst bei einer Allianz zwischen der Republik Arthan, dem Kartell und der Technokratischen Union stehen die Chancen neunzig zu zehn dass die Allianz überrannt wird.“ Antwortete Debbie sofort. „Bist du dir da sicher?“ fragte Nathan zurück. „Die Imperiale Sternenflotte verfügt über mehr als dreimal so Viele Kriegsschiffe wie die Unionstruppen bei einer Generalmobilmachung gibt es im Moment niemanden der ihnen auf Dauer stand halten könnte.“ Antwortete Debbie erneut. „Spitze, hoffen wir das sie den Riesen nicht geweckt haben.“ murmelte Nathan dann.
~~~Ende Kapitel 2~~~

mfg.: Tg

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21 Jan 2014 13:34 #63751 by Jack Hunter
Ja ich mag gute und technologisch unterschiedliche Waffengattungen nun mal.^^
Da und bei den Einheiten bist du immer wahnsinnig kreativ, doch was Bezeichnungen angeht komischerweise nicht immer. Ich weiß, du hast so deine Probleme mit Namen, allerdings hättest du wirklich einen schöneren für das Frachtschiff der Technokratischen Union nehmen können als "Heilsamer Fortschritt".^^
Die Charackternamen sind hingegen echt gut, nur die Titel wiederrum gar nicht. Geheimrat Deskar zum Beispiel. Ich nehme mal an, das soll der Chef des militärischen Nachrichtendienstes sein. Da hätte ich ihm eher einen anderen Titel gegeben. Und der Nachrichtendienst selbst könnte ja IGD (Imperialer Geheimdienst) heißen. Priesteraufseher Molan scheint wohl auch der oberste Priester zu sein und könnte bestimmt eher als Hohepriester angesehen werden und könnte Protonator oder auch Kaplan genannt werden. Doch General Militäradjutant gibt es meiner Ansicht (und Recherche) nach gar nicht wirklich und klingt daher recht seltsam. Zudem müßten doch, soweit ich weiß, Admiräle die Flotte befehligen. Aber gut, ist nur meine Ansicht.

Was Kapitel 2 angeht, dass sich die Arthaner einen solchen Angriff erlauben können, wo sie doch wissen müßten, dass sie dadurch einen Krieg, den sie nicht gewinnen können, provozieren. Ziemlich kurzsichtig oder verdammt verzweifelt. Oh und Arkov ist nun ein Admiral.^^

Und wegen der Piraten: Finde ich gut, dass es da mehrere geben wird, doch hoffe ich sind das auch unterschiedliche, also nicht alles nur Kartelle, sondern eines z.B. auch ein Syndikat (ist nämlich auch eine Verbrecherorganisation^^).

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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22 Jan 2014 17:11 #63761 by christ
Replied by christ on topic Die Chroniken des Feuers
gefällt mir gut, aber einige Rechtschreibfehler machen die Story ungewollt amüsant:

Was ist die fünfte Flöte?!

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25 Jan 2014 13:12 #63802 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Du Waffenfreak! :P :lol:
Nun zu den Bezeichnungen/Rängen/Titeln/wie-auch-immer-man-es-nenen-will: Ich gebe zu das die Titel allesamt nicht unbedingt die wohlklingendsten oder kreativsten sind. Aber sie erfüllen ihren Zweck. Immerhin kann man anahant des Titels erahnen wofür der Träger zuständig ist. Zudem wollrte ich mit absicht keine Titel verweden die zur Zeit, oder in der Vergangenheit, auf der Erde gebräuchlich waren/sind. Immerhin wissen die Menschen in meiner Story gar nichts von der Erde, es erschien mir daher unlogisch das sie bezeichnungen von dort verwenden (Ja ich weiß ist nicht ganz konsequent durchgezogen....).
Ob nun ein General oder Admiral die "Flotte" befehligt ist meiner Ansicht nach Ansichtssache. Immerhin zählt die Raumflotte wohl eher zur Luftwaffe als zur Marine, welche bekantermaßen von Generälen kommadniert wird ;) Andererseits wird die Raumflotte in den meisten Science Fiction Geschichten als "Marine" bezeichnet.

Nun vielelicht waren die Arthan auch einfach nur Größenwahnsinnig und sind sich im Moment zu selbstsicher, immerhin ist die letzte offene auseinadersetzung mit dem Imperium lange her ;)

Thx für die Info, hab dne Admiral mal entfernt, natürlich behällt Arkov seinen Rang.

@Christ: Was du kennst die Fünfte Flöte nicht ?! :O Das ist die absolut gefährlichste Massenverncihtungswaffe der Arthan!... :D :P ;) Thx für die Info, habs korrigeirt.
Ansosnten freuts mich natürlich das es dir gefällt :)

@all: So dann geht es mal weiter(hoffentlich ohne killer Flöten :D):

Kapitel 3
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Nathan starrte verwirrt an die Decke und fragte sich was eigentlich los war, erst nach kurzer Zeit schaffte es sein zur Zeit noch etwas träger verstand die hektisch blinkende Lampe über seinem Kopf zu realisieren. „Debbie was ist los?“ fragte er dann Schlaftrunken. „Ihre Anwesenheit wird in zehn Minuten an Landebrücke 4 erwartet um ein Team aus Mineral und Bergbauspezialisten in Empfang zu nehmen.“ Antwortete Debbie mit einer völlig Teilnahmslosen Stimme. „Wie viel Uhr haben wir?“ fragte Nathan dann. „Sechs Uhr morgens nach Angepasster Standard Zeit, zwei Uhr morgens nach Lokaler Standard Zeit.“ Antwortete Debbie erneut völlig Teilnahmslos. „Ich wünsche ich wär auch ein Computer.“ murmelte Nathan dann und kämpfte sich aus seinem Bett hoch. „Was wollen diese Spezialisten hier?“ fragte Nathan dann während er sich streckte und Richtung Schrank los Schlurfte. „Den Planetoiden A1D100 vermessen und die Eignung des Planetoiden für eine halbmobile Förderanlage ergründen.“ Antwortete Debbie wieder wie aus der Pistole geschossen. „Spitze.“ Dachte sich Nathan dann und machte sich schon mal auf einen zähen Tag gefasst. Es gab faktisch nichts Langweiligeres als eine Asteroiden Expedition zu beaufsichtigen. Da man als Sicherheitsoffizier faktisch gar nichts zu tun hatte während die Wissenschaftler fleißig irgendwelche Steine und Bohrkerne sammelten oder Radarmessungen Vornamen.

Auf Pyrus I sollte der Tag jedoch alles andere als Langweilig werden. Insbesondere der gewaltige Palast und Tempeltrakt im Herzen der Imperial City brummte vor Aktivität, sogar noch mehr als sonst. „Ich sehe älter und größer aus.“ Stellte Arianna gerade fest während sie sich im Spiegel begutachtete. „Du siehst aus wie eine Kaiserin.“ Antwortete Beldanna zufrieden. „Gut, wann ist es soweit? Diese Schuhe bringen mich um.“ fragte Arianna dann und verzog das Gesicht zu einer Fratze. „Bald, bald. Priesteraufseher Molan benötigt noch etwas Zeit.“ Antwortete Beldanna. „Ich werde furchtbare Blasen haben.“ brummte Arianna daraufhin Missmutig. Beldanna konnte sich nun ein Grinsen nicht mehr verkneifen und antwortete: „Mach dir keinen Kopf, du musst nicht allzu viel Laufen.“ , „Das hoffe ich doch.“ Erwiderte Arianna ehe ein zaghaftes Klopfen die Aufmerksamkeit der beiden Frauen auf sich Zog. „Ja?“ fragte Arianna dann und zog sich sofort einen kritischen Blick seitens Beldanna zu, da sie sich nicht an das Protokoll gehalten hatte. „Meine Kaiserin, wir sind so weit. Die Zeremonie kann beginnen.“ Meinte dann Priesteraufseher Molan der in den Raum Getreten war und sich durch die Abweichung vom Protokoll scheinbar nicht im Mindesten gestört fühlte. „Dann wollen wir mal.“ Seufzte Arianna leise, für sie war das alles etwas zu viel des guten.

Nur wenig später hatte sich erwartungsvolles Schweigen über den Flammenplatz, einer Reisigen Freifläche vor dem Imperialen Palast und über die größte Hale des Palastes gelegt und das obwohl sich Zehntausende Menschen auf dem, mit Marmormosaik ausgelegten, Böden tummelten. Dann ertönte ein kurzer Paukenschlag, der so intensiv war das man ihm im Magen spüren konnte und die künstlich verstärkte Stimme Priesteraufsehers Molan schallte durch die, aufgrund der abgeschalteten Beleuchtung, finstere Halle: „Am Anfang war die Finsternis. Doch dann kahm das Feuer und vertreib die ewige Nacht!“ Bei den letzten Worten des Priesteraufsehers schossen entlang der Wände der Halle gewaltige Flammenberge empor und kräuselten sich unter der Decke während sie den gesamten Innenraum in ihr Flackerndes Licht tauchten. „Doch das Feuer kannte kein halten und begann in seinem Übermut alles und jeden, sogar sich selbst zu vertilgen.“ Fuhr Priesteraufseher Molan fort während Flammenzungen quer durch den Raum zischten und ein wahrliches Bildgewaltiges Spektakel lieferten. „So legte es sich schlafen um das Universum nicht komplett zu vertilgen.“ Sprach dann Molans Stimme während die gewaltigen Feuersäulen sich zurückzogen und die Halle wieder im Dämmerlicht zurück Liesen. „Doch bevor das Feuer sich tief unter der Oberfläche von Pyrus zur Ruhe bettete ernannte es den ersten Kaiser um das Universum in seiner Abwesenheit zu schützen und seit dem existiert das Imperium der Flammen als Letzte Instanz zum Schutze des Universums vor den Mächten der Finsternis. Werdet nun zeuge der Thronbesteigung des einundzwanzigsten Kaisers der Flammen!“ führte Molan aus, sobald er geendet hatte schossen erneut Flammenzungen in Richtung der Decke, doch dieses Mal lediglich zwei am Kopfende der Halle welche eine Art von Tor bildeten.

Auch wenn es nur ein billiger Holotrick war und die meisten Anwesenden das auch definitiv wussten, konnte man regelrecht fühlen wie alle den Atem anhielten als eine Gestalt durch das Tor aus Feuer schritt. Schließlich zuckte erneut eine Flammenzunge auf und berührte das Haupt der Gestalt, sobald sich die Feuerzuge zurückgezogen hatte loderte mehrere Feuerschalen auf und man konnte die Gestalt erkennen, welche nun die Traditionelle Krone der Flammen auf dem Haupt trug. „Verneigt euch vor Kaiserin Arianna der jüngsten einer langen Reihe großer Herrscher!“ forderte Molans Stimme dann auf. Faktisch sofort ertönte das Schlagende Geräusch das immer entsannt wenn tausende Leute ihre Hand auf die Brust hieben ehe sie den Kopf senkten. „Kaiserin, jetzt seid Ihr an der Reihe.“ Meinte Priesteraufseher Molan dann durch den Miniaturkommunikator den Arianna im Ohr trug und welcher eigentlich für die Imperialen Geheimagenten entwickelt worden war. Arianna wartete daraufhin noch kurz ehe sie die Arme weit ausbreitete und mit angemessenem Schritt nach vorne trat wobei ihre Robe eindrucksvoll um sie herum wehte. Was dank der in den Gewebebahnen eingearbeiteten Illuminatoren den Anschein erweckte als würde sie selbst in Flammen stehen, ein durchaus eindrucksvoller Anblick. Sobald Arianna dann einen imaginären Punkt erreicht hatte, begann sie mit fester Stimme zu sprechen: „Bürger des Imperiums, eine Zeit voller Ungewissheit liegt hinter euch. Doch dies hat nun ein Ende, zu lange Schon sind wir passiv gewesen, zu lange schon tolerieren wir die verachtenswerten Machenschaften der Arthan Terroristen. Doch das hat jetzt ein Ende. Unter meiner Führung werden wir jeden Feind unseres Großen Imperiums erbarmungslos vernichten!“ Daraufhin brach eine allgemeine Jubelstimmung aus und die meisten Menschen stießen ihre Fäuste in die Luft und stimmten einen Lautstarken Kampfschrei an während das Dröhnende Schlagen der großen Glocke wieder ertönte.

Auch außerhalb des Imperiums wurde die Krönungszeremonie aufmerksam verfolgt, immerhin würde die zukünftige Kaiserin auch maßgeblichen Einfluss auf das Leben außerhalb des Imperiums haben. „Das gefällt mir nicht.“ Stellte Arkov schluckend fest während er die Übertragung in seinem Privaten Quartier an Bord seines Flaggschiffes über Echelon V ansah. Sicher die Kaiserin war Jung, doch aus ihrer Stimme sprach ein Zorn und eine Entschlossenheit die selbst dem alteingesessenen Soldaten einen Schauer über den Rücken jagte. „Unter der jüngsten des Flammenden Thrones wird alles enden.“ murmelte Arkov dann und rezitierte damit eine ziemlich populäre Prophezeiung die zwar eigentlich aus dem Imperium stammte jedoch auch außerhalb des streng religiös organisierten und absolut autoritären Staates zu Berühmtheit gelangt war. In diesem Moment machte auch das Langstreckenkommunikationssystem auf sich aufmerksam und Arkov erkannte sofort die Signatur von Stammesfürst Drak dem momentanen Vorsitzenden des hohen Rates. „Stammesfürst.“ Grüßte Arkov daher und senkte den Blick. „General.“ Grüßte Drak zurück, womit das, zugegebener maßen nicht Sonderlich umfangreiche, Protokoll bereits abgearbeitet war. „Was willst du?“ fragte Arkov dann direkt heraus. „Du hast doch bestimmt auch diese Krönungszeremonie gesehen oder?“ fragte Drak zurück. „Natürlich, war ja schwer zu übersehen.“ Antwortete Arkov und deutete damit daraufhin dass das Imperium die Übertragung auf jedem der verfügbaren Kommunikationskanäle Übertragen hatte. „Wohl war.“ Stimmte Drak zu ehe er fortfuhr: „Was hältst du von ihr?“, „Wem, Kaiserin Arianna? Sie ist Jung aber entschlossen, sie hasst uns aus tiefstem Herzen und ich glaube das sich ab jetzt einiges ändern wird.“ Antwortete Arkov. „Glaubst du das sie uns offen Angreift?“ fragte Drak weiter. „Bisher wurden die Imperialen Truppen nicht mobilisiert, es ist aber definitiv wahrscheinlich. Immerhin haben wir sie auch offen angegriffen.“ Antwortete Arkov schulterzuckend.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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25 Jan 2014 13:15 #63803 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Drak zog daraufhin eine Fratze und meinte: „Konnte ja niemand ahnen das ausgerechnet jetzt ein neuer Kaiser an die Macht kommt.“, „Das nicht Stammesfürst. Aber das es eine Reaktion geben wird musste dem Rat doch klar sein.“ Antwortete Arkov und gab sich dabei keine Mühe seine Geringschätzung für den Stammesrat zu verbergen. Auch wenn die Arthan Offiziell als Republik organisiert waren, herrschten in Wirklichkeit die Despotischen Stammesfürsten die jeweils ihren Familienclan kontrollierten. Jeder Stammesfürst war dabei Mitglied des Stammesrates in dem er über den allgemeinen Entscheidungen welche die ganze Republik betrafen abstimmen konnte. Allerdings verfügten nicht wenige Stammesfürsten auch über eigene Militärische Streitkräfte und zogen mit deren Hilfe ihr Ding durch, was dafür sorgte das die ganze Republik bestenfalls als Instabil zu bezeichnen war, ein Umstand der von Gesetzlosen Kräften regelmäßig ausgenutzt wurde. Auf dem Territorium der Republik Arthan existierten mehr bekannte Kartelle und Piratenclans als irgendwo sonst, was wiederrum dafür sorgte das die Wirtschaft chronisch kurz vor dem Zusammenbruch stand wodurch die Stammesfürsten auf die Hilfe eben jener krimineller Organisationen angewiesen waren wenn sie Konkurrenzfähig bleiben wollten, ein Teufelskreis. „Deine Meinung zu dieser Offensive ist mir Bekannt Arkov, ich hoffe dennoch das du deine Pflicht für die Republik erfüllen wirst.“ Meinte Drak dann etwas unterkühlt ehe er die Verbindung unterbrach. „Du meinst wohl für dich.“ Zischte Arkov daraufhin und schüttelte den Kopf, manchmal beneidete er die Imperialen Offiziere um ihre Klare Befehlsstruktur und die Tatsache das sie immer wussten für wen und für was sie kämpften.

Etwas früher stand Nathan noch etwas Schlaftrunken vor Landebrücke 4 und sah dem Drohnenzerstörer der Unionsflotte dabei zu wie er sich elegant und absolut fehlerfrei annäherte. „Schönes Schiff.“ Dachte er sich dann und lies seinen Blick an den elegant geschwungenen Hüllentrassen, unter welchen dutzende verschiedener Kampfdrohnen auf ihren Einsatz warteten, entlang gleiten. Es war schon immer sein Traum gewesen auf solch einem Schiff zu dienen. Dann ging eine kurze Vibration durch die Wartelounge und Nathan sah zu wie der Andocktunnel ausfuhr um die Luftschleuse des Zerstörers mit der Station zu verbinden. Ein letztes Mal überprüfte er dann ob seine Uniform ordentlich saß und er einen passablen Eindruck machte ehe er sich vor der gläsernen Tür, welche den Andocktunnel mit der Station verband, in Positur stellte. Es dauerte auch nicht lange bis eine gruppe aus vier Menschen, drei Männer und eine Frau, durch den Andocktunnel auf ihn zu kahmen. Sobald sich die Tür geöffnet und die Gäste hindurch gekommen waren blieben sie stehen lediglich ein junger Mann trat vor und fragte: „Sicherheitsoffizier Danna?“ , „Ja, ich bin Ihre Eskorte.“ Antwortete Nathan. „Gut haben sie etwas dagegen wenn wir das Protokoll bei Seite lassen?“ fragte der Mann dann. „Nenn mich Nathan.“ antwortete Nathan schulterzuckend. „Gut ich bin Ben der Teamleiter, der kleine da hinten ist Josh unser Bohrspezialist, der Hagere ist Janush unser Bergbauingenieur und die Hübsche Lady da heißt Viktoria, sie ist unsere Mineralienexpertin.“ Stellte Ben dann sein Team vor. Noch ehe jemand anderes etwas sagen konnte fragte dann Viktoria: „Nathan?“, „Schön dich wieder zu sehen Vickie.“ Antwortete Nathan der die schlanke Blondine sofort wiedererkannt hatte. „Ihr kennt euch?“ fragte dann Ben etwas verwirrt. „Könnte man so sagen.“ Antwortete Nathan. „Wir waren zusammen auf der Technischen Fakultät, aber er wurde von der Flotte abgewiesen.“ antworte Viktoria dann etwas ausführlicher. „Ach du wolltest auch zur Flotte?“ fragte Ben dann interessiert. „Ja, die dachten wohl das dieser Felsen hier besser für mich geeignet ist.“ antwortete Nathan schulterzuckend. „Hmm verstehe.“ Meinte Ben daraufhin der sofort merkte das er sich hier auf dünnem Eis bewegte und daher die Unterhaltung möglichst auf ein anderes Themengebiet lenken wollte. „Debbie zeigt euch jetzt eure Zimmer, von mir aus können wir uns später noch auf dem Freizeitdeck treffen um die Mission durch zu sprechen.“ erwiderte Nathan dann. „Gerne.“ Brummten die Wissenschaftler zur Antwort ehe sie den eingeblendeten Holopfeilen folgten. „Wir sehen uns.“ Meinte Viktoria dann augenzwinkernd ehe sie ihre Tasche schnappte und durch die Ausgangstür verschwand.

Nur geringfügig später saß Nathan auf seinem Angestammten Platz in einer der Freizeit Lounges der Station die ansonsten Hauptsächlich von Bergarbeitern frequentiert wurden und starrte in seinen Drink hinein. „Hey Nathan sieh dir das mal an.“ Meinte dann Kyle der Wirt und deutete auf einen Monitor über seinem Kopf. Zwar brauchte Nathan kurz um zu verstehen was er da sah, doch sobald er es verstanden hatte machte sich ein ganz schön flaues Gefühl ins einem Magen breit. „Hey was schaust du dir den da an?“ fragte dann eine Frauenstimme von hinten. „Sieh selbst.“ Antwortete Nathan und deutete auf den Bildschirm auf dem soeben eine gewaltige Feuersäule durch eine Halle schoss. „Ist dass das was ich denke das es ist?“ fragte Viktoria dann. „Jap, das Imperium hat einen neuen Kaiser.“ Antwortete Nathan. „Schalt mal den Ton an, ich will hören was sie sagt.“ Meinte Nathan dann zu Kyle, dieser nickte kurz ehe die künstlich verstärkte Stimme der neuen Kaiserin durch das Etablissement hallte: „...Unter meiner Führung werden wir jeden Feind unseres großen Imperiums erbarmungslos Vernichten!“ Während auf diese Ansprache das tausendfache Kriegsgebrüll des Imperialen Volkes durch die Lautsprecher halte meinte Nathan: „Das klingt nicht gut.“, „Wen wundert’s, die Arthan haben das ja praktisch raus gefordert und wir verhalten uns auch nicht gerade deeskalierend. Es war von vorneherein Absehbar das dieser Waffenstillstand irgendwann endet.“ Erwiderte Viktoria. „Schon, aber ich hatte gehofft dass das erst nach meinem Gastspiel n diesem Universum passiert.“ Antwortete Nathan. „Noch sind wir nicht im Krieg.“ Gab Viktoria daraufhin zu bedenken. „Das ist nur ne Frage der Zeit, wenn die Trommeln des Krieges einmal schlagen kann sich auf Dauer keiner entziehen.“ Erwiderte Nathan. „Was ist denn hier los?“ fragte dann Ben der gerade durch die Tür getreten war und die vielen leicht betretenen und nachdenklichen Gesichter musterte. „Du hast gerade den Amtsantritt einer neuen Kaiserin verpasst und sie wirkte ziemlich sauer.“ Antwortete Viktoria.

„Das war eine gute Rede Kaiserin.“ meinte Priesteraufseher Molan anerkennend während er sich, trotz seines fortgeschrittenen Alters, erstaunlich elegant verneigte. „Ich danke euch Priesteraufseher.“ antwortete Arianna sichtlich bemüht von oben herab zu klingen wie es von ihr erwartete wurde. Molan verdrückte daraufhin ein kurzes Grinsen ehe er fortfuhr: „Euch ist mit Sicherheit bewusst was die Tradition nun verlangt?“, „Natürlich.“ Antwortete Arianna knapp, immerhin wusste jeder dass sich der Kaiser regelmäßig zur Meditation zurück zog. „Dann gestattet mir euch zu führen.“ Erwiderte Priesteraufseher Molan. „Geht voran Priestertaufseher.“ Antwortete Arianna. Priesteraufseher Molan sank daraufhin noch etwas tiefer in die Knie ehe er sich wieder erhob und angemessenen Schrittes voran lief. „Zufrieden?“ fragte Arianna dann Beldanna die knapp hinter ihr lief. „Du machst das wirklich gut, offenbar hat mein Unterricht doch was genützt.“ antwortete Beldanna ehe sie sich klar wurde das sie die Kaiserin der Flammen gerade geduzt hatte und daher vor Scham errötete ehe sie meinte: „Verzeiht mir Kaiserin ich habe unbedacht gesprochen.“, „Ich vergebe euch Hüterin.“ Antwortete Arianna grinsend und nahm sich währenddessen fest vor als eine ihrer ersten Amtshandlungen das Protokoll zum gegenseitigen Umgang am Imperialen Hof etwas zu lockern. „Wir sind da Kaiserin.“ Meinte Priesteraufseher Molan dann und dauerte auf eine Prunkvoll verzierte Tür. Arianna nickte daraufhin und schritt auf die sich theatralisch langsam öffnende Tür zu, sie wusste was sich dahinter befand, das höchste Heiligtum des Imperiums, die Halle der Flammen.
~~~Ende Kapitel 3~~~

mfg.: Tg

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28 Jan 2014 15:09 #63863 by Jack Hunter
Hast ja recht bezüglich der Titel und Ränge, war nur ein Vorschlag. Doch schau dir mal Battlestar Galactica an, da geht es eigentlich um zwölf Kolonien der Menschen und doch sieht alles (abgesehen von den Raumschiffen natürlich) so aus wie auf der Erde und heißt auch fast alles so (vor allem in der Prequel-Serie Caprica, wo sie heutige Autos fahren und auch Pistolen verwenden), da es ja von Menschen entwickelt wurde.^^

Zu Kapitel 3: Da hätte wunderbar der Titel "Die Krönung" gepasst.^^
Echt gelungene Zeremonie. Hatte etwas von den Ori, allgemein das ganze Imperium, da zum einen ihre Religion mit Feuer, Unterwerfung und Eroberung zu tun hat (wer ihre Religion nicht annimmt oder sich ihnen widersetzt, wird vernichtet!), zum anderen ist Arianna nun ähnlich zu Adria, vor allem als ihre Robe angeblich in Flammen stand (was auch von "Die Tribute von Panem" sein könnte: Katniss, das Mädchen, das in Flammen steht^^). Dennoch gute Umsetzung.

Kann es sein, dass du auf Lovestories stehst? Irgendwie ist da in jeder deiner FFs eine dabei, egal ob in DRG mit Tal'mesh und Tanara oder in DTI mit Klara und Tom, so ist es hier mit Nathan und Viktoria (würde ich meinen). Nicht, dass das schlecht ist, es wundert mich nur. Kann man nur gespannt sein, ob es was mit den beiden wird.^^

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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01 Feb 2014 16:10 #63916 by Todesgleiter
Tja dann waren die Autoren von BSG nicht besonders einfallsreich, mal davon abgeshen das die ganze Geschichte nur so vor Logiklöchern strotzt :lol: Beispielsweiße können sie Überlichtfähige Rmschiffe mit künstlicher Gravitation usw. bauen, haben es aber noch nicht Geschafft die Magnetbeschleunigungswaffen (Stichwort: Schienenkanone) zu meistern :D

Und nur weil die Entwickelende Gattung die Selbe ist, heißt das noch lange nicht das am Ende das gleiche rauskommt, man muss sich nur die Gecshichte der Erde ansehen. Da haben sich die unterschidlichen Völker auch unterschiedlich entwickelt obwohl sie derselben Rasse angehören.

Hey stimmt, die ähnlichkeit zum Ori Kult ist mir noch garnicht aufgefallen, aber jetz wo du's sagst... :lol: Und nein ich steh nicht auf Lovestories :D Aber es ist nunmnal ne gute möglcihkeit seine Figuren mal Gefühle zeigen zu lassen.

@all: So dann geht es mal weiter mit:
Kapitel 4
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Herlan saß gelangweilt auf seinem Stuhl und lies die Erklärungen über sich ergehen, er hasste die Theoretischen Bestandteile seiner Ausbildung. Plötzlich öffnete sich dann die Tür und Ausbilder Gregos sah verärgert zur Tür, hielt eine scharfe Bemerkung jedoch zurück da so eben ein Ranghoher Vertreter der flotte in den Raum getreten war. „Ausbilder deine Pflicht ist getan, wir sind im Krieg melde dich umgehend beim nächsten Stützpunkt der Reserve. Der Rest von euch kann sich jetzt stolz Kampfpilot nennen, wir Brauchen jeden Piloten. Meldet euch bei Shuttlerampe Sieben wo ihr zur fünften Flotte transportiert werdet um die Verluste beim Angriff auf Echelon V auszugleichen.“ Herlan und Seag warfen sich daraufhin viel sagende Blicke zu, zwar hatten sie alle bereits Fortschritte in der Ausbildung gemacht, doch in einem realen Gefecht waren sie allesamt lediglich Kanonenfutter um von den wirklich wichtigen Zielen ab zu lenken. „Na Vorwärts setzt euch in Bewegung in diesem Moment zieht das Imperium seine Streitkräfte gegen uns zusammen!“ rief dann der Vertreter in einem Befehlsgewohnten Tonfall, es war offensichtlich das er dies nicht zum ersten Mal tat und keine Probleme damit hatte all diese Jungen Menschen in ihren sicheren Tod zu schicken.

Schicksalsergeben erhoben sich Herlan und Seag dann gemeinsam mit ihren Kameraden dann obwohl sie allesamt wussten das es unwahrscheinlich war das sie ihren nächsten Geburtstag noch erleben würden.
Noch während in der Republik Arthan die Vorbereitungen auf den unausweichlichen Schlagabtausch getroffen wurden, hatte Kaiserin Arianna ihren ersten offiziellen Tag als Kaiserin und bemühte sich eine überlegene Ausstrahlung aufrecht zu erhalten während sie auf dem gewaltigen Thron saß und darauf wartete das ihren Anweisungen Taten folgten. Dann öffneten sich die gewaltigen Türflügel, welche in den Saalführten und zwei Männer schritten auf den Thron zu ehe sie sich elegant verneigten. „Ihr habt uns rufen lassen Kaiserin.“ Grüßte dann einer der beiden. „Exakt. Ich gedenke meinen gestrigen Worten Taten folgen zu lassen. Geheimrat, wie viel Wissen wir über die Kapazitäten der Arthan?“ antwortet Arianna, der es zugegebener maßen gefiel wie der griesgrämige und wichtigtuerische Geheimrat vor ihr Buckelte. „Wir verfügen über Schläferagenten auf praktisch jedem ihrer Kommandoschiffe und verfügen über Zugang zu ihrem Militärischen Netzwerk. Der Fernmeldedienst war nicht untätig Kaiserin.“ antwortete Geheimrat Deskar umgehend. Arianna setzte daraufhin ein fieses Grinsen auf, der Imperiale Fernmeldedienst war nicht umsonst gefürchtet, es handelte sich um den Effektivsten Geheimdienst des bekannten Raumes mit den Elitärsten aller Agenten, keine Information war auf Dauer vor ihm sicher und auch Attentate auf Ranghohe Persönlichkeiten oder Sabotageakte stellten in der Regel kein Problem dar. Es wunderte daher nicht das der Fernmeldedients schon immer ein beliebtes Machtinstrument der Kaiser gewesen war.

„Sehr gut, bringt in Erfahrung wie viele Schiffe die Arthan wo stationiert haben und sorgt dafür das wir über jede Entscheidung des Stammesrates informiert werden, ich will das wir mehr über die Vorgänge innerhalb der Arthan wissen als sie selbst. Zusätzlich möchte ich das Ihr das Randwelten Kartell und andere einflussreiche Organisationen im Arthan Raum infiltriert. Habe ich mich klar ausgedrückt?“ meinte Arianna dann. Geheimrat Deskar schluckte daraufhin sichtlich, eine derartige Informationskampagne hatte schon lange kein Kaiser mehr gestartet. „Gibt es ein Problem Geheimrat?“ fragte Arianna dann nachdem Deskar mit einer Bestätigung zögerte. „Nein, nicht direkt Kaiserin, aber das wird dauern und ich benötige mehr mittel.“, „Ihr sollt so viele Mittel und Materialien erhalten wie Ihr benötigt Geheimrat Deskar.“ Antwortete Arianna beiläufig, sie mochte jung sein, doch sie wusste dank des Studiums alter Aufzeichnungen, die sie früher aus Langweile gelesen hatte, das man einen Krieg nicht nur durch Militärische Schlagkraft gewann, Wissen war mindestens genauso wertvoll. „Wie Ihr wünscht Kaiserin.“ bestätigte Geheimrat Deskar dann dem erst in diesem Moment richtig klar wurde das ab jetzt wohl ein anderer Wind wehte. „Gut. General Militäradjutant sorgt dafür dass die Flotte bereit ist zu zuschlagen wenn es soweit ist. Ich rede hier von einer Generalmobilmachung, jedes einzelne Kampfschiff muss bemannt und bestückt sein.“ Meinte Arianna daraufhin. „Wie Ihr wünscht Kaiserin.“ Bestätigte General Militäradjutant Arkintec umgehend ehe er fragte: „Wünscht Ihr die Entsendung einer oder mehrerer Flotten in Richtung des Arthan Raumes?“, „Nein. Sie sollen vorläufig denken sie kämen ungeschoren davon.“ Antwortete Arianna sofort. General Militäradjutant Arkintec nickte daraufhin kurz zur Bestätigung und wartete genau wie Geheimrat Deskar auf weitere Anweisungen. „Ihr könnt euch nun entfernen.“ Meinte Arianna dann nachdem ihr aufgefallen war das die beiden Männer keine Anstalten machten sich zu entfernen. Umgehend hieben die beiden sich mit der Faust auf die Brust und drehten sich auf dem Absatz um ehe sie davon marschierten.

„Muss ich den wirklich alles direkt Befehlen?“ fragte Arianna dann leicht genervt sobald die beiden Männer den Raum verlassen hatten. „Dadurch besteht nicht die Gefahr das eure Anweisungen Fehlgedeutet werden Kaiserin.“ antwortete Beldanna. „Ja, aber es ist umständlich. Und außerdem wäre ich dir verbunden wenn aufhören würdest mich ständig Kaiserin zu nennen, du weißt wie ich Heise Beldanna.“ Erwiderte Arianna. „Das tue ich, aber es ist nicht gestattet die Kaiserin bei ihrem Namen zu nennen.“ Antwortete Beldanna. „Dann erlaube ich es dir hiermit. Nur weil ich jetzt dieses Ding trage bin ich auch kein anderer Mensch und diese Abgehobene und umständliche Art zu sprechen macht mich noch ganz wahnsinnig.“ Erwiderte Arianna und deutete dabei auf ihre Krone die geradezu Kunstvoll in ihr lange schwarzes Haar eingearbeitet war. „Du bist deinem Vater ziemlich ähnlich. Er hielt auch nicht allzu viel von dem umständlichen Protokoll.“ meinte Beldanna dann grinsend. „Warum hat er es dann nicht geändert?“ fragte Arianna umgehend. „Ich weiß es nicht und ich Maße mir nicht an seine Beweggründe gekannt zu haben.“ antwortete Beldanna schulterzuckend. „Verstehe.“ Meinte Arianna daraufhin ehe sie sich wieder der Aufgabe widmete ihre ganzen Befugnisse und die damit verbundenen Aufgaben zu verinnerlichen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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01 Feb 2014 16:12 #63917 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

Nathan befand sich unterdessen an Bord einer kleinen Transportfähre und legte sich seinen Druckanzug an. „Wie lange braucht ihr für eure Einschätzung der Lage?“ fragte er dann während er seinen Helm von einem Halter an der Wand löste. „Kommt drauf an. Kann schon ein bisschen dauern je nachdem was wir finden.“ Antwortete Ben. „Verstehe.“ Erwiderte Nathan mit einem leicht säuerlechten Tonfall. „Irre ich mich oder hasst du keine Lust?“ fragte Ben dann belustigt. „Ihr habt ja wenigstens was zu tun, ich werde mir die ganze Zeit nur die Beine in den Bauch stehen da kommt Freude auf.“ Brummte Nathan zur Antwort. „Du sollst doch auf uns aufpassen also kannst du ruhig auch ein bisschen laufen.“ meinte dann Viktoria augenzwinkernd. „Ohr ja, diese Gegend ist auch berüchtigt für ihre Menschfressenden Planetoiden und den Silikat staub des Todes. Ich werde garantiert viel zu tun haben.“ Erwiderte Nathan und setzte sich den Helm auf während die Wissenschaftler vor sich hin glucksten. „Sieh es einfach so dass du dabei behilflich bist die Union für den mittlerweile ziemlich wahrscheinlichen Kriegsfall zu rüsten.“ Meinte dann Josh und schlug Nathan die Hand auf die Schulter. „Pfft.“ Erwiderte Nathan lediglich ehe sich Debbie, welche die Fähre steuerte, zu Wort meldete und verkündete: „Erreichen Landezone und Vermessungspunkt Alpha, bereithalten für Dekomprimierung des Frachtraumes.“, „Alles klar bring uns runter.“ bestätigte Nathan nach einem kurzen Blick in die Runde in dem er sich vergewisserte das auch alle ihren Helm aufhatten, eine überflüssige Aktion, Debbie würde die Schotten sowieso erst öffnen wenn ihre Sensoren sie davon überzeugt hatten das die Besatzung auf den Luftleeren Raum vorbereitet war.

Dann ging ein leichter Ruck durch die Fähre und Debbie meldete Pflichtbewusst: „Zielkoordinaten erreicht, bereithalten für Dekompression des Ladebereiches.“ Nach einer kurzen Pause ertönte dann ein zischen das darauf hindeutete das die Atmosphäre aus dem Liebreich der Fähre evakuiert wurde. Sobald sämtliche Luft aus dem Ladebereiches abgesaugt war ertönte Debbies Stimme wieder aus den Lautsprechern in den Helmen der Gruppe: „Hauptschott wird geöffnet.“ Sofort darauf öffnete sich die Ausstiegsluke, welche lediglich ein Hüllensegment war das an Scharnieren befestigt war und nun nach unten weg klappte. Durch die daraus freiwerdende Öffnung konnte man auf die Trostlose Oberfläche des Planetoiden sehen, eine schier endlose Felswüste, übersät von Einschlagskratern kleinerer Felsbrocken. „Dann wollen wir mal.“ Dachte sich Nathan und ging, sein Gravitationsgewehr lässig über die Schulter gelegt, voran aus dem inneren der Fähre hinaus auf die unwirtliche Oberfläche des Planetoiden. Außerhalb sah er sich kurz Alibimäßig um ehe er meinte: „Sieht sicher aus, ihr könnt anfangen, immerhin sind hier jede Menge Steine die auf ihre Analyse warten.“, „Hey spotte nicht, ohne uns gäbe es immerhin keine Waffen mit denen Jungs wie du rumspielen könnten.“ meinte dann Viktoria. „Ich spotte doch nicht, sowas würde mir doch nicht im Traum einfallen.“ Erwiderte Nathan daraufhin worauf lautes Prusten durch die Sprechverbindug tönte.

„Das ist interessant.“ Meinte dann Bens Stimme. Nathan, der sich nicht angesprochen fühlte, zuckte daraufhin lediglich mit den Schultern und beschloss einen kleinen Rundgang um die Fähre zu machen. „Was ist den Interessant?“ fragte dann Janusch. „Die Gravitation dieses Planetoiden liegt bei 0,8G.“ antwortete Ben. „Das ist unmöglich, er ist viel zu klein für eine derartig starke Gravitation.“ Erwiderte Janusch sofort. „Außer sein Kern besteht aus ungeheuer dichtem Material.“ Warf Viktoria sofort ein. „Keine Zeichen von Radioaktivität.“ Stellte dann Josh fest. „Seltsam.“ Erwiderte Janusch sofort. „Bohren wir Ihn einfach mal an und schauen was unter der Felskruste steckt.“ Schlug dann Josh vor. „Guter Plan.“ Stimmte Ben zu. „Vielleicht finden wir ja Gold.“ Gluckste dann Janusch. „Möglich. Aber ein großes Osmium Depot ist wahrscheinlicher, immerhin ist das bei weitem dichter als Gold.“ Erwiderte Ben „Aber immer noch unwahrscheinlich die äußere Kruste besteht hauptsächlich aus Silikaten, genau wie der Staub. Zudem ist Osmium noch seltener als Gold.“ Erwiderte Viktoria sofort. „Silikate sind aber bei weitem nicht so schwer.“ gab Janusch sofort zu bedenken. „Das weiß ich auch, aber wenn ich mich nicht verrechnet habe gibt es gar kein uns bekanntes, nicht Radioaktives Material das Dicht genug für diese Gravitation wäre. Irgendwas ist hier also so oder so faul.“ Erwiderte Viktoria während Josh bereits seinen Probenbohrer aufgebaut hatte. „Vielleicht findet ihr ja ein Alien Artefakt.“ Meinte dann Nathan witzelnd, der die ganze Unterhaltung natürlich mit gehört hatte. „Das wäre das erste, das jemals gefunden würde. Bisher gibt’s keine Anzeichen für andere Lebensformen. Sämtliche uns bekante Planeten sind tote Einöden bis sie durch unser Terraforming leidlich bewohnbar werden.“ Erwiderte Ben. „Spaßverderber.“ Antwortetet Nathan der unterdessen von seinem Rundgang zurück war und sich die Zeit damit vertrieb einige kleinere Asteroiden die in geringer Distanz vorbei schossen mit dem Zielvisier seiner Waffe zu verfolgen.

Herlan und Seag befanden sich derweil mit einigen Dutzend weiteren jungen Kampfpiloten an Bord eines kleinen Versorgungschiffes das sie zu ihren neuen Einsatzorten bringen sollte. „Weiß ja nicht wie es dir geht, aber ich fühl mich echt mies.“ Stellte Seag dann fest. „Ich glaube da bist du nicht alleine.“ Meinte Herlan schulterzuckend, man musste nur in die Gesichter der jungen Männer blicken und wusste sofort das die meisten hier lieber wo anders währen. Dann ertönte wieder die Scharrende Computerstimme: „Bereitmachen für Raumsprung.“, „Spitze, ich hab die Simulation schon gehasst.“ Stellte Herlan fest während er sich gemeinsam mit Seag der Schlange aus Menschen anschloss die in den nächsten Raum führte. „Sei froh das sind schon MK.II Kapseln, früher hat man sich erst noch ausziehen müssen.“ Gab Seag dann zu bedenken. „Das ist bestimmt jedes Mal in einem Schwanzvergleich ohne Ende ausgeartet.“ Erwiderte Herlan grinsend während die bedien durch die Tür in den nächsten Raum traten. Dieser Raum war zwar relativ groß, jedoch bis unter die Decke mit Apparaturen die in einem Metallgestell hingen vollgestopft. Brav schoben sich Herlan und Seag dann durch den Schmalen Korridor zwischen den Apparaturen hindurch ehe sie zwei leere Fanden. Bei den Apparaturen handelte es sich nämlich um spezielle Stabilisationskapseln die den Menschlichen Körper vor den Auswirkungen eines Raumsprunges schützten. „Bis später.“ Meinte Herlan dann und lies sich rücklings in die Kapsel fallen, weit viel er jedoch nicht da er schon nach wenigen Zentimetern von dem weichen Kunstschaum aufgefangen wurde der sich umgehend an die Körperkonturen anpasste um den Körper optimal zu stützen. Nach weiteren Minuten in denen auch alle restlichen Piloten ihre Kammern betreten hatten ertönte wieder die Stimme des Bordcomputers: „Aktivierung der Stabilisationskapseln.“ Sofort darauf schlossen sich die Deckel der Kapseln und Herlan fand sich in völliger Dunkelheit wieder.

Dann ertönte ein kurzes Summen ehe Herlan eine Flüssigkeit fühlte die von unten in die Kammer gepumpt wurde. „Das ist der Part den ich nicht leiden kann.“ Dachte er sich während der Flüssigkeitsspiegel schnell stieg. Obwohl die Flüssigkeit angenehm temperiert war stellten sich Herlans Haare auf als sie über seien Brust stieg. Dann stieg die Flüssigkeit auch über Herlans Kopf und füllte den Hohlraum in der Kapsel damit komplett aus. Zu erst hielt Herlan instinktiv die Luft an obwohl er wusste das es Sinnlos war. Mit aller Konzentration die er aufbringen konnte öffnete er dann den Mund und lies die Flüssigkeit seine Lungen füllen. Zuerst fühlte es sich furchtbar an, so musste sich auch ein Ertrinkender fühlen. Doch dann begann die Flüssigkeit ihre Aufgabe zu erfüllen und gab den Sauerstoff an Herlans Lungen ab wodurch er zwar nicht erstickte, sich aber auch nicht als zu gut fühlte. Schließlich überkam Herlan die bekannte Schläfrigkeit, sein Bewusstsein würde für die Dauer des Sprunges ausgeschaltet werden um zu verhindern das er von Panik gepackt wurde. „Dann wollen wir mal.“ dachte er sich daher und lies seine Gedanken schweifen, nur Sekundenbruchteile später hatte er schon das Bewusstsein verloren, genau wie alle anderen Menschen an Bord auch. „Initialisiere Sprungsequenz.“ Meldete der Bordcomputer dann, obwohl es niemanden mehr gab der diese Meldung hören hätte können.

Während Herlan und Seag an Bord des Versorgungsschiffes friedlich vor sich hin dämmerten, setzte Nathan zu seiner fünfundfünfzigsten Runde um die Landezone an, zwar hatten die Wissenschaftler bislang nicht in Erfahrung bringen können woher der starke Gravitation des Planetoiden her rührte, immerhin bestanden alle bisher gesammelten Proben aus für diesem Asteroidenfeld typischen Mineralien, aber so schnell wollte Ben nicht aufgeben und lies Josh immer tiefer bohren, auch wenn der Probenbohrer für derartige Arbeiten eigentlich gar nicht Konzipiert war. „Lange macht er das nicht mehr mit, eigentlich ist diese Apparatur nur für kleine Probebohren bis zwanzig Meter tiefe gedacht nicht für Löcher von über hundert Meter.“ Meinte Josh dann der die Parameter des Bohrantriebs mit Argusaugen überwachte. „Wird schon schiefgehen.“ Erwiderte Ben nur kurz bevor der Bohrer endgültig den Geist aufgab und Josh einen unanständigen Fluch aussprach. „Der ist hinüber, die Magnetkupplungen sind total abgewetzt und auch die Antriebsspulen sahen schon mal besser aus.“ stellte Josh dann fest und hob die ehemaligen Antriebsspulen hoch, es waren nur noch verschmolzenen Metallklumpen. „Verdammt.“ Meinte Ben daraufhin frustriert. „Und was wollt ihr jetzt machen?“ fragte Nathan der gerade von seiner Runde zurück kehrte und einen belustigten Unterton nur schwer unterdrücken konnte. „Erst mal gar nichts, wir Brauchen Ersatzteile. Ich denke wir machen Morgen weiter.“ Antwortete Ben weniger gut gelaunt. „Endlich eine gute Nachricht, wenn wir uns beeilen kommen wir noch rechtzeitig zum Abendessen.“ Erwiderte Nathan als einziger aufrichtig gut gelaunt. „Du bist unmöglich.“ stellte Viktoria dann fest. „Sagt die Frau, die Felsbrocken einem Ordentlichen Abendessen im Kyle’s vorzieht.“ antwortete Nathan der sich bereits wieder in den Ladebereich ihrer Transportfähre begeben hatte, sollten die Wissenschaftler ihre Spielzeuge und Proben doch selbst Tragen, das war nicht sein Job.
~~~Ende Kapitel 4~~~

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07 Feb 2014 06:11 #63943 by Amelius
Replied by Amelius on topic Die Chroniken des Feuers
Das wars dan wohl mit kindlicher freundlichkeit... :)
Mal schauen ob die kaiserin am ende ne richtig brutale Tyrannin wird oder auch gnade walten lässt, nachdem bzw obwohl das ja bereits einmal nach hinten losging. Auf jedenfall freu ich mich, dass ich jetzt wieder am Wochenende ein Tg-kapitel lesen kann ;)

-Does he know the location of Atlantis?
-More unnesessary detail. Well, obviously the answer is yes, an obviously you'll assume I'm lying, And obviously it won't matter because I know you can't take the chance either way.

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