Die Chroniken des Feuers

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04 Jan 2014 18:58 #63466 by Todesgleiter
Hi Leute,
Ich denke ich bin jetzt weit genug um den ertsen Teil meiner neuen Story,"Die Chroniken des Feuers", mit euch zu teilen.
(Konstruktive) Kritik bezüglich der Handlung sind natürlich nach wie vor gestattet ;)
Wünsche ansonsten einfach viel Spaß beim eintauchen in ein neues Science Fiction Universum made by Tg :D
Die Chroniken des Feuers

Prolog:
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Der Atem des alten Mannes ging nur noch stoßweiße während kalter Schweiß seine Stirn im flackernden Licht der an den Eckpfoste seiner Ruhestätte angebrachten Feuerschalen glänzen lies. Doch sein Blick war nach wie vor fest, er empfand keine Angst vor dem Tod. Plötzlich tauchte eine gewaltige Gestallt neben dem Bett des Mannes auf und meinte: „Ihr habt mich Rufen lassen Kaiser.“ Während sie den Kopf senkte und die rechte Hand auf die Linke Brust legte. Der Kaiser fuhr sich erst mit der Zunge über die Lippen ehe er antwortete: „Ja das habe ich. Es ist gut das ihr so schnell gekommen seid General.“ Der General antwortete daraufhin nichts und erwartete seine Anweisungen mit stiller Ergebenheit. „Ich habe eine letzte Bitte an euch. Ihr wart schon immer der Loyalste und entschlossenste aller meiner Untertanen.“ fuhr der im Sterben liegende Kaiser fort. „Euer vertrauen ehrt mich.“ Antwortete der General, noch immer mit gesenktem Blick. „Gut. Das Imperium braucht eine starke Hand um es in dieser dunklen Zeit zu führen General. Hiermit erlasse ich die Verfügung das ihr, General Militäradjutant des Flammenden Thrones Severon Arkintec, den vorrübergehenden Zugriff auf alle Gewalten des Flammenden Thrones erhaltet um das Imperium zu leiten und zu bewahren bis mein rechtmäßiger Nachfolger in der Lage ist seine Bestimmung zu erfüllen.“ Der Kaiser atmete daraufhin noch einmal tief durch, das sprechen kostet ihn viel von seiner verbliebenen Kraft. „Aber Kaiser...“ setzte General Arkintec daraufhin an wurde jedoch durch ein Handzeichen wieder zum Schweigen gebracht. „Ich weiß das Ihr mich nicht enttäuschen werdet.“ Fügte der Kaiser mit einem entschlossenen Unterton in der Stimme hinzu.

General Arkintec schwieg daraufhin, obwohl an seinem Blick unschwer die Zweifel zu erkennen waren die ihn plagten. Nach ein paar Minuten in denen die beiden Männer nichts gesagt hatten unternahm der General dann den nächsten Versuch: „Herr, woher soll ich wissen wann euer Nachfolger soweit ist?“, „Ihr werdet es erkennen. Ihr dürft euch nicht so selbstkritisch beurteilen General.“ Antwortete der Kaiser ehe er von einem heftigen Hustenanfall durchgeschüttelt wurde. Nachdem er die Hand wieder vom Mund nahm waren unschwer die Braunroten sprenkel darauf zu sehen und der Kaiser meinte: „Ich will noch einmal meine Tochter sehen bevor es vorbei ist.“ Lautlos wie ein Schatten löste sich daraufhin eine Gestalt aus dem Dämmerlicht und huschte durch die große Flügeltüre aus dem Raum. Nur Sekunden später trat eine ältere Frau in den Raum, sie trug ein prächtiges Gewand wie es für die Frauen am Hof üblich war, doch dass was alle Blicke wie magisch anzog war das winzige Kind auf ihrem Arm. Kaum alt genug um sich selbst Aufzurichten, lastete bereits die Erwartung eines ganzen Imperiums auf den Schultern dieses kleinen Mädchens. „Herr.“ Meinte die Frau dann und verneigte sich vor dem Bett des Kaisers. „Tretet näher edle Beldanna.“ Erwiderte der Kaiser leise während General Arkintec zur Seite trat um nicht im weg zu stehen. „Sie wächst schnell mein Kaiser und ist Kerngesund.“ Meinte Beldanna dann. „Gut. Große Taten und Ereignisse liegen noch vor ihr und ich fürchte das sie eine Stütze braucht. Ich werde dann jedoch Nichtmehr da sein und bitte daher euch, bringt meiner Tochter den unterscheid zwischen gut und Böse bei, lehrt sie auf ihr Herz zu hören und nicht dieselben Fehler wie ich zu machen.“ Führte der Kaiser aus wobei man ihm anhört wie sehr das sprechen an ihm zehrte. „Wie ihr wünscht mein Herr.“ Erwiderte Beldanna ergeben. Worauf sich der Kassier seiner Tochter direkt zuwandte und in ihre Auge sah ehe er nur ein einziges Wort aussprach, ein Wort das niemand im Raum verstand, doch alleine dessen Klang ausreichte um alle Anwesenden in Ehrfurcht zu versetzen, sogar die Flammen in den Feuerschaden bäumten sich bei der Nennung des Begriffes regelrecht auf und loderten kurzzeitig bis knapp unter die Decke.

Als sich die Lichtverhältnisse wieder normalisiert hatten war der Kaiser tot. Sämtliche Lebensenergie über die er noch verfügt hatte schien von dem einen Wort mitgerissen worden zu sein. Fast augenblicklich darauf ertönte ein Gong der den ganzen Palst vibrieren lies, dann noch einer und noch einer, insgesamt waren es zwanzig an der Zahl, stellvertretend für die zwanzig bisherigen Kaiser des Imperiums. Als Klangkörper diente eine uralte Glocke die noch aus der Gründungszeit des Imperiums stammte und laut den Manuskripten aus den Überresten des Streitwagens gefertigt war mit dem der Feuergott einst diese Welt erreicht und sich tief unter seiner Oberfläche zu seinem Schlaf zurück gezogen hatte. Erst bei der Krönungszeremonie des neuen Kaisers würde die Glocke wieder schlagen, dann jedoch einundzwanzig mal, als Symbol für den Neuanfang. Doch vor dem Neuanfang stand die Gesetzliche Trauerzeit, mit dem ersten Glockenschlag senkten sämtliche Anwesenden ihr Haupt und Verliesen das Schlafgemach des toten Kaisers auf leisen Sohlen und ohne ein Wort zu sagen. Im selben Moment traten die Priester des Feuers in den Raum, sie hatten eine Antigravitationstrage dabei und würden den Körper des Verstorbenen nach alter Tradition in die Halle der Flammen bringen um die sterblichen Überreste des einst mächtigsten Mannes des Universums dem Feuer zurück zu geben. In dem prunkvollen Korridor vor dem Schlafgemach rätselte nicht nur General Arkintec über das was die Zukunft wohl bringen würde, doch noch ahnte keiner was ihnen bevorstand und wie recht der tote Kaiser mit seiner Aussage über große Ereignisse behalten sollte.

Während im Imperium sämtliche Flaggen auf Halbmast gehisst wurden und Schwarz die vorherrschende Farbe in der eigentlich Glanzvollen Hauptstadt wurde, wurde die sich rasend schnell verbreitende Nachricht vom Tod des Kaisers bei weitem überall nicht so manisch depressiv aufgefasst. „Endlich hat‘s den alten Sack erwischt!“ rief ein muskulöser Mann mittleren Alters durch den etwas heruntergekommen wirkenden Gastraum. „Tja selbst Kaiser leben wohl nicht ewig.“ spottete ein bedeutend jüngerer Mann. „Sieht so aus, wir sollten schleunigst beginnen aus der Sache Profit zu schlagen. Das Imperium ist Kopflos, wenn wir jetzt zu schlagen könnten wir einige Siege für die Republik einfahren.“ Meinte dann ein älterer Mann. „Freut euch nicht zu früh. Kaiser Regdulus mag nicht unbedingt durch große Taten aufgefallen sein, doch er war garantiert kein Idiot. Er wird vorgesorgt haben. Außerdem, wer sagt den eigentlich das seine Nachfolge so viel besser wird?“ erwiderte dann eine Schattenhafte Gestalt welche in einen langen schwarzen Mantel gehüllt war und das ganze Treiben bisher ohne ein Wort zu sagen verfolgt hatte. Aufgrund des feinsäuberlich gewebten Stoffes aus dem Umhang gewebt war, erkannte man jedoch umgehend das es sich hier um einen Ranghohen Offizier der Republikanischen Flotte handelte. „Ach Arkov du alter Schwarzseher. Die Zeit war noch nie so günstig und hast du nicht einen Eid geschworen das Imperium zum Wohle der Republik Artan zu vernichten?“ konterte der alte Mann. „Ich denke ihr habt nicht den Hauch einer Ahnung wovon ihr da redet. Habt ihr schon mal einen Imperialen Kreuzer angegriffen und dabei zu gesehen wie sich die Laserstrahlen durch eure Schiffe fressen während Salve um Salve von der Panzerrung des Kreuzers einfach abprallt?“ erwiderte Arkov gelassen.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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04 Jan 2014 18:59 #63467 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherigen Post~~~

„Das war einmal, unsere neuen Geschosse vermögen ihre Panzer zu brechen, das solltest du eigentlich wissen als... welchen Rang hast du nochmal?“erwähnte der alte Mann. „Ich bin General dritter Klasse der Republikanischen Verteidigung und ja ich kenne die neue Serie von Geschossen natürlich. Doch auch sie können nichts daran ändern dass wir einen offenen Militärischen Konflikt nicht überleben würden. Wir können von Glück sagen das die Kaiser bisher alle dermaßen selbstzufrieden waren und die Sache bei ein paar symbolischen Strafaktionen beließen, doch jetzt ist General Militäradjutant Arkintec an der Macht und er sucht nur nach einem Grund uns an zu greifen.“ Konterte Arkov. „Alter Spaßverderber.“ Meinte der alte Mann dann und winkte ab ehe er sich wieder seinem Getränke Krug widmete: „Ich bevorzuge Realist.“ Erwiderte Arkov und schüttelte leicht den Kopf, er hatte gesehen zu was die Imperiale Flotte fähig war, alleine die Anzahl der Kriegsschiffe unter dem Kommando des Kaisers überstieg die der ihren um ein vielfaches. Allerdings kannten viele jüngerer Arthan die Kampfkraft Imperialer Verbände nur noch aus den Geschichtsbüchern, zwar war auch er um einige Jahre zu jung um die Arthan Rebellion mit erlebt zu haben, doch er war dabei gewesen als die Imperiale Sternenflotte einen von der Republik Arthan beanspruchten Planeten in der neutralen Zone, welche die beiden Reiche seit der Rebellion trennte, wieder neutral gemacht hatte. Jede Nacht sah er die Bilder der Zerstörung wieder und fühlte dabei unbändige Wut auf das Imperium und seine selbstherrlichen Herrscher. Seufzend erhob sich Arkov dann wieder und verscheuchte die Düsteren Erinnerungen aus seinem Kopf, er hatte noch einiges zu erledigen.

Acht Jahre Später:
Es herrschte das blanke Chaos. Überall rannten schreiende Menschen durch die Gegend und die Warnsirenen röhrten unaufhörlich. Arkov warf einen Blick aus dem Fenster seines Hauses und schüttelte nur den Kopf, wegrennen würde überhaupt nichts nützen. „Arkov, ist dass das Ende?“ fragte dann seine Frau Erlanne, „Gut möglich.“ Antwortete Arkov. „Sollten wir dann nicht in einen Bunker fliehen?“ fragte Erlanne weiter. Arkov schüttelte lediglich bedauernd den Kopf und erwiderte: „Das würde uns auch nichts nützen, sie werden jedwedes Bauwerk zerstören und selbst Meterdicker Fels vermag einen Imperialen Angriffslaser nicht auf zu halten, alles was uns bleibt ist zu hoffen.“ Im selben Moment schwenkte der Grund für die ganze Aufregung in die Umlaufbahn des Planeten ein, es handelte sich um drei schwere Imperiale Kreuzer. Die Schiffe der Republik griffen die Feinde zwar umgehend an, doch der einzelne Zerstörer mit vier Korvetten Geleitschutz hatte nicht den Hauch einer Chance. Während die erste Slave der Republikanischen Schiffe einfach nutzlos auf die Schilde des führenden Kreuzers prallte, konnte ein aufmerksamer Beobachter erkennen wie die Schützenden Panzerplatten, welche die Laserwaffen der Kreuzer bisher verborgen hatten zurückfuhren und die Sphären aus einem durchsichtigen Material freilegten unter denen die Hochleistungsspiegel lagen welche den Laserstrahl in die gewünschte Richtung lenkten. Dann erwiderten die Imperialen Schiffe das Feuer, die überlegene Manövrierbarkeit der Republikanischen Schiffe vermocht sie nicht vor den Präzisen Strahlen aus alles verbrennendem Licht zu schützen. Mit tödlicher Effizienz fraßen sich die Strahlen daher durch die Schilde und schnitten die Getroffenen Schiffe regelrecht auseinander.

General Arkintec stand unterdessen vor einer Holografischen Darstellung der Schlacht und grinste zufrieden in sich hinein, die Arthan hatten keine Chance gegen den Angriff. Während die Kreuzer dann die zerstörten Feinde links liegen Liesen und auf den Planeten zu hielten meinte Priesteraufseher Molan, ein mächtiger Mann der nur dem Kaiser selbst unterstand und sämtliche Religiösen Angelegenheiten kontrollierte: „Wir sollten sie nicht vernichten sondern Missionieren. Damit würden wir mehrere Ziele zur selben Zeit erreichen.“ General Arkintec schüttelte daraufhin den Kopf und erwiderte: „Ihr scheint nicht den Hauch einer Ahnung zu haben was für ein Aufwand die Invasion eines ganzen Planeten ist. Dafür benötigt man hunderte, je nach Bevölkerungsdichte und Industrialisierung auch tausende von Transportern und Millionen von Soldaten. So eine Großoffensive kann nur der Kaiser selbst befehlen. Aber ich versichere euch das sie für ihren feigen Übergriff bezahlen werden.“, „Das ist auch notwendig, wir haben Informationen darüber das die Union Streitkräfte an der Grenze zusammenzieht. Wir müssen allen da draußen beweisen dass das Imperium nach wie vor stark ist, auch ohne amtierenden Kaiser.“ Meinte Geheimrat Deskar, welcher den mächtigen Imperialen Geheimdienstapparat sowie die nicht Militärischen Ordnungskräfte unter sich hatte und dem zu folge in der Regel als erster über eventuelle Probleme Bescheid wusste. „Verehrter Geheimrat, wir haben einen Amtierenden Kaiser, oder vielmehr eine Kaiserin habt ihr das etwa schon vergessen?“ stichelte dann Produktionswächter Rels, der als Oberaufseher über jedwede Wirtschaftliche Aktivität im Imperialen Raum ebenfalls über nicht zu unterschätzende Macht verfügte. Geheimrat Deskar verkniff sich daraufhin eine Antwort. Seine Meinung zu diesem Thema war hinlänglich bekannt, doch trotzdem wagte er es nicht in den Hallen des Kaiserlichen Palastes gegen eben jenen zu hetzen, da es ihn schnell den Kopf kosten konnte.

Gerade als die vier Männer dann den Holografischen Abbildungen der Kreuzer dabei zu sahen wie sie in Angriffsposition gingen, ertönte hinter ihnen hektisches Fußgetrappel, gefolgt von einem knallenden Geräusch das den anwesenden nur allzu vertraut war, handelte es sich doch um eine geballte Faust die gegen einen der traditionellen Harnische der Palastwache geschlagen wurde. General Arkintec war daraufhin der erste der sich herumgedreht hatte und konnte daher auch als erster erkennen was sich hier abspielte. So hatten die Wachen, welche neben der Zugangstüre standen die Köpfe gesenkt und die Faust gegen den Harnisch geschlagen, der Grund hierfür fand sich in etwa auf halbem Weg zwischen der Tür und dem Holoprojektor. Es handelte sich um ein kleines Mädchen in einem schlichten Bodenlangen Kleid das den Hochgewachsenen und durchaus kräftig gebauten General mit großen Augen anstarrte. Dieser erwiderte den Blick nur kurz ehe auch er den Blick senkte während er sich die geballte Faust auf die Brust hieb und grüßte: „Kaiserin.“ Gleichzeitig reagierten auch die drei anderen Ratsmitglieder und beeilten sich es dem General Gelichzutun. In diesem Moment kam eine ältere Frau durch die Tür gestolpert, es war offensichtlich das sie ziemlich außer Puste war. „Entschuldigt die Störung werter Rat, aber sie ist mir entwischt, ich muss dringend jemand jüngeren für dieses Fangenspiel finden.“ Meinte die Frau dann. „Kein Grund zur Besorgnis, es ist ja nichts weiter geschehen. Ich bin sicher das Ihr eure Aufgaben gewissenhaft verfolgt habt Hüterin Beldanna.“ Antwortete General Arkintec. „Ich danke für eure Toleranz General Militäradjutant.“ Meinte Beldanna daraufhin sichtlich erleichtert.

Während diesen kurzen Gespräches der Erwachsenen hatte sich die gerade mal achtjährige Kaiserin dem Holotisch soweit genähert das sie dabei zu sehen konnte wie die Kreuzer ihre Ziele anvisierten welche ebenfalls schematisch abgebildet waren. „Was passiert da?“ fragte sie dann. Geheimrat Deskar zog daraufhin für den Bruchteil einer Sekunde eine leicht zu deutende Fratze, seiner Meinung nach sollte dieses junge Gör abgesetzt und ein Richtiger Kaiser den Thron besteigen. „Die Arthan Republik hat es gewagt einen unserer Handelskonvois zu Plündern Kaiserin, Ihr seht die Vergeltungsaktion.“ Antwortete General Arkintec umgehend, auch wenn sie noch ein Kind war, sie war rein Rechtlich bereits Kaiserin, auch wenn sie noch nicht offiziell gekrönt worden war und den Kaiser zu belügen kahm dem sachverhallt des Hochverrats nahe. Aufgrund der Tatsache das die Junge Kaiserin noch nichts von Politik verstand, beurteilter sie die Lage mit ihrem Kindlichen Sachverstand dem jedwede Gewaltanwendung zuwider war. Als man dann beobachten konnte wie die ersten, hochpräzisen, Laserschläge gezielt die Raketenabwehr der Stadt am Boden ausschalteten um den Weg für die Zerstörerischen Massenvernichtungswaffen, welche in den Raketenschächten der Kreuzer auf ihren Einsatz warteten, frei zu machen rief sie daher: „Aufhören! Sonst werden furchtbar viele Menschen sterben!“

Während Geheimrat Deskar daraufhin sichtlich Mühe hatte eine scharfe Bemerkung zurück zu halten bemühte sich Priesteraufseher Molan bedeutend diplomatischer: „Aber Kaiserin, sie haben uns Angegriffen. Das darf nicht ohne Folgen bleiben, oder wollt ihr übergriffe bedingungslos tolerieren?“, „Dort werden Leute sterben die nichts mit dem Übergriff zu tun haben, ich verlange das der Angriff abgebrochen wird, sofort!“ um ihre Forderung zu untermauern stampfte die junge Kaiserin daraufhin energisch mit dem Fuß auf. Obwohl diese Geste den vier mächtigsten Männern des Imperiums nicht besonders imponierte wirkten sie allesamt etwas zerknirscht. Zwar war Kaiserin Arianna noch sehr jung, ein Kind, doch laut dem Imperialen Gesetz die absolute Alleinherrscherin , ungeachtet ihres alters. Das bedeutete das jede Verweigerung einer direkten Aufforderung ihrerseits Befehlsverweigerung war und diese wurde im Imperium in der Regel mit der sofortigen Exekution bestraft. General Arkintec konnte die Flammengardisten auch bereits dabei beobachten wie sie ihre Waffen fester umklammerten, nicht das er jemals der Direkten Anweisung eines Kaisers die Folgschaft verweigern würde, dazu war er viel zu loyal, doch er versuchte einen Ausweg zu finden ohne den Angriff abzubrechen. Es gelang ihm jedoch nicht weshalb er meinte: „Wie ihr wünscht Kaiserin.“ Ehe er sich herumdrehte und einen Schalter auf dem Holotisch betätigte: „Mission Abbrechen, auf Befehl von Kaiserin Arianna.“ Meinte er dann umgehend ehe er den Schalter wieder los lies. Sofort sah man wie die Kreuzer ihren Laserbeschuss Aufgaben und die Geschütze wieder in Wartestellung zurückfuhren, mit typisch Imperialer Disziplin zweifelten die Kommandeure der Schiffe nicht einen Moment an dem Befehl.

Nur Kurz zuvor hatte sich Arkov schützend über seine Frau und seinen Sohn, Herlan, gebeugt und die Augen geschlossen, während draußen vor den Fenstern die ersten Laserstrahlen aufblitzten und alles zerstörten das sich ihnen in den Wegs stellte. „Das war es jetzt.“ Dachte sich Arkov, sprach den Gedanken jedoch nicht aus. Schließlich erschütterte eine gewaltige Detonation das ganze Gebäude und Arkov stolperte Rückwärts. „Papa was war das?“ fragte sein Sohn daraufhin ängstlich. „Nichts, das war gar nichts alles in Ordnung.“ Antwortete Arkov beruhigend, obwohl er ganz genau wusste das nichts in Ordnung war, die Detonation rührte wahrscheinlich von der Explosion eines Defensiv Raketen Bunkers her der einige Straßen Weiter gestanden hatte. Plötzlich erstarb das Blitzen und zischen der Laserwaffen dann urplötzlich und sowohl Erlanne als auch Herlan starrten hoffnungsvoll aus dem Fenster. Lediglich Arkov wusste genau dass das schlimmste noch bevorstand, die Laserschläge waren nur ein Vorgeschmack gewesen. Als auch nach weiteren fünf Minuten nichts weiter geschehen war wagte Erlanne zu fragen: „Ist es vorbei?“, „Ich weiß nicht.“ Gestand Arkov, es entsprach eigentlich nicht dem Imperialen Stil so lange mit dem alles vernichtenden Schlag zu warten. Dann meldete sich mit einem knacken einer der Ferntransistoren, ein Gerät mit dessen Hilfe Informationen schnell auch über Sonnensysteme hinweg Versand und empfangen werden konnten, zu Wort. „Das ist unmöglich.“ Flüsterte Arkov dann. Während die Stimme des Vorsitzenden des Stammesrates verkündete: „Es scheint als ob Imperiale Streitkräfte ihren feigen und verabscheuenswürdigen Angriff auf eine unserer Welten abgebrochen haben, sie befinden sich unseren Informationen zufolge derzeit auf dem Rückzug aus dem System.“
~~~Ende~~~

mfg.: Tg

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09 Jan 2014 12:12 #63552 by Jack Hunter
Also der Prolog ist schon mal nicht schlecht. Bin mal gespannt wie es mit der jungen Kaiserin weitergeht. Die wird ja hoffentlich nicht die ganze Story lang 8 Jahre alt bleiben.^^

PS: Wie heißt denn die Republik nun wirklich, Atan oder Athan? In der Storybeschreibung und im ersten Absatz des Prologs wird es ohne "h" geschrieben, danach aber immer mit.

Texter und Planet Coder (GE) der SGMG
Berater und Co-Autor von Stargate Dark Jump
Korrekturleser für Fan Fictions

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11 Jan 2014 17:57 #63594 by Todesgleiter
@Jack Hunter: Tja Arianna hat da noch ordentlich was vor sich auch wenn es zunächst mit einigen kleineren Ereignissen weiter geht, dass kan ich versprechen ;)

Weder noch :D :P Es handelt sich um die Freie Republik von Arthan ;)

@all: So dann geht es jetzt weiter:

Kapitel 1:
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Das Essen roch verführerisch doch trotzdem lag es unangetastet auf dem Teller. „Willst du denn nichts essen?“ fragte dann Beldanna. „Habe keinen Hunger.“ Antwortete Arianna und stocherte Lustlos mit der, in Flammenform aus Purem Gold gefertigten Gabel in deren Griff ein Feuerroter Rubin eingelassen war, in dem ehemals kunstvoll angerichteten Rührei herum. Beldanna verdrehte daraufhin die Augen und legte ihre eigene Gabel auf dem Rand ihres, ebenfalls goldenen, Tellers ab ehe sie sich erhob. Fast augenblicklich war ein Saaldiener zur Stelle und zog den Stuhl zurück so dass sich Beldanna ungestört erheben konnte. Dann schlenderte sie die zwei Meter zum Kopfende des Tisches an dem Arianna auf einem gewaltigen Thronartigen Stuhl saß in dem die gerade mal zwölf Jährige leicht verloren wirkte, insbesondere ohne die ausladenden Roben und aufwändigen Frisuren welche die Kaiser für gewöhnlich zur Schau trugen. „Was bedrückt dich?“ fragte Beldanna dann nachdem sie bei dem Thron angelangt war und fuhr Arianna wohlwollend durch das lange schwarze Haar. „Nichts, hab bloß keinen Hunger.“ Antwortete diese, wobei ihr Tonfall jedem verriet das sie sich diese Antwort selbst nicht abgekauft hätte. Beldanna zog daraufhin eine Augenbraue hoch schwieg jedoch fürs erste und lies sich auf den, so eben von einem Saaldiener herangeschafften Stuhl fallen.

„Schau mich nicht so an.“ stellte Arianna dann fest. „Wie denn?“ fragte Beldanna dann. „Das weißt du ganz genau.“ Erwiderte Arianna. „Als Kaiserin wirst du dich daran gewöhnen müssen das dich die Leute ansehen.“ Meinte Beldanna daraufhin. „Ich bin keine Kaiserin.“ murmelte Arianna daraufhin leise zu sich selbst, doch Beldanna hörte es trotzdem. „Wie kommst du den darauf? Du stammst in direkter Linie von den größten Kaisern unserer Geschichte ab.“ Fragte Beldanna dann. „Schau mich doch mal an, warum sollte irgendwer tun was ich ihm sage? Die lachen doch alle über mich.“ Antwortete Arianna missmutig. „Wie kommst du den darauf? Hast du es jemals ernsthaft versucht?“ fragte Beldanna weiter. „Nein nicht direkt. Außer das eine mal.“ Gestand Arianna. „Nun lass dir mal was sagen. Du bist die Kaiserin der Flammen, Herrscherin über mehrere Milliarden Menschen und die Schlagkräftigste Armee des Universums. Du darfst dich nicht von ein paar Gerüchten klein kriegen lassen. Zum Kaiser wird man geboren, aber zum Herrscher muss man sich selbst machen. Zeig ihnen das du sehr wohl in der Lage bist dein Erbe an zu treten.“ Meinte Beldanna daraufhin. „Und wie soll ich das deiner Meinung nach anstellen?“ fragte Arianna. „Ganz einfach, fordere dein Erbrecht ein und lass dich krönen.“ Antwortete Beldanna. „Aber ich bin erst zwölf. Damit währe ich die jüngste Kaiserin der Geschichte.“ gab Arianna zu bedenken. „Na und? Es gibt für alles ein erstes Mal.“ antwortete Beldanna. „Also gut. Ich werde das durchziehen.“ Stellte Arianna dann fest obwohl sie noch nicht all zu entschlossen klang.

„Ich wette ich bekomme mehr als du.“ Meinte Seag zu Herlan während die beiden, ihren Pilotenhelm unter die Achsel geklemmt, darauf warteten das der Platz im Simulator frei wurde. „Niemals.“ Erwiderte Herlan grinsend. „Und ob, immerhin ab ich schon geübt.“ meinte Seag dann in einem stolzen Tonfall. „In Video Spielen?“ fragte Herlan zurück. „Besser als gar nicht oder?!“ entgegnete Seag ehe die beiden losprusten mussten. Obwohl die beiden äußerlich einen gelassenen und entspannten Eindruck machten, waren sie ziemlich nervös, immerhin stand heute ihre erste Simulationsübung im Rahmen der Grundsätzlichen Kampfpiloten Ausbildung an. Immerhin musste jeder Bürger der Republik Arthan entweder die Pilotenausbildung oder den Feldsoldaten Kurs absolvieren. „Die Herren, Seag und Herlan bitte.“ Verkündete dann die etwas krächzende Stimme des Trainingscomputers. „Auf geht’s.“ Meinte Herlan daraufhin und marschierte selbstbewusst auf den Simulator zu der soeben von zwei anderen Rekruten verlassen wurde, beide wirkten ziemlich erledigt doch davon Liesen sich die beiden Jungen äußerlich nicht beeindrucken.

Nur wenig später war Herlan in dem stickigen, miefigen, inneren des Simulators der einen ziemlich aufdringlichen Geruch nach Schweiß und Erbrochenem hatte. Im großen und ganzen bestand das innere des Simulators nur aus einem Pilotenstuhl der dem Republikanischer Raumjäger nachempfunden war, genau wie die rings herum verteilten Knöpfe, Schalter und Displays. Voller Motivation pflanzte sich Herlan dann auf den Stuhl und gurtete sich vorschriftsmäßig an, er wusste das alles was sich im inneren des Simulators abspielte aufgezeichnet wurde. Plötzlich erschienen mehrere waagrechte Rote streifen an den Rändern des großen Monitors welcher die Cockpitverglasung ersetzte. Noch ehe Herlan sich fragen konnte was das sollte ertönte auch schon die Charakteristische Computerstimme welche Republikanische Schiffe verwendeten: „Imperiale Jäger erfasst, notfallstart eingeleitet!“ Noch ehe Herlan daraufhin richtig registriert hatte was da vor sich ging, wurde auch schon durch eine immense Kraft in den Sitz gedrückt welche auch seinen Mageninhalt dazu ermunterte dem Licht der Welt entgegen zu streben. Gleichzeitig rasten die Roten streifen in einem irrsinnigen Tempo vorbei. Plötzlich verschwanden die Roten streifen jedoch und Herlan konnte die gleichgültige Dunkelheit des Alls erkennen die ihn urplötzlich umfing. Dann leuchtete auch schon eine rote Warnleuchte deutlich sichtbar im Sichtfeld Herlans auf. Nach kurze Überlegung wusste er auch was dass bedeutet und dachte sich noch: „Verdammt!“ ehe die Virtuelle Rakete ihr Ziel traf.

Noch bevor Herlan die kompletten Ereignisse wirklich begriffen hatte sprang auch schon die spärliche Beleuchtung im inneren des Simulators an und der Computer meldete: „Mission fehlgeschlagen, Jäger komplett zerstört, Pilot gefallen. Melde dich zur Übungsbesprechung.“, „Leck mich am Arsch.“ dachte sich Herlan dann während er sich etwas steif aus dem Pilotensitz erhob und den Simulator verlies. Außerhalb sah er auch schon die nächsten beiden Rekruten die , wie er, keine Ahnung hatten auf was sie sich da einließen. „Und wie viele hast du gekriegt?“ fragte Herlan dann Seag während die beiden nebeneinander her trotteten. „Keinen, bin voll in irgendwas rein gekracht. Und du?“ antwortete Saeg ziemlich frustriert. „Kurz nach dem Start von einer Rakete voll erwischt worden.“ antwortete Herlan ebenfalls ziemlich missmutig. „Dumm gelaufen, ich wette da wird Ausbilder Gregos jetzt voll drauf rum reiten.“ Stellte Seag dann schlecht gelaunt fest und zog bei der Erwähnung ihres Ausbilders eine ziemliche Fratze. „Da müssen wir jetzt wohl durch.“ Meinte Herlan Schicksalsergeben. Dann traten die beiden in den Besprechungsraum und warfen sich einen letzten missmutigen Blick zu ehe sie sich jeweils auf einend er beiden bereit stehenden Stühle fallen Liesen. Augenblicklich verdunkelte sich die Beleuchtung und es stellte sich heraus das die gesamte Wand vor den beiden in Wirklichkeit ein großer Bildschirm war der nun das Logo der Arthan Republik abbildete welches sich beständig um die eigne Achse drehte.
~~~fortsetzung im nächsten Post~~~

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11 Jan 2014 17:59 - 11 Jan 2014 17:59 #63595 by Todesgleiter
~~~fortsetzung des vorherifgen Post~~~

Dann schaltete der Monitor um und zeigte zwei separate Videos gleichzeitig, es handelte sich dabei um die Aufnahmen der beiden Feindflüge. Obwohl seine eigene Leistung alles andere als berauschend war, verschaffte es Herlan eine gewisse Genugtuung als er sah das auch Seag, welcher bis vor kurzem noch so große Töne gespuckt hatte, mit der Situation offenbar völlig überfordert gewesen war und den Steuerknüppel schon während des Startes dermaßen heftig herumgerissen hatte das sein Virtuellere Jäger mit seinem Virtuellen Mutterschiff kollidiert war, was in Wirklichkeit schwere Schäden an dem Beschleunigungskanal zur Folge gehabt hätte. „Wer kann mir sagen was hier falsch gelaufen ist?“ fragte dann die allzu bekannte Stimme von Ausbilder Gregos der leicht schlurfend vor den Monitor trat und dabei genüsslich an dem Inhalt eines Plastik Bechers zog. Obwohl das Militärische Protokoll der Republik Arthan bei weitem nicht so streng war wie im Imperium, antwortete Herlan höflich: „Wir sind gestoben Sir?“, „Exakt und das schon bevor ihr eigentlich am Kampfgeschehen teilgenommen habt. Insbesondere dein Manöver hat mir dabei die Haare zu Berge stehen lassen.“ antwortete Gregos und deutet auf Seag der den Kopf missmutig hängen lies. „Um es kurz zu machen: Ihre beide seit viel zu langsam. Ein echter Kampfpilot ist immer in Bereitschaft und reagiert schneller als ein Laserstrahl die stecke zwischen der Mündung einer feindlichen Waffe und seinem Schiff zurücklegt. Doch bis dahin habt ihr noch einen weiten Weg vor euch, wir fangen dann jetzt mit der exakten Analyse der Situation und euren Handlungen an.“ Fügte Gregos dann an worauf Herlan und Saeg nur leise aufstöhnten, sie wussten das ihnen nun Stundenlanges trockenes Theoretisches Gewäsch bevorstand.

Leicht gelangweilt beobachtete Nathan die unterschiedlichen Punkte auf dem Gravitationssensor die allesamt gemächlich ihre Bahnen zogen, Aufgrund der geringen Bewegungsgeschwindigkeit, Masse sowie den Eindeutigen Transpondercodes wusste Nathan das es sich allesamt um registrierte Bergbauschiffe, welche ihre Ladung löschen wollten, oder Frachter handelte welche die veredelten Rohmetalle abholten handelte. „Womit habe ich das verdient.“ Fragte er sich dann selbst leise. Allerdings hatte Debbie, die Künstliche Intelligenz der Station, ihn trotzdem gehört und scheiterte offenkundig daran zu erkennen das die Frage nicht an sie gerichtet war da sie umgehend antwortete: „Bitte spezifizieren Sie den Vorfall welcher Ihnen widerfahren ist.“ Nathan grinste daraufhin breit und erwiderte: „Lass gut sein Debbie.“, „Wie Sie wünschen.“ antwortete der Computer sofort, Künstliche Intelligenzen waren noch lange nicht weit genug entwickelt um so etwas wie Neugierde oder Emotionen empfinden zu können. „Sicherheitsoffizier auf einer Bergbaustation am Arsch des Universums. Oh man was hab ich nur verbrochen.“ Dachte sich Nathan dann während er zum x-ten Mal den Status der Defensivwaffen der Station prüfte, nur um fest zu stellen das alle System in bestem Zustand waren.

Ursprünglich hatte Nathan sich ja als Waffen- oder Drohnenoffizier bei der Unionsflotte beworben, doch seine Vorgesetzten hatten entschieden das er auf der Bergbaukolonie „Theta-1“ besser aufgehoben war als auf einem Kriegsschiff. Dies war der Grund warum Nathan nun schon seit Monaten nicht anderes tat als den unzähligen, natürlich völlig Harmlosen, Schiffen dabei zu zusehen wie sie ihren Geschäften Nachgingen. Wenn er besonders viel Lust hatte überließ er die Beobachtung der Schiffe auch Debbie und Patroulierte selbst ein wenig durch die Korridore der Station, auch wenn das aufgrund der fortschrittlichen Bioresonanzsensoren, welche jedwedes Lebewesen an Bord der Station erfassten und jede Bewegung aufzeichneten eigentlich überflüssig war. Doch plötzlich tat sich etwas, Nathan konnte eine Formation aus mehreren kleineren Massequellen erkennen die sich in hohem Tempo einem der Frachter näherten, aufgrund der Fluggeschwindigkeit und Masse konnte er schnell erkennen das es sich um Angriffsschiffe des Randwelten Metall Kartells handelte, eine mächtige Illegale Organisation die sich dadurch finanzierte die Unionsfrachter auszurauben und die Erbeuteten Rohmaterialien anschließend unter der Hand an die Republik Arthan zu verkaufen welche das Kartell im Gegenzug, selbstverständlich ebenfalls unter der Hand, mit Waffen versorgte.

Allerdings waren Unionsfrachter keine leichte Beute, noch während Nathan die Punkte beobachtet startete der angegriffene Frachter mehrere Jägerdrohnen welche sich umgehend auf Abfangkurs begaben während der Frachter selbst seine Raketenwerfer in Position brachte. Es war unwahrscheinlich das die Kartell Schiffe die Verteidigung eines solch großen Frachtschiffes durchbrechen konnten, trotzdem entschloss ich Nathan zu helfen und aktivierte fünf der schweren Salvenraketenwerfer. Noch während das Zielsystem die Feindkontakte aufschaltete, viel Nathan jedoch eine Ungereimtheit auf, die Kartell Angriffsschiffe waren viel zu klein für einen Langstreckenantrieb, sie mussten also von einer Basis im selben Sonnensystem gestartet sein. „Aber hier gibt es gar keine Kartellstationen, der Sektor ist eigentlich als sicher eingestuft.“ Fiel es Nathan dann ein, gerade in dem Moment als das Zielassistenzsystem, mal wieder, abschmierte. Zwar war Unionstechnologie der des Imperiums oder der Arthan überlegen doch leider alles andere als zuverlässig. „Verdammt nochmal!“ fluchte Nathan daher und beeilte sich einen Neustart des Systems zu initiieren. Noch während er daher hastig auf den Knöpfen herumdrückte erschien ein weiterer Kontakt auf dem Gravitationssensor, welcher sich bislang hinter einem großen Planetoiden versteckt hatte. Er war sehr viel größer als die Angriffsschiffe und aufgrund der Charakteristischen Antriebssignatur war er leicht als Arthan Zerstörer zu identifizieren. Allerdings verriet der Transponder des Schiffes das es ebenfalls zum Kartell gehörte. „Also ist es wahr, das Kartell verfügt tatsächlich über ein paar Zerstörer.“ Dachte sich Nathan schlecht gelaunt.

Noch während Nathan mit Technischen Problemen kämpfte erkannte die Besatzung des Angegriffenen Frachters „Heilsamer Fortschritt“ das sie keine Chance hatten und begannen den Interstellaren Antrieb auf zu laden, da jedwede Flucht durch das selbe Sonnensystem zum Scheitern verurteilt war es gab keine Schnelleren und wendigeren Schiffe als die der Republik Arthan. Doch der Zerstörer rückte bereits mit erschreckendem Tempo auf das Frachtschiff zu und schien fest entschlossen es an der Flucht zu hindern. In diesem Moment waren Nathans Zielsysteme jedoch wieder aktiv und er erfasste den Zerstörer mit seinen Raketenwerfern. Ohne lange zu überlegen betätigte er dann den Abzug und eine ganze Salve schwerer Angriffstorpedos jagte auf den Zerstörer zu. Die Spitzen der Torpedos begannen dabei bereits während des Fluges zu glühen, da es sich um neuartige Plasmabohrsprengköpfe handelte, welche mithilfe eines kleinen Fusionsreaktors einen Strahl aus Plasma erzeugten welcher sich durch die Panzerrung des Ziels brennen sollte wodurch der eigentliche Sprengsatz unter der Panzerrung eines Zielschiffes detonieren konnte. Jedenfalls in der Theorie. In der Praxis litten diese Waffen, wie die meisten Unionssysteme, unter diversen Kinderkrankheiten welche dafür sorgten das nur etwa fünfzig Prozent der Sprengköpfe es überhaupt bis zum Ziel Schafften, vorausgesetzt dieses wehrte sich nicht. Der Zerstörer jedoch wehrte sich und startete mehrere Defensivraketen um die Sprengköpfe ab zu fangen. Jedoch war jeder der Angreifenden Torpedos mit einer rudimentären eigenen Intelligenz ausgestattet welche die Bedrohung sofort erkannte und Gegenmaßnahmen in Form von Ausweichmanövern startete. Die Heillos veralteten Abwehrsysteme des Zerstörers taten zwar ihr möglichstes doch trotzdem schafften es gut zwanzig Prozent der Sprengköpfe in den Inneren Sicherheitsbereich des Zerstörers in dem sich nun nur noch einige wenige Flugabwehrgeschütze den Torpedos entgegen stellten.

Trotz aller Gegenwehr erreichten einige der Sprengköpfe ihr Ziel, prallten jedoch nutzlos auf den Schild des Schiffes. „Da soll noch einmal einer sagen die Arthan machen keine gemeinsame Sache.“ Fluchte Nathan in sich hinein während er Hilflos dabei zusehen musste wie die Schwere Schiff zu Schiff Artillerie des Zerstörers das Feuer eröffnete. Obwohl die Massenbeschleunigungswaffen des Zerstörers bestenfalls als leicht überholt zu titulieren waren, stellten sie ihre Rohe Kraft schnell unter Beweis. Da die Schilde des Frachters versagten. Augenblicklich startete der Zerstörer selbst einige Lenkwaffen welche die Treibwerke des Frachtschiffes anvisierten. In diesem Moment waren Nathans Werfer jedoch wieder Schussbereit und er zögerte nicht lange damit die komplette Bestückung los zu schicken. Im selben Moment brachen die Schilde des Zerstörers unter einer direkten Salve des Frachtschiffes zusammen, Arthan Schiffe waren nun mal nicht unbedingt für ihre Nehmerqualitäten bekannt, wodurch die Hülle den Plasmabohrtorpedos nun Schutzlos ausgeleifert war. Der Kommandant des Zerstörers bemerkte die Anfliegenden Torpedos zwar, konnte jedoch wenig dagegen machen da er sein Schiff, vermutlich in der Absicht ein Entermanöver durch zu führen, sehr nah an den Frachter heran gesteuert hatte wodurch seine Beweglichkeit stark eingeschränkt war. Mühelos passierten die Torpedos daher die Verteidigungszone und schlugen auf der Hülle des Zerstörers auf. Zuerst geschah dann gar nichts und Nathan war leicht enttäuscht doch dann ging ein gewaltiger Ruck durch das getroffene Schiff und es wurde regelrecht in zwei Hälften gerissen welche ihrerseits noch weiter zerfetzt wurden. Innerhalb kürzester Zeit war von dem Kriegsschiff daher nur noch eine rasch expandierende Wolke aus, teilweiße verschmolzenen, Metallschutt übrig.

Noch während Nathan fassungslos die Zerstörung bewunderte die seine Slave angerichtet hatte meldete sich jedoch Debbie zu Wort: „Die Heilsamer Fortschritt wünscht ins Dock zurückkehren zu dürfen um notdürftige Reparaturen durch zu führen. Soll ich einen direkten Anflugkorridor genehmigen?“, „Gib den Korridor frei und sorge dafür das kein anderes Schiff im Weg ist.“ antwortete Nathan. „Bestätigt.“ Quittierte Debbie dann und überlies Nathan wieder seinen Gedanken. Noch währen die schwer angeschlagene „Heilsamer Fortschritt“ siech auf den Rückweg zur Station machte und Nathan seinen Gedanken nachhing raste ein größeres Trümmerstück des vernichteten Zerstörers mit der Geschwindigkeit eines Kinetischen Geschosses auf den großen Planetoiden zu der dem Zerstörer als Deckung vor den Sensoren gedient hatte. Dabei wurde die Geschwindigkeit des grotesk verbogenen und verschmolzenen Metallklumpen durch die Schwerkraft des Planetoiden immer höher bis es schließlich mit derartiger Wucht auf die steinerne Oberfläche krachte das Teile des Fels absplitterten und die schwach leuchtende Kristalline Struktur darunter frei legten.
Ende Kapitel 1

mfg.: Tg

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Last edit: 11 Jan 2014 17:59 by Todesgleiter.

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11 Jan 2014 19:42 #63596 by Jack Hunter
Argh, OK habe das "r" vergessen mit zu spreiben.^^
Dann bedeutet das also doch mit "h"?

PS: Apropos vergessen, kein Kapitelname?^^

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11 Jan 2014 20:41 #63597 by Todesgleiter
Ja das heißt mit "h" ;)

Und nein, nix vergessen. Ich gebe den Kapiteln mt voller Absicht keine Kapitelnamen mehr, da es erstens stellenweiße verdammt schwer ist ne ordentliche Kapitelüberschrift (Fast so schliumm wie das Ausdenken von Namen :lol: ) zu finden und zweitens eine Kapitelüberschrift einiges aus der im Kapitel folgenden Handlung vorneweg nimmt.

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11 Jan 2014 21:42 #63598 by Jack Hunter
So ist das jetzt also. Finde ich aber nicht in Ordnung.^^
Gilt das nur für diese FF oder wird das in Zukunft immer so sein, auch bei DTI 2 und einem ggf. DRG 3? Falls ja wäre das äußerst schade, denn ich fand das immer toll mit Kapitelnamen und zur Not könnte ich dir da auch gerne aushelfen. Der Epilog könnte z.B. heißen "Die junge Kaiserin".^^

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12 Jan 2014 15:09 #63602 by Todesgleiter
Ist mir völlig Banane ob du das in Ordnung findest oder nicht :P :D
Vorläufig gillt das nur für "Die Chroniken des Feuers", aus dem simplen Grund da ich noch keinerlei Planungen für DTI 2, DRG 3 oder sonstwas gemacht habe. Weiß daher noch nicht wie ich es dort handhaben werde.

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14 Jan 2014 15:00 #63632 by Jack Hunter
OK, wenn du meinst. Vielleicht finde ich ja passende und füge sie bei mir hinzu.^^

Aber nun verstehe ich auch warum das beim ersten Kapitel so schwierig ist, bei drei Handlungsbögen ist das ja kein Wunder.^^

Und diese Union des technologischen Fortschritts gefällt mir, vor allem deren Plasmabohrtorpedos.^^
Wie machst du das nur immer? Du bist sowas von kreativ und findest immer was neues und zugleich anderes, auch wenn ich mir denken kann, dass diese FF bestimmt auch Parallelen zu DTI aufweißen könnte, zumindest hat es schon mal gewisse Parallelen zu Sins of a solar Empire (3 bekriegende Fraktionen, Abspaltungen, Unterwerfung usw.).^^

Doch finde ich es auch gut, dass es wieder Piraten in Form dieses Kartells gibt. Bin auch schon sehr gespannt auf die Kriegsschiffe der Union.^^

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